Read A Bend in the River (English Edition) by V. S. Naipaul Online

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Set in an unnamed African country, V S Naipaul s A Bend in the River is narrated by Salim, a young man from an Indian family of traders long resident on the coast He believes The world is what it is men who are nothing, who allow themselves to become nothing, have no place in it So he has taken the initiative left the coast acquired his own shop in a small, growing city in the continents remote interior and is selling sundries little than this and that, really to the natives This spot, this bend in the river, is a microcosm of post colonial Africa at the time of Independence a scene of chaos, violent change, warring tribes, ignorance, isolation and poverty And from this rich landscape emerges one of the authors most potent works a truly moving story of historical upheaval and social breakdown....

Title : A Bend in the River (English Edition)
Author :
Rating :
ISBN : 033052299X
ISBN13 : 978-0330522991
Format Type : Paperback
Language : Englisch
Publisher : Picador Auflage Reprints 22 M rz 2012
Number of Pages : 496 Pages
File Size : 674 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

A Bend in the River (English Edition) Reviews

  • Clarissa
    2018-11-10 15:03

    This books is situated in the same area as Heart of Darkness, namely up the Congo river and tells the story of an Africa-Born Indian-Muslim, who describes or rather observes life in post-colonial times. It is an extremely well-written book what is at times a real page-turner but not without controversy and a way of looking at black people that might not go down well with everyone but it nevertheless provides interesting insight into the turbulences, tribal differences and political up-heavals that follow a sudden end of a colonial "reign", which however does not mean that it blames colonialism a such for being responsible for all that happened thereafter. A most interesting book also e.g. to be read in a book club as it lends itself to discussion.

  • HansBlog
    2018-10-20 10:00

    Fremde in der Fremde, das ist das Thema dieses behäbigen, ruhig dahin fließenden Buchs. Ich-Erzähler Salim ist gleich mehrfach fremd: Als Inder wächst er an der Ostküste Afrikas auf (wohl in Dar es Salaam oder Sansibar), dann jedoch wechselt er in ein anderes afrikanisches Land tief im Innern (wohl nach Kisangani in Zaire, heute Congo; Orts- und Ländernamen in Afrika bleiben ungenannt); dazu kommen Besuche in London. Sämtliche anderen Protagonisten fremdeln auf ihre Art: Die Europäer in Afrika, die Dörfler in der Stadt, die Ex-Sklaven in der Freiheit, die Arrivierten im Armenviertel, Stammesangehörige im falschen Stammesgebiet und so weiter und so weiter. Ein Inder aus Afrika bewirbt sich England beim indischen diplomatischen Dienst - fremder geht's nimmer, und ganz offenbar verarbeitet V.S. Naipaul hier eigene Erlebnisse aus seiner Nachstudienzeit.Gewalt ist das zweite Grundthema des Buchs. Es gibt politische Morde, häusliche Gewalt, Polizeiwillkür und die absurden Enteignungen und Verfügungen des Präsidenten Mobutu Sese Seko (dessen Name ebenfalls nie fällt). Auch andere Romane seiner mittleren Phase lädt V.S. Naipaul mit Gewalt auf, so etwa Guerillas. Die oft beschriebene Misshandlung und Ergebenheit seiner Freundin Margeret Gooding verarbeitet er genüsslich in Bend in the River.Trotz der aufgeheizten Atmosphäre grübelt Salim meist bedächtig vor sich hin; was passiert, erscheint wie eine weitere Facette seines Gedankenstroms. Die Erzählstimme klingt ruhig, etwas fatalistisch, mit subtiler, männlicher Schwerkraft. Ein Ton, der auch in Naipauls Länderberichten anklingt, etwa in "Beyond Belief" oder "A Million Mutinies Now".Im zweiten Teil passiert etwas mehr, politisch wie auch persönlich. Der Ich-Erzähler kommt sogar zwei Frauen etwas näher, aber wie immer bei Naipaul hat das nichts mit Liebe zu tun.Naipaul liefert eine unscheinbare, aber gewohnt tragfähige und gerade darum exzellente Konstruktion. Kleinste Details kehren 100 Seiten später in neuem Licht wieder, jeder Satz erfüllt seinen Zweck: schlanke, nüchterne "Bauhaus-Prosa". Interessant auch die vielen sehr unterschiedlichen Charaktere aller Hautfarben, die in dieser entlegenen Provinzstadt mitten in Afrika auftreten - Naipaul hat die Vorbilder zweifellos genau so auf seinen Afrikareisen kennengelernt. Der träge Rhythmus, die mal latent, mal offen spannungsreiche und bedrohliche Atmosphäre geben dem Buch einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte.Erinnerungen an andere Werke, frei assoziiert:- Zen and the Art of Motorcycle Maintainance, wegen der Grübeleien und der Tendenz, Handlung und Dialoge als Beweis für übergeordnete Thesen zu konstruieren; Naipaul ist aber weit weniger ausschweifend- The Heart of Darkness von Joseph Conrad, wegen der finsteren Afrika-Atmosphäre; bei Naipaul ist sie nicht ganz so finster- Mein geheimes Leben von Paul Theroux (teils auch Theroux' Mein anderes Leben), wegen der Afrika-Episoden aus nicht-afrikanischem Blickwinkel; Theroux und Naipaul lernten sich in Kampala kennen, darüber gibt es von Theroux auch Berichte- Mississippi Masala, der Film von Mira Nair: er beginnt und endet mit Indern in Afrika, behandelt später die Beziehung von Indern und Afroamerikanern in den USANicht viel gemeinsam hat A Bend in the River dagegen mit den frühen Naipaul-Romanen über Trinidad, zum Beispiel mit A House for Mr. Biswas oder The Mystic Masseur. Diese Romane aus den späten Fünzigern sind viel dialogorientierter, weniger vergrübelt (selbst bei vergrübelten Akteuren) und auf unaufdringliche Art lakonisch-komischer.

  • Persephone
    2018-11-05 10:10

    Wenn man das erste Buch. gelesen hat, freut man sich über die Ergänzung. Es liegen ja viele Jahre dazwischen. Folglich ann man von einem gutten Rückblick ausgehen.

  • Orwell
    2018-11-11 08:12

    Unter anderem auch Beobachtungen eines nicht-kolonialen Betrachters von afrikanischen Besonderheiten in Kultur und Verhalten. Aber am Ende ist einem Naipaul doch nicht ganz geheuer, man denkt an die Reaktion der Inder auf seine Bücher über Indien.

  • Amazon Kunde
    2018-10-21 11:13

    Very good read ! Wonderful in every detail!Good insight in history of the Congo . Truly enjoyed every page

  • Raymond Glen
    2018-10-31 08:20

    This is one of the few books which I did not finish. It will suit people who love good writers who muse over the sin of life and who put together wonderful sentences. But if you're looking for a story you'll be disappointed with this book.

  • Richard Hattemer
    2018-10-24 10:52

    Anders als meine Vorrezensenten hat mich dieses Buch nicht erreicht. Das Umschlagphoto (Gruppenbild mit Maske) ist zwar faszinierend, die thematische Ausgangssituation vielversprechend, der unmittelbare Romaneinstieg ungewöhnlich und interessant. Doch dann? Seite auf Seite habe ich darauf gewartet, dass sich so etwas wie eine Handlung entwickelt. Im letzten Drittel war dies endlich weitgehend der Fall, doch bis dahin verzweigte sich das Geschehen in Einzelepisoden und Schilderungen und trieb ohne echte dramaturgische Steigerung dahin. Die Personen blieben für mich überwiegend distanziert, die Sprache nüchtern und spröde, mehr berichtsmäßig als romanhaft, das beschriebene, aber nicht namentlich genannte Land fremd - Letzteres vom Verfasser klug intendiert und doch unbefriedigend.

  • Nidhoggur
    2018-10-22 10:54

    In seinem Buch An der Biegung des großen Flußes beschreibt V.S. Naipaul das Leben des indischen Kaufmannssohnes Salim, der von der afrikanischen Ostküste in das Landesinnere des Kontinentes zieht und dort in einer nicht näher genannten Stadt ein Geschäft eröffnet. Vorneweg: Die Geschichte steht bei diesem Buch nicht im Vordergrund, sie ist wenig spannend. Vielmehr sind es die interessanten Charaktere und deren Interaktion und Lebenswege sowie das beeindruckende Sittengemälde eines zerrissenen Afrikas, welche den Leser fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Mal amüsant, mal wieder traurig, aber immer charmant entführt V.S. Naipaul den Leser in diese für uns Mitteleuropäer fremde und seltsame Welt, die auf so vielen Ebenen doch der unseren gleicht. In diesen Augenblicken, in denen man die Parallelen der menschlichen Verhaltensweisen auch in vollkommen unterschiedlichen Situationen erkennen kann, entfaltet der Roman seine ganze Kraft. Vor allem die stets präsenten Gegensätze zwischen Schein und Sein, die der Autor gnadenlos präsentiert und analysiert, machen einen großen Reiz aus.Fazit: Ein Buch zum Nachdenken, nicht geeignet um schnell gelesen zu werden, sondern um es zu geniessen. Vielschichtig und weitgefasst, wie Afrika selbst.