Read Prinz Eugen von Savoyen: Feldherr und Baumeister Europas by Wolfgang Oppenheimer Online

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Ludwig XIV., der Sonnenk nig, wollte den Prinzen aus Savoyen nicht Also ging Prinz Eugen zum Kaiser nach Wien und wurde dessen erfolgreichster Feldherr Zusammen mit dem Herzog von Marlborough schlug er die siegreichen Schlachten im Spanischen Erbfolgekrieg und schuf ein solides Fundament f r die Machtverh ltnisse im Europa des 18 Jahrhunderts Als Bauherr und M zen ist der Edle Ritter aus dem Stadtbild von Wien nicht mehr wegzudenken Ein Handbuch f r jene, die versuchen, aus der Vergangenheit Erkenntnisse f r die Zukunft zu gewinnen Otto von Habsburg Oppenheimer erz hlt spannend den Aufstieg des Edlen Prinzen aus seinen franz sischen Anf ngen zum f hrenden Generalissimus und Staatslenker des Habsburgerreiches Klug und gewissenhaft schildert er den hohen Sinn und die gro e Leistung des Prinzen in den Bereichen von Kunst und Architektur Klar und bewegend geschrieben und von vorbildlichen Informationen erg nzt Augsburger Allgemeine...

Title : Prinz Eugen von Savoyen: Feldherr und Baumeister Europas
Author :
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ISBN : 3990244353
ISBN13 : 978-3990244357
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : KRAL 1 Juni 2004
Number of Pages : 388 Pages
File Size : 796 KB
Status : Available For Download
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Prinz Eugen von Savoyen: Feldherr und Baumeister Europas Reviews

  • Wunda
    2018-11-08 18:59

    Das Buch gibt einen guten Überblick über die Person und die Politik bzw. Militärführung des Savoyen. Es ist verständlich geschrieben, so dass man nicht mit einem Fremdwörterlexikon daneben sitzen muss, wie bei manchen anderen Politikbüchern. Es ist auch eines der wenigen Bücher, die es überhaupt explizit zu ihm gibt, so scheint es. Nicht mal das Belvedere in Wien konnte mir bei meinem Besuch ein Buch über ihn anbieten.Lesenswert!

  • None
    2018-11-11 14:52

    Eine durchschnittliche Biographie über den größten und berühmtesten Feldherrn Österreichs, der zu den Vorbildern Friedrichs des Großen und Napoleons gehörte. Da der Autor Oppenheimer Wirtschaftswissenschaften studiert hat, legt er besonderes Gewicht auf das wirtschafts- und finanzpolitische Geschehen der damaligen Zeit, deren Zusammenhänge auch gut und verständlich erklärt werden. Zahlreiche im Originaltext angeführte Briefstellen und Dokumente geben uns Einblick in das Privatleben des "Edlen Prinzen", wie zum Beispiel seine lebenslange Freundschaft mit dem bekannten englischen Herzog und Feldherrn Marlborough. Aber Prinz Eugen war nicht nur ein begnadeter Feldherr, sondern auch Staatsmann und Förderer der Künste. Ausführlich wird dargestellt, wie er sein berühmtes Schloß Belvedere in Wien planen und errichten ließ. Leider wird in diesem Buch zuwenig auf den Charakter und die Persönlichkeit dieses faszinierenden Mannes eingegangen. Der größte Schwachpunkt dieser Biographie ist jedoch, daß der Autor offensichtlich ein Anhänger der Astrologie ist und oft versucht, das Handeln und den Charakter des Prinzen durch sein Sternbild zu erklären. Dadurch ist der kritische Leser an vielen Stellen gezwungen zu hinterfragen: was ist jetzt historisch exakt und was ist nur astrologisches Wunschdenken? Der Autor vergißt leider, daß nicht die Sterne Herr über uns Menschen sind, sondern unsere Vernunft. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

  • Mario Eckmaier
    2018-11-02 19:40

    Prinz Eugen ist wohl eine der schillerndsten Personen der österreichischen Geschichte - und gleichzeitig eine der im Detail am wenigsten bekannten.Mir ging es ähnlich und diesem Zustand wollte ich Abhilfe schaffen.Die Biographie von Wolfgang Oppenheimer konnte meine Erwartungen jedoch nicht ganz erfüllen. Er beschreibt die wichtigsten Stationen und Ereignisse und trotzdem konnte mir kein klares und umfangreiches Bild dieses vielfältigen Mannes geboten werden.In vielen Fällen hat man den Eindruck in einer langen Reihe von Schlachten und unwichtig erscheinenden Details festzuhängen - und dabei die wirklichen Eckpunkte des Schaffens von Prinz Eugen zu versäumen.Das war wohl auch mein Hauptproblem - eine Aneinanderreihung von Ereignissen ohne die dahinterliegenden Ursachen, Einstellungen und Haltungen Prinz Eugens und seines Umfeldes darzulegen.Alles in allem ein interessantes Buch, das jedoch noch mehr erfüllen hätte können.

  • J. Guth
    2018-11-02 15:33

    Eigentlich beschäftige ich mich mit der Geschichte der Donauschwaben - die aber wesentlich von Prinz Eugen mit gestaltet wurde.Mit der Lektüre wollte ich meine Sicht auf die damaligen Verhältnisse ein wenig erweitern oder auch vertiefen.Allerdings machte mich das Vorwort von Otto von Habsburg etwas stutzig.Die ersten Kapitel fand ich spannend, werfen sie doch eine sehr gutes Bild auf die desolate Situation im Heilig Römischen Reich Deutscher Nation. Selten fand ich auch solch gute Zusammenfassung der wirtschaftlichen Verhältnisse und wie eine ausbeuterische Gesellschaft konstruiert wird.Durch die restlichen Kapitel habe ich mich nur noch gequält. Eine langweilige Aneinanderreihung diverser Schlachten, die sich mir ohne entsprechende Grafiken ohnehin nicht wirklich erschlossen haben. Um mir ein besseres Bild zu machen, kam ich ohne zusätzliche Nachschlagewerke nicht aus.Bereits nach der Hälfte habe ich das Buch gelangweilt weg gelegt. Wesentliche Informationen über die Gestalt dieses Kriegers sind in anderen Büchern eindeutig besser und übersichtlicher aufbereitet!

  • Amazon Customer
    2018-10-15 14:48

    Ich dachte, die Hofberichterstattung für die Habsburger wäre bereits ausgestorben. Aber, wie dieses Buch zeigt, kann man immer noch unangenehme Überraschungen erleben. Oppenheimers Prinz Eugen ist so "edel", dass man spätestens nach dem halben Buch merkt, dass hier schwarz-goldener Agitprop die Geschichte ersetzen soll (die Variante, den Savoyer als Proto-Nazi darzustellen, scheint hingegen tatsächlich ausgestorben zu sein).Dabei wäre eine umfassende Biographie, die neue Dokumente mit einbezieht, dringend notwendig, denn Eugen war tatsächlich eine der wichtigsten Personen in Österreichs Geschichte und in der Militärgeschichte allgemein. Nur haben es Generationen von schlechten Historikern geschafft, aus dieser faszinierenden Person einen langweiligen "Helden" zu fabrizieren, indem sie jeden negativen oder auch nur zweifelhaften Aspekt seines Charakters unterdrückten.Dabei war Eugen extrem widersprüchlich, in seinen politischen Ansichten oft vorausschauend, in seinem Menschenbild aber extrem reaktionär und in seiner Kriegsführung zu allem fähig, von mitfühlender Rücksichtnahme gegenüber der Zivilbevölkerung bis hin zu menschenverachtender Brutalität. Im Grund war sein für die damalige Zeit sehr langes Leben eine der unglaublichsten Karrieren der Weltgeschichte. Von dieser Entwicklung liest man aber in diesem Buch leider fast nichts.