Read Opferreigen by M. M. Vogltanz Online

opferreigen

Wien Ein scheiternder Schriftsteller und seine lebensverdrossene Tochter, gesichtslose Tnzerinnen und ein skrupelloser Puppenspieler Zutaten, die fr weit mehr als einen einzigen Albtraum ausreichen.Gabriel Seihndorfs erfolgreiche Zeiten sind vorbei Seit seine Frau nicht mehr am Leben ist, sind seine Tage erfllt von Selbstmitleid, der Unfhigkeit zu schreiben und den Streitigkeiten mit seiner pubertierenden Tochter Melissa.Erst als ein geheimnisvoller Puppenspieler die Bhne betritt, bemerkt Gabriel, dass ihn mehr mit seinem Kind verbindet als ewige Zwistigkeiten Whrend Melissa in einem verlassenen Theater in der Innenstadt die Wrme sucht, die sie in ihrem Zuhause vermisst, findet Gabriel sich in einer Welt zwischen Wahn und Realitt wieder....

Title : Opferreigen
Author :
Rating :
ISBN : B07BBVW9B2
ISBN13 : -
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Verlag ohneohren 8 M rz 2018
Number of Pages : 564 Pages
File Size : 768 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Opferreigen Reviews

  • Astis Hexenwerk
    2019-01-30 09:09

    # erster Satz #Ich habe lange darüber nachgedacht, wofür ich das Papier nutzen soll, das hier vor mir liegt.Das Zusammenleben mit ihrem Vater Gabriel wird von Tag zu Tag schwerer. Melissa vermisst ihre Mutter sehr und ihr Tod schmerzt die kleine Familie auch noch nach vielen Jahren. Ihr Vater igelt sich immer mehr ein und Melissa ist fast auf sich allein gestellt.Da wieder einmal morgens ein Streit mit Gabriel eskalierte, kann sich Melissa nicht aufraffen nach der Schule nach Hause zu gehen. Sie irrt allein durch das verregnete Wien und findet sich bald in einem Stadtteil wieder, der ihr gänzlich unbekannt ist. In einer unscheinbaren Gasse findet sie sich vor einem verlassenen Puppentheater „Theatre des Poupées“ wieder. Fasziniert verweilt Melissa vor den zerbrochenen, grauen Fenstern, als sich unverhofft die Tür öffnet und ein älterer Mann heraustritt. Er lädt Melissa in sein Theater ein, es läuft eine Vorstellung von „Le sacre du printemps – Das Opfer des Frühlings“ und diese Vorstellung solle Melissa nicht verpassen. Sie betritt das Theater und hat das Gefühl gleich eine ganz andere Welt zu betreten. Sie ist gefesselt von der Darbietung und den ungewöhnlichen Figuren…Auch Zuhause wieder Melissa nicht mehr von den Bildern, den Tänzerinnen, dem Theater losgelassen. Als es am nächsten Tag erneut mit Gabriel zu einem heftigen Streit kommt, haut Melissa ab und wird fast schon magisch von dem Theater und dessen Direktor „Coppelius“ angezogen…# Zitat #Die Stille war wie ein hungriger Wurm, der sich tiefer und tiefer in ihn hineinfraß, von innen nach außen, und eine schmerzende Spur durch seinen Magen, seinen Kopf und seinen Verstand zog.Der Horror hat es mir in letzter Zeit angetan! Und ich scheine ein Faible für österreichische Horrorautorinnen zu entwickeln! Schon das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit konnte mich ein Horrorroman so richtig umhauen!Unterschiedlicher könnten die Roman zwar nicht seien, aber einen gemeinsamen Punkt möchte ich auch hier hervorheben: Horror muss nicht abartig, ekelhaft oder blutgetränkt sein! „Opferreigen“ zieht den Leser lieber ganz langsam an unsichtbaren Fäden in die Finsternis… Spannung, Atmosphäre und Gänsehaut waren die ständigen Begleiter dieses rasanten Tanzes durch die Seiten.In „Opferreigen“ Wechsel die Perspektiven zwischen Melissa und Gabriel. Aber genau diese Perspektivwechsel sorgten immer wieder für Unmut, im positiven Sinne: Ich wollte wissen wie es bei Melissa weiter geht, aber auch Gabriel weiter begleiten und all das zusammen möglichst zeitgleich und sofort!Dabei war der Beginn ganz unaufgeregt: man lernt Melissa und Gabriel und ihr gemeinsames und doch getrenntes Leben kennen, bis zu diesem einem Tag, der alles verändert. Damit beginnt das grausame Abenteuer der Beiden. Man fühlt mit, verliert sich zwischendurch ganz in dieser Welt (Ich kann jetzt nicht zu viel sagen, -Spoileralarm - aber wenn ihr das Buch gelesen habt, werdet ihr wissen, welche Welt ich meine ;) ) und am Ende sehnt man ein gutes Ende herbei. Man wünscht es sich für Gabriel, Melissa und sich selbst…Ja, ihr merkt: ich mochte die Charaktere, die Geschichte, kurz gesagt: das ganze Buch!Opferreigen erreichte mich über die Autorin M.M. Vogltanz und dem Verlag OhneOhren. Vielen Dank für euer Vertrauen und die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! Es war mir eine Freude diesen Tanz zu begleiten!

  • Nenatie
    2019-02-16 15:30

    Der Klappentext verspricht eine sehr spannende Geschichte, wenn er auch nicht viel verrät. Mehr kann man aber zu dem Inhalt des Buches auch nicht sagen ohne zu sehr zu spoilern finde ich.Die Geschichte ist wunderbar bildhaft erzählt, beim lesen war ich total versunken. Alles ist aber auch recht düster gehalten. Zudem ist allles durchweg spannend und teilweise sehr gruselig. Ab und an hatte ich beim Lesen eine Gänsehaut.Es gibt auch Passagen da wird dem Leser eine kleine Verschnaufpause gegönnt, aber es wird dabei nicht langweilig.Erst scheint die Geschichte recht klar zu sein und Melissas verbleib, doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen immer mehr. Bald weiß man nicht mehr was Real ist, ist überhaupt etwas real? Gibt es diesen Puppenspieler nun oder nicht? Was ist mit Melissa und Gabriel denn nun wirklich los? Erklärungsmöglichkeiten zur Geschichte gibt es einige und es bleibt dem Leser überlassen was man nun glauben möchte und was nicht.Die Geschichte dreht sich großteils um Gabriel aber auch von Melissa wird erzählt. Die beiden sind sehr vielschichtig gezeichnet und vor allem Gabriel ist ein klasse Protagonist. Er wirkt so normal und man fühlt mit ihm mit. Doch irgendwann weiß man nicht mehr ob man ihn nun mag oder einfach nur den Kopf über sein Verhalten schütteln soll. Man muss ihn auch nicht mögen, die Geschichte funktioniert trotzdem.Ein sehr gelungener Thriller mit ein bisschen mytischen Einschlag. Spannend, rasant, gruselig und viel Stoff zum mitfiebern!

  • Ladybella
    2019-02-17 16:07

    Ein ausgebrannter Schriftsteller, eine pubertierende Tochter – dies sind die „Hauptzutaten“ für einen unglaublichen Horrorroman, der dem Leser den Puls in ungeahnte Höhen treibt....Hinzu kommen ein skrupelloser Puppenspieler und gesichtslose Tänzerinnen ....die Welt verkehrt sich von oben nach unten....Gabriel Seihnfried ist nach dem Selbstmord seiner Frau alleinerziehender Vater einer 16 jährigen Tochter, Melissa. Seine und ihre Welt besteht aus Selbstmitleid des Vaters, einer nach Liebe und Wärme suchenden Tochter und aus ewigen Streitigkeiten und Zwistigkeiten, die immer mehr ausarten.So langsam entspinnt sich daraus eine Geschichte, von der der geneigte Leser bald nicht mehr weiß ob es sich um Realität oder Fiktion handelt und die von einem Schreckensszenario zum anderen wechselt.Je mehr man sich in die Geschichte vertieft, die übrigens unglaublich bildhaft erzählt wird und das Kopfkino gehörig beansprucht, desto mehr zieht sie einen in den Bann – allerdings mit der Konsequenz, dass man zuletzt als Leser auch nicht mehr so ganz genau weiß, wo man sich eigentlich befindet.Mir hat das Buch gut gefallen, und mich gut unterhalten – hier ist nicht alles nur Schwarz oder Weiß – denn es gibt unendlich viele Grautöne denen man Rechnung tragen muss.Für den Leser, der sich ein wenig gruseln möchte vor dem Einschlafen genau das Richtige und 4 Sterne mit Tendenz nach oben.