Read Verlorene Zukunft: Roman by Petra Kornfeld Online

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Eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Vergangenheit Gibt es Antworten auf all ihre Fragen Oder treibt das Schicksal nur ein grausames Spiel mit ihr Lisa leidet unter dem schwierigen Verhltnis zu ihrer Mutter Und nach deren Selbstmord wird die junge Frau dann vollends aus der Bahn geworfen Einzig in ihrem Mann findet sie noch einen verlsslichen Halt Doch die Ehe wird durch offene Fragen auf eine harte Probe gestellt Weshalb fhlte sich Lisa immer als ungeliebtes Kind Weshalb gab sich die Mutter immer unnahbar...

Title : Verlorene Zukunft: Roman
Author :
Rating :
ISBN : B01A01BL4W
ISBN13 : -
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Theodor Boder Verlag Auflage 1 19 Oktober 2015
Number of Pages : 598 Pages
File Size : 860 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Verlorene Zukunft: Roman Reviews

  • Heike B
    2019-03-02 06:27

    Das Buch beginnt damit, das Lisa auf dem Heimweh von der Schule von einen Auto angefahren wird. Ihre Mutter Lea beobachtet den Unfall. Glücklicherweise erleidet Lisa nur eine Gehirnerschütterung und einen Beinbruch. danach verlässt Lisas Vater die Familie.Jahre später ist Lia mit Eric verheiratet und arbeitet in einer Gärtnerei. Eric arbeitet in einer Werbeagentur. Ein Kollege bekommt seinen Job und Eric wird auf eine uninteressante Stelle abgeschoben.Das Verhältnis zwischen Lisa und ihrer Mutter ist sehr angespannt und man erfährt keine Gründe dafür. Lisas psychische Verfassung ist nicht die beste und sie geht regelmäßig zur Gesprächstherapie. Als Lisas Mutter Selbstmord begeht, beschließen Lisa und Eric in das Haus von Lea zu ziehen. Lisa fühlt sich hier jedoch nicht richtig wohl und nur mit Eric erträgt sie das Haus.In dem Buch wird das ganz alltägliche Leben von Lisa und Eric geschildert, oft geht es um die Fahrten zur Arbeit und das tägliche Essen. Man lernt Lisa kennen, wie sie versucht, ihr Leben zu meistern und ihr verkrampftes Verhältnis zu ihrer Mutter. Als Eric auf Geschäftsreise ist, wird von Lisas Ängsten, die allein in dem Haus ist, berichtet. Sehr viel erfährt man auch über Eric und seine Probleme bei der Arbeit. Als Lisa zusammenbricht, geht es mehr darum, wie Eric mit der Situation fertig wird. Lisa zieht sich total in sich zurück und lebt in ihrer eigenen Welt.Der Schreibstil des Buches ist sehr distanziert, so dass ich am Anfang keinen richtigen Zugang zu Lisa und Eric bekam. Oft waren auch innerhalb eines Abschnittes solche Zeitsprünge, die den Lesefluss beeinträchtigten. Manches war sehr lang beschrieben, wie das tägliche Essen. Die Renovierung des Hauses erledigten die beiden dann innerhalb ein paar Tagen, was für mich nicht nachvollziehbar war. Im Laufe des Buches fand ich mehr in Geschichte rein und ich habe mit ihnen gehofft, das alles einen guten Ausgang nimmt.Ich vergebe für diese Buch nur 2 Punkte, da es mich nicht überzeugen konnte. Es ist die Lebensgeschichte einer jungen Frau mit psychischen Problemen, die letztlich daran zerbricht und ihres Mannes, der es trotz allem schafft, seinen Weg zu finden, nur leider allein.

  • matheelfe
    2019-02-27 06:07

    „...Keine Sorge, ich werde nicht mehr lange hier sein. Wenn ich fort bin, kann ich vielleicht wieder zu leben beginnen...“Als Lisa von der Schule nach Hause geht, erfasst sie ein Auto auf dem Fußweg. Lea Berger, ihre Mutter, sieht den Unfall. Lisa hatte Glück. Es bleibt bei einem Beinbruch und einer Gehirnerschütterung. Vom Krankenhaus zurückkehrt, findet Lea ihrem Mann Norbert betrunken am Tisch. Sie verlangt, dass er auf einem Besuch im Krankenhaus verzichtet. Dann fällt obiges Zitat. Als Leser stellen sich mir damit schon auf der zweiten Seite eine Reihe von Fragen.Jahre sind vergangen. Es ist Lisas Geburtstag, bei dem sie ihre Kollegen in der Gärtnerei liebevoll überraschen. Außerdem wird sie zur Lehrlingsausbilderin befördert. Für den Abend ist ein gemeinsames Essen mit Eric, ihrem Mann, und der Mutter geplant. Doch die Mutter lehnt ab.Das distanzierte Verhältnis zur Mutter ist für Lisa wie eine offene Wunde. Hinzu kommt, dass Eric auf Arbeit Probleme hat. Ein engagierter und sehr ehrgeiziger Kollege in der Werbefirma lässt ihn alt aussehen.Die Autorin hat einen fast schwermütigen Gegenwartsroman geschrieben. Die Geschichte lässt sich nicht einfach lesen. Man muss sich auf die Feinheiten und Zwischentöne einlassen. Für mich als Leser war schnell klar, dass es in der Vergangenheit ein einschneidendes Erlebnis gegeben haben muss, über das nie gesprochen wurde, dessen Folgen aber tiefe Spuren in Lisas Seele hinterlassen haben. Die Situation erreicht einen ersten Höhepunkt, als Lea Selbstmord begeht. Schweren Herzens entschließt sich Lisa, mit Eric in ihr Elternhaus zu ziehen. Doch das Haus macht ihr Angst.Immer noch spürt sie die Gegenwart der Mutter und deren Kälte.Der Schriftstil wirkt stellenweise eintönig. Es fehlt eine gewisse Spannung. Die Autorin verliert sich in den Details des Alltags, die manchmal für die eigentliche Handlung nur marginal Bedeutung haben. Die sprachlichen Höhepunkte waren für mich die Gespräche zwischen Eric und Lisa. Hier zeigt sich die innere Zerrissenheit der Protagonisten. Es fällt beiden schwer, ihre Zuneigung in Worte zu fassen. Dafür langt ein einzelner Satz, damit die Stimmung kippt. Vor allem Lisa kann nur selten schöne Momente genießen und verfällt schnell in negative Stimmung. Sie steckt voller Wut und Angst. Eric möchte ihr gern helfen, kann sich aber nicht von seinen beruflichen Problemen lösen. Fragen nach ihrer Kindheit blockt Lisa ab. Daran scheitert auch die professionelle Hilfe einer Psychotherapeutin.Das Buch beginnt mit einer Zeichnung. Ein lächelndes Kind sitzt mit ihrer Puppe am Tisch. Am Ende des Buches erscheint das Grundgerüst der Zeichnung erneut. Jetzt fragt ein weinendes Kind nach seiner Puppe.Das Motiv der Puppe findet sich auf dem Cover wieder. Eine reife Frau beugt sich darüber.Das Thema des Buches hat mir gut gefallen. Allerdings ziehe ich vor allem deshalb Sterne ab, weil mich die Geschichte mit zu viel unbeantworteten Fragen zurücklässt.