Read C. G. Jung (PERE VERGES DE BIOGRAFIES, Band 7) by Gerhard Wehr Online

Title : C. G. Jung (PERE VERGES DE BIOGRAFIES, Band 7)
Author :
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ISBN : 8429731016
ISBN13 : 978-8429731019
Format Type : Paperback
Language : Katalanisch
Publisher : Edicions 62 Auflage 001 10 Januar 1991
Number of Pages : 144 Seiten
File Size : 680 KB
Status : Available For Download
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C. G. Jung (PERE VERGES DE BIOGRAFIES, Band 7) Reviews

  • Sin Nachtigal
    2019-04-15 12:13

    Ich habe das Buch in der Büchersammlung eines netten älteren, an Anthroposophie und Buddhismus interessierten Herren entdeckt, der es mir prompt geschenkt hat. Das ist allerdings die ältere, im Diogenes-Verlag erschienene Taschenbuch-Ausgabe: Gerhard Wehr „C.G. Jung und Rudolf Steiner / Konfrontation und Synopse.“Über die zur Zeit bei Amazon verfügbare, anscheinend im „Opus Magnum“-Verlag erschienene Taschenbuch-Ausgabe kann ich leider gar nichts sagen. Nur über den Inhalt.Da es aber niemals schadet wirklich gut und durchdacht geschriebene Bücher über philosophische oder spirituelle Themen zu lesen, gebe ich für den Inhalt dieser Studie gleich fünf Sterne. Und mache damit – in Zeiten von Internet und Smartphone – fürs Selber-lesen Werbung.Denn das kann ich über den Autor Gerhard Wehr vorab schon mal sagen. Bisher alle Bücher, die ich von ihm gelesen habe, waren intelligent geschrieben und darüber hinaus leicht lesbar und stellen – jedenfalls für solche Leser, die sich schon mal bei Kant oder Hegel abgemüht haben – eine wahre geistige Erholsamkeit dar.Trotz meiner Fünf-Punkte-Bewertung (nach dem Motto: selber lesen lohnt sich immer)...muß ich allerdings sagen, daß Wehr, genauso wie der Doktor Steiner und leider eine Überzahl an spirituellen Literaten, ein ausgesprochener Dualist ist, der, wenn er den Teufel sieht, die Straßenseite wechselt und ihm kreuz und quer überall zu entfliehen trachtet - solange bis der „Herr der Welt“ ihn nämlich in genau dieser Falle hat, wo diese vielgeschmähte Welten-Macht am liebsten jeden haben möchte, der es nicht anders verdient hat. Das heißt, von einem eigenen originären und freien Willen und Denken kann bei einem solchen Dualisten gar nicht die Rede sein. Und das fällt erst mal gar nicht auf - bis bei solchen Autoren ein furchtsam abwertendes Wort über „schwarze Magie“ oder „sexuelle Abnormitäten“ fällt. In der Tat, da stößt die Prüderie solcher Gelehrten an ihre Grenze.Bei C.G. Jung, den ich sehr schätze, finde ich eine solche Verklemmtheit und Kompliziertheit aber überhaupt nicht.Im Gegenteil mutet eine „Konfrontation“ C.G. Jungs mit Rudolf Steiner an wie der Vergleich von frischem erquicklichen Mineralwasser mit einer großen schmierigen Regenpfütze, in der sehr fragwürdige Kaulquappen herumschwimmen.Also: als die wichtigsten Autobiographien der bedeutendsten Nonkonformisten des zwanzigsten Jahrhunderts würde ich, anders als Gerhard Wehr, neben „Träume, Erinnerungen, Gedanken“ von Jung (auf jeden Fall) eher Aleister Crowley`s „Confesssions“ und Dali`s „Das Geheime Leben des Salvador Dali“ anführen als ausgerechnet „Mein Lebensweg“ von Steiner. Jung, Dali und Crowley haben vor allem das eine gemeinsam: daß sie die handfeste und weitreichende kulturelle Veränderung, die mit der Revolution des Surrealismus seinen Anfang genommen hat, gewiss nicht verschlafen haben. Ganz im Gegensatz zum „Schwarz-Seher“ und Erz-Konservativen Rudolf Steiner, mit seiner über dem Boden schwebenden Wischi-waschi-Kunst.Der ganze Aufwand dieser „Konfrontation“ verläuft eigentlich ergebnislos im Sand und ist für die heutige Zeit – dem Anfang des 21. Jarhunderts - quasi unbrauchbar – trotz des Glanzes dieser beeindruckenden Sprache, in welcher der Autor schreibt.Der Glanz ist brillant – aber der Inhalt ist doch eher ein saftloses Larifari. Das ist von einem Dualisten auch nicht anders zu erwarten. Denn die luziferischen Schätze – gerade das, was heute, wenn man wach ist, immer möglicher und interessanter wird - bleiben dem Dr. Jekyll verschüttet. Dagegen wütet und poltert in der Regel bei solchen Halb-Menschen umso unkontrollierter der Mr. Hyde. Aber das erfahren wir als Leser ja nicht bei einem ehrwürdigen Gelehrten wie Gerhard Wehr. Das erleben wir nur bei den Schwächeren – den Psychiatrie-Erfahrenen, den psychisch erkrankten Menschen, den Harmlosen, die allzeit immer ein aufschlußreiches Spiegelbild darstellen für die Neurosen unserer Massenkultur.Aber darüber kann man streiten. Und, ich meine, darüber sollte man kultiviert und demokratisch streiten können. Ich gebe, wie gesagt, dieser Studie fünf Punkte. Denn es lohnt sich immer, solche Bücher selber zu lesen, wenn man die Zeit und die Lust dafür hat - und sich darüber seine eigene Meinung zu bilden. Und was könnte spannender sein als das eigene Selbst-Experiment. „Wie ginge es mir mit diesem Buch?“

  • Willi Drohn
    2019-04-21 17:15

    Wer C.G.Jung kennt, kann mit diesem Buch durchaus noch etwas Neues zu seiner Person erfahren.