Read Solar by Ian McEwan Online

solar

KlappentextSolar vertelt het verhaal van Nobelprijswinnaar Michael Beard, een natuurkundige Hij heeft een manier gevonden om de opwarming van de aarde tegen te gaan, maar Beard ligt zo vaak onder vuur in de media door zijn controversi le uitspraken over vrouwen hij is inmiddels voor de vijfde keer getrouwd dat er weinig aandacht is voor zijn idee n over klimaatverandering Door een krankzinnig ongeval ziet Beard zijn kans schoon zich te ontdoen van echtelijke moeilijkheden, zijn carri re nieuw leven in te blazen en de wereld een milieuramp te besparen.Ian McEwan ondernam in 2005 een expeditie naar de Noordpool met wetenschappers en kunstenaars die de inspiratie vormde voor Solar Ondanks het serieuze onderwerp is deze satirische roman van Ian McEwan uitermate geestig van toon....

Title : Solar
Author :
Rating :
ISBN : 9061699355
ISBN13 : 978-9061699354
Format Type : Hardback
Language : Niederländisch
Publisher : Harmonie, Uitgeverij De Auflage 1 1 September 2010
Number of Pages : 171 Pages
File Size : 795 KB
Status : Available For Download
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Solar Reviews

  • Exil-Badener
    2018-11-03 05:06

    "love" ist das letzte Wort dieses Romans und gleichzeitig das, was der Hauptfigur völlig abgeht. Ebenso wie ethische Grundsätze, Verantwortungsbewusstsein und überhaupt alles, wofür man gemeinhin einen Menschen als "gut" bezeichnet. Überzeugt ist Mr Beard höchstens von sich selbst. Ein ziemliches menschliches Monster eben, dessen einziges Glück es war, in jungen Jahren die Disziplin und die Intelligenz für eine glänzende naturwissenschaftliche Karriere - gekrönt von einem Nobelpreis - aufgebracht zu haben. Wäre dem nicht so gewesen, wäre auch eine Karriere als Kleinkrimineller oder Sozialfall möglich gewesen, wie er sich in einem Augenblick der Selbsterkenntnis eingesteht. So aber lebt er recht angenehm und auskömmlich von seinen früh erworbenen Pfründen und lässt sich ansonsten hemmungslos gehen. Bis sich ihm inmitten des von ihm "Privatleben" genannten Chaos eine Chance bietet, die wohl nur er in seiner unbekümmerten, will sagen skruppellosen Prinzipienlosigkeit und bemerkenswerten Kaltblütigkeit zu ergreifen fähig ist. Natürlich ist das Ganze viel zu unmoralisch um langfristig gut zu gehen, und so steuert die Welt des Mr Beard unaufhaltsam auf die finale und umfassende Katastrophe zu...Dies ist meine Inhaltsangabe des neuen Buchs von Ian McEwan. Ich hätte aber auch eine völlig andere schreiben können, was die meisten Kritiken, die ich gelesen habe, auch getan haben. Das ist eine große Stärke des Buchs, welche die meisten Kritiker aus mir unverständlichen Gründen völlig ignoriert haben. Man kann das Buch als Satire bezeichnen, als Wissenschaftskritik, sogar als Krimi...Für mich ist die Hauptperson Michael Beard eine Allegorie für die klassische Wissenschaft, vor allem die Physik. In jungen Jahren genialisch mit spektakulären Ergebnissen. Nicht umsonst wird Beards Errungenschaft als "Beard-Einstein-Conflation" bezeichnet. Je älter umso korrumpierter von Ruhm, Geld und staatlichen wie wirtschaftlichen Interessen. Und es geht um Wissenschaftsethik. Es ist ja wohl kein Zufall, dass Beard's Großprojekt, mit dem er die Engergieversorgung der Menschheit sichern will, in der Wüste von New Mexico starten soll, wo knapp 70 Jahre zuvor die Physik als Wissenschaft ihren Atompilz in die Weltgeschichte gesetzt hat.Witzig wird es, wenn Ian McEwan den Physiker der alten Schule mit "den Postmodernen" konfrontiert. Oder eher: Er konfrontiert ihn mit "der Postmoderne". Auf der einen Seite stellt er den entsprechenden Vertretern dieser Richtung die Frage, ob ihrer Meinung nach die Schwerkraft auch nur ein gesellschaftliches Konstrukt sei. Auf der anderen Seite erlebt er im Zug eine peinliche Episode. Als er diese nach Ankunft auf einer Konferenz zum Besten gibt, wird ihm erklärt, es handle sich dabei um eine seit Jahrhunderten bekannte und immer wieder auftauchende Geschichte, die er ja wohl nicht ernsthaft selbst erlebt zu haben behaupte. Gefangen in der Postmoderne...Mein Fazit: Es ist ein interessantes und sehr lesenswertes Buch. Die erzählerische Magie von "Atonement" oder "On Chesil Beach" wird man hier nicht finden, aber dafür ist in "Solar" auch kein Platz. Gewünscht hätte ich mir manchmal aber schon mehr Sorgfalt und Liebe zum Detail. Mir fehlen auch die von Ian McEwan sonst so meisterhaft inszenierten und erzählten großen Konfrontationen. Michael Beard hat in diesem Buch keinen würdigen Gegenspieler - außer sich selbst. Auch das eine Schwäche des Buchs. Aber insgesamt lohnt sich ein nicht ganz überragendes Buch von Ian McEwan immer noch viel mehr als die meisten anderen Machwerke, die von Verlagen und Kritikern gehypt werden.

  • Walter
    2018-11-15 01:54

    Ein grandioses Buch, dass ich nicht mehr aus der Handlegen konnte und in einem Stück durchgelesen habe.In drei Etappen die 2000, 2005 und 2009 (und einigen Rückblicken) spielen wird die gestörte Beziehung eines Physik-Nobelpreisträgers zu den Frauen in seinem Leben ausgebreitet. Und daneben gehr es auch noch um die Energiewende ...Eine großartig erzählte Geschichte im Stil von Waugh oder Woodhouse, deren Ende logisch, aber etwas unbefriedigend ist. Trotzdem: lesen!

  • ABB
    2018-10-15 06:01

    ...oder Nobelpreisträger und selbsterklärter Weltretter mit zerrüttetem Privatleben.Ein echter Ian McEwan eben. Die Geschichte von einem, der Höhen und Tiefenmeistens Letztere, irgendwie gelassen durchsteht und dabei immer irgendwie einePartnerin zur Seite hat, die er, wenn überhaupt immer zu spät schätzen und lieben lernt.Die scheinbar über ihn hereinbrechenden Tragödien und Schicksalsschläge sind bei genauem Hinsehen eigentlich nur zeitverzögerte Spätfolgen des eigenen Handelns und damit hausgemacht. Menschliche Unzulänglichkeiten vor der Kulisse einer globalisierten Welt, die sich immer schneller selbst abzuschaffen scheint. Am Ende scheitern, wie es kommen muss, zwei Parallelbeziehungen weil sich der Held, welcher nur nimmt und nie wirklich gibt, glaubt vor Entscheidungen drücken zu können. Gleichzeitig tauchen die verdrängten Dämonen der Vergangenheit auf und zerstören innerhalb eines Spätnachmittags sein Lebenswerk. Alles verloren, die Weltrettung fällt leider aus..

  • Dr Wolfgang Swoboda
    2018-10-15 06:47

    Es wird bei Rezensionen häufig an Ian McEwan herumgemäkelt, seiner Geschichten wegen. Sicherlich, bei ihm müssen oft Menschen die Handlung tragen, die bereits etwas ganz außergewöhnliches geleistet haben, so auch in "Solar". Die Hauptfigur Michael Beard hat in der Vergangenheit - lang lang ist's her - den Physik-Nobelpreis gewonnen, seine Kreativität ist aber versiegt und er muss sich durch zahlreiche Widrigkeiten schlagen. Aber - und dieses "aber" war mir den fünften Stern wert, wie Ian McEwan erzählt, wie er jede kleine Handlung mit unzähligen Beobachtungen anreichert, das findet sich sehr selten in der Literatur. Vorbewusstes wird erzählt, das macht - wie gesagt: abseits des Handlungsstrangs - die Lektüre von "Solar" in jeder Minute zum Vergnügen.

  • Amazon Kunde
    2018-11-05 09:02

    eine sehr interessante Welt. Spannende Geschichte. sehr lebendige Personen. Manchmal so abgefahren, dass man das Buch weglegen muss.

  • gepexe
    2018-11-09 02:51

    witzige Geschichte und gute erhaltenes Taschenbuch.Schreibweise des Authors ist witzig und "blumig"... Die 2-3 Seitenalleine über das Essen einer Chipstüte in der Bahn sind klasse

  • donna haenggi
    2018-11-04 00:59

    I found the book in many parts boring and the whole story line uninteresting. It is a book I will soon forget.