Read Briefe von Gut Böckel: 24. Juli- 2. Oktober 1917 by Rainer Maria Rilke Online

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Ich habe mir allerhand Schreibereien vorgenommen und lese, was sich gerade einstellt, aber der grte Theil des Gemths ist doch enteignet und ganz bei den Sorgen, die die schwere Zeit ber uns allen hlt Brief an Marie von Thurn und Taxis vom 18 August 1917 Auf Einladung Hertha Koenigs weilte Rainer Maria Rilke im Sommer des Jahres 1917 gut zwei Monate auf Gut Bckel in Westfalen In dieser Zeit schrieb er rund 50 Briefe Die in diesem Band gesammelte Korrespondenz gewhrt persnliche Einblicke in die privaten und poetischen Gedanken des Dichters und macht die Beziehungen zu seinen Freunden und Bekannten auf einzigartige Weise erfahrbar.Mit der Dichterin und Mzenin Hertha Koenig verband ihn seit ihrem ersten Kennenlernen bei einem Empfang des S Fischer Verlags 1910 eine innige Freundschaft Sie untersttzte Rilke nicht nur materiell, sondern stand ihm auch bei seiner Schaffenskrise zur Seite.In Hertha Koenigs Mnchner Wohnung lebte Rilke einige Wochen im Sommer und Herbst 1915 Rilke widmete Hertha Koenig die fnfte seiner Duineser Elegien.Weitere Infos unter www.hertha koenig.de...

Title : Briefe von Gut Böckel: 24. Juli- 2. Oktober 1917
Author :
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ISBN : B00U68ARJU
ISBN13 : -
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Pendragon 17 Februar 2012
Number of Pages : 491 Pages
File Size : 992 KB
Status : Available For Download
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Briefe von Gut Böckel: 24. Juli- 2. Oktober 1917 Reviews

  • Kay Feddersen
    2019-04-19 23:57

    Die in diesem Band versammelten Briefe Rilkes sind als Gast bei Hertha Koenig auf Gut Böckel in der Zeit vom 24. Juli bis zum 2. Oktober 1917 entstanden. Eine bewegende Zeit für Rilke, die hier durch die ca. 50 Briefe sehr schön dargestellt wird.Das Vorwort und teilweise auch der Inhalt der Briefe bezeugen, dass Rainer Maria Rilke und die neun Jahre jüngere Hertha Koenig eine tiefe Freundschaft verband, von der im Laufe der Zeit beide sehr profitierten.Kennengelernt haben sie sich im Jahr 1910 bei einer Feier des Verlegers S. Fischer in Berlin. Rilke hat in diesem Jahr seine "Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" diktiert, Koenig gerade ihren ersten Gedichtband veröffentlicht.Rilke unterstützte die Freundin durch seine guten Kontakte zu Verlegern, Hertha Koenig wurde für ihn zur fürsorglichen Mäzenatin und half ihm vor allem durch finanzielle Zuwendungen und unter anderem auf Gut Böckel durch ihre großzügige Gastfreundschaft. Hertha Koenigs wohlhabender Großvater hat das Gut Böckel, Wasserschloss und Herrensitz im westfälischen Rödinghausen, Kreis Herford, einst in den Familienbesitz gebracht. Sie leistete ihm aber auch seelischen Beistand in der Zeit seiner Schaffenskrise nach der Vollendung der ersten "Duineser Elegien".Nichts gibt so tiefe Einblicke in die Seele eines Menschen wie seine persönlichen Briefe: private und (wie bei vielen Dichtern) immer auch poetische Einblicke in seine Gedanken- und Gefühlswelt. Es sind Briefe an Freunde und über Freunde, an Frauen, an die Mutter. Ein paar eingestreute Bilder vertiefen den Einblick in Rilkes Welt und lassen den Leser in die Atmosphäre seines Jahres 1917 eintauchen.Ein wunderschönes Buch, sehr zu empfehlen.