Read Lucifer – Mein Wille geschehe: Bd. 1 by Holly Black Online

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GOTT IST TOT Aber wer hat ihn umgebracht Gabriel, ein gefallener, alkohols chtiger Engel, wird mit der Aufkl rung des Mordes an IHM beauftragt daf r sollen IHM all seine S nden vergeben werden Und er hat auch gleich einen Verdacht Wer, wenn nicht der Teufel selbst, h tte Interesse daran, Gott umzubringen Lucifer hat zwar auch eine mysteri se Verletzung, bestreitet die Tat aber Und so machen sich die ungleichen Br der auf, um den Fall zu untersuchen Autor Holly Black Zeichner Lee Garbett...

Title : Lucifer – Mein Wille geschehe: Bd. 1
Author :
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ISBN : 9783957989444
ISBN13 : 978-3957989444
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Panini Auflage 1 17 Oktober 2016
Number of Pages : 144 Seiten
File Size : 871 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Lucifer – Mein Wille geschehe: Bd. 1 Reviews

  • Solemna
    2018-11-07 14:06

    Wichtig: Der Comic hat nichts mit der TV-Serie zu tun.Und das ist gut so, denn Holly Black erzählt die Story von Mike Carey im damaligen Sammelband Nr. 11 "Evensong" (Originalausgabe) weiter. In dem damaligen Finale gelang es Lucifer, die absolute Freiheit zu erringen - er hat sich von seinem Vater losgesagt, die Schöpfung muss sich neu ordnen, und er selbst ist gegangen. Wo auch immer er hinwill - und das ist nicht einmal sein eigenes geschaffenes Universum, wie es scheint. Vermutlich zu langweilig?Jedenfalls ist etwas nach seinerm Aufbruch und der letzten Seite der Geschichte geschehen, irgendwo dort draußen zwischen den Sternen, das ihn nun zwingt, zur Erde zurückzukehren. Hier setzt Holly Blacks Geschichte ein. Es ist ihr gelungen, ganz und gar in den Stil der Geschichten und Geschichtenerzähler des Sandman-Universums einzutauchen. Sie erzählt brillant, wirft Fäden aus, die zunächst zusammenhanglos erscheinen, knüpft ein großes Gespinst an Ereignissen, die nicht ohne Auswirkungen bleiben können - auf jeden, der in die Geschichte hineingezogen wird. Es gibt keine Zufälligkeiten. Selbst Lucifer muss das erkennen, dass sogar seine selbstbestimmte Freiheit Grenzen hat, weil bis auf die Ewigen nichts endlos ist. Und selbst diese müssen sich ab und an erneuern. Da Lucifer eine Menge Trümmer hinterlassen hat, ist er nirgends willkommen, ganz im Gegenteil haben viele ihre Rache nicht vergessen. Die vorgebliche Detektivgeschichte zur Aufklärung eines Mordes ist vielmehr der Beginn einer klassischen Heldenreise für Sterbliche wie Unsterbliche gleichermaßen. So, wie wir es im "Sandman" kennen- und lieben gelernt haben und es in "Lucifer" fortgeführt wurde. Auch die Optik ist vertraut und passt stimmig. Obwohl ich es nicht geglaubt habe, weil es für mich beendet war, freue ich mich über diese weitere Geschichte und fühlte mich sofort wieder "daheim". Empfehlenswert für alle Freunde des Sandman-Universums. Für diejenigen, die nur die TV-Serie kennen, vielleicht ein wenig schwierig, sich hineinzufinden, der Duktus ist doch ganz anders.

  • Sullivan
    2018-11-09 18:12

    Die neue Lucifer-Serie versucht an die großartige Geschichte ihres Vorgängers anzuknüpfen, scheitert dabei aber auf ganzer Linie. Obwohl die Dialoge häufig interessant und durchdacht ausfallen reicht die Story nie auch nur annähernd an den originalen Lucifer von Carey/Gross heran.Das könnte man den Autoren nachsehen - wäre da nicht ein auffälliger bis unerträglicher Mangel an frischen Ideen.Dabei muss gesagt sein, dass eine gewisse Hommage an das Original natürlich wünschenswert und vielfach im Hinblick auf die Story auch logisch ist. Allerdings stolpert der neue Lucifer unerträglich oft durch bekannte Locations und trifft im Minuten- bzw. Seitentakt Charaktere der Original-Serie - die dummerweise häufig entweder bereits tot oder verschollen sein sollten, oder deren Vorgeschichte (z.B. physische/psychische Gebrechen) einfach ignoriert wird.Abgesehen von der Selbst-Plagiatisierung leidet Lucifer: Mein Wille geschehe auch an der Westliche-Superhelden-Comics-Krankheit, nämlich einem überhasteten Erzählstil gepaart mit einem übertriebenen Fokus auf Kämpfe. Während sich das Original mehrere Seiten, manchmal sogar ganze Ausgaben Zeit für Konversationen nahm, dominieren bei der Neuauflage absurd rasante Szenenwechsel und gehetzte Dialoge.Zugutehalten muss man Lucifer: Mein Wille geschehe die solide Qualität der grafischen Darstellung - aber im Vergleich zu anderen modernen graphic novels sticht sie keinesfalls heraus.FAZIT: Wer das Original von Lucifer mochte, kann von der Neuauflage nur enttäuscht werden - sie liest sich schlicht wie ein schwacher Abklatsch.Wer das Original nicht kennt, den wird Black/Garbett’s Lucifer zweifellos verwirren, da die Autoren mit Charakteren der Vorlage nur um sich werfen, allerdings meist ohne sie dem Leser davor angemessen vorzustellen. Und da das Original um Welten besser ist: Warum sollte man zuerst die Neuauflage lesen?