Read Der größte Irrtum der Weltgeschichte: by Hans-Erdmann Korth Online

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Naturwissenschaftliche Daten widerlegen die antike Jahresz hlung berzeugen Sie sich selbst Es gibt nicht ein Ereignis in der griechisch r mischen Antike, dessen traditionelles Datum sich unabh ngig verifizieren lie e Seit L ngerem werden immer neue Hinweise entdeckt, wonach die gel ufigen Jahreszahlen der Antike um drei Jahrhunderte zu alt datieren Gestirne, C14, Baumringe, Eisbohrkerne, sowie Dopplungen best tigen diese Zweifel an der traditionellen Zeitrechnung Wie konnte es dazu kommen Christliche Kirchen und Koran lehrten, die Sieben Schl fer von Ephesus h tten in einer H hle 300 Jahre verschlafen So mussten die Gl ubigen annehmen, alles was davor geschah, l ge weit l nger zur ck Verwechslung von Jahresangaben war daher unvermeidlich Mittelalterliche Quellen zeigen, wie dieser Bruch in unserer Geschichtsschreibung mit ganz wenigen simplen Eingriffen verschleiert wurde Erstmals bewahrheiten sich damit nun auch viele Angaben aus der Anfangszeit des Christentums beginnend mit dem Stern von Bethlehem denn die Bibel hat auch Recht....

Title : Der größte Irrtum der Weltgeschichte:
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ISBN : 3954884941
ISBN13 : 978-3954884940
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Engelsdorfer Verlag Auflage 1 2 Oktober 2013
Number of Pages : 334 Seiten
File Size : 779 KB
Status : Available For Download
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Der größte Irrtum der Weltgeschichte: Reviews

  • Uwe Todt
    2019-03-13 04:16

    Korth geriet vor mehr als einem Jahrzehnt an die Taschenbuchausgabe von Das erfundene Mittelalter von Heribert Illig, der anhand geschichtlicher Fakten eine Chronologielücke von 300 Jahren im frühen Mittelalter nachweist.Korth nahm sich vor, Illigs Aussagen nach der C14-Methode zu überprüfen. Diese Methode macht sich den durch kosmische Strahlung in den oberen Schichten der Atmosphäre entstehenden Zerfall von Stickstoff-Isotopen zu Kohlenstoff-Isotopen zur Altersbestimmung organischer Objekte zunutze.Kennt man das atmosphärische Verhältnis der C14-Atome zu den C12-Atomen zum Zeitpunkt der Entstehung organischen Materials, dann lässt sich das Alter organischer Objekt berechnen, weil in ihm keine Neubildung sondern lediglich der Zerfall der eingebauten C14-Atome stattfindet. Da es Objekte gibt, deren Alter man aus der Geschichte kennt, läßt sich eine genauer eingestellte (kalibrierte) C14-Kurve (IntCal-Kurve) errechnen, bei der die atmosphärischen und vom Menschen verursachten Schwankungen der C14-Bildung berücksichtigt werden.Als Korth diese Kurve studierte, stellte er fest, dass die Messwerte durch Jahrtausende recht gut einer Geraden folgen, jedoch nur bis zum Mittelalter. Zur Gegenwart hin erscheinen sie dagegen um gut drei Jahrhunderte verschoben. Man hatte bei der Kalibrierung der C14-Kurve selbstverständlich angenommen, dass die überlieferte Chronologie stimmt, das heißt, dass seit Christi Geburt bis 1950, als die Kurve erstmalig berechnet wurde, tatsächlich 1.950 Jahre vergangen waren und nicht 1.650 Jahre wie es die C14-Daten nahelegten. Das gleiche Ergebnis zeigen die Ablagerungen von Korallenriffen. Hier fand man immer um 300 Jahre höhere Werte als bei den nach der IntCal-Kurve errechneten Daten, was man auf Sonderbedingungen im Meereswasser zurückführte.Wenn in die geschichtliche Chronologie im Frühmittelalter tatsächlich 300 Jahre eingefügt worden sind, dann ist nicht nur das Frühmittelalter zu streichen, sondern es sind auch alle vor dem Frühmittelalter liegenden Daten zu berichtigen. Jesus wurde dann 300 Jahre später geboren und alle Überlieferungen aus der Antike rücken 300 Jahre dichter an die Gegenwart heran.Als Korth sich an die Überprüfung der überlieferten astronomischen Daten machte, stieß er ebenfalls auf zahlreiche Beweise für die Chronologielücke. Isaak Newton (1642-1726) fand bereits 1689 den astronomischen Nachweis, dass die aus der Antike überlieferten Daten nicht stimmen, sondern um ca. drei Jahrhunderte näher an unserer Gegenwart gerückt werden müssen, was in Vergessenheit geriet.Auch die aus der Antike überlieferten Sonnenfinsternisse mit Zeit- und Ortsangaben lassen sich durch Rückrechnung nicht bestätigen. Geht man aber 300 Jahre minus 46 Tage näher an die Gegenwart heran, dann lassen sie sich an den angegebenen Orten nachweisen.Der im Lukasevangelium beschriebene Stern von Bethlehem findet sich im März 295 u.Z. als das Erscheinen des Halleyschen Kometen, der von den Sternwarten von Babylon aus betrachtet direkt über Judäa unterging.Die Geburt Jesu war nach dem Lukasevangelium zur Zeit der allerersten Steuerschätzung, die sich dann im Abstand von 15 Jahren wiederholte. Sie fand im Jahr 297 u.Z. statt, also zwei Jahre nach dem Erscheinen des Kometen.Ohne von der Chronologielücke etwas zu wissen, gelang dem Russen Nikolai Morosow (1854-1946) der Nachweis, dass die Offenbarung des Johannes eine Gestirnskonstellation beschreibt, die am 30. Sept. 395 stattfand, 300 Jahre nach dem überlieferten Datum der Abfassung der Offenbarung.In Korths Buch finden sich sehr viele historische Beweise für die Chronologielücke. Es sind insbesondere die Verdoppelungen von Herrscherzeiten und -ereignissen im Abstand von 300 Jahren, die außerhalb jeder Wahrscheinlichkeit liegen. Auch einige Germanen- und Hunneneinfälle erscheinen verdoppelt. Selbst ein Konzil erscheint verdoppelt. Dem 1. Konzil von Konstantinopel 381 folgte 681 ein 3. Konzil, von dem die Akten verlorengegangen sein sollen. Bei Wikipedia findet man zum 3. Konzil nur 3 lapidare Zeilen.Auch in der Chronologie der Päpste finden sich diese Ungereimtheiten. Über viele der frühmittelalterlichen Päpste ist nur sehr wenig überliefert. Eine Abfolge von sieben Pontifikaten in der Lebenszeit Chlodwigs und seines Nachfolgers wiederholt sich in der Zeit seines Doppelgängers Ludwig des Frommen. Sie beginnt mit 21 Jahren des Pontifikats von Leo I. (440–461) und um 242 Jahre verschoben dann Leo II. (682–683). Auf beide Päpste folgen fünf weitere gleichlange Pontifikate und mit Dioskur und Anastasius schließlich zwei Gegenpäpste, die beide als Verfasser des Liber Pontificatis genannt werden.Korth findet eine denkbare und einfache Erklärung für die Chronologielücke, die bewusste Fälschungen und dergleichen ausschließt. In den ersten christlichen Jahrhunderten liefen im oströmischen Reich zwei Jahreszählungen nebeneinander: die Jahreszählung ab 309 v. Chr., die man später als die Seleukidenära bezeichnete. Daneben haben die Christen nach der Geburt des Herrn gezählt, also AD. Alte Zählweise und neue Zählweise liefen durcheinander, so dass es zu Verdoppelungen von Herrschern und Ereignissen kam.Im mittel- und westeuropäischen Raum scheint die alte Zählweise AD – also ohne den Sprung von drei Jahrhunderten – an einigen Stellen noch lange weitergeführt worden zu sein, während an anderen Stellen bereits die neue um drei Jahrhunderte erweiterte Zählweise galt.Es scheint, als wären die Kometenberichte und Sonnenfinsternisse des 9. Jahrhunderts u.Z. in das 6. Jahrhundert verdoppelt worden. Richtiger dürfte sein, dass hier zwei Zählweisen durcheinander laufen. Die Berichte aus dem 6. Jahrhundert zählen AD und die aus dem 9. Jahrhundert nach u.Z.Historiker haben eine Unzahl scheinbarer Fälschungen aufgedeckt, weil z.B. Urkunden aus dem 9. Jahrhundert Siegel und Schriftzüge aufweisen, wie sie erst im 12. Jahrhundert möglich waren. Von den 69 mittelalterlichen Königsurkunden des Klosters St. Maximin vor Trier wurden 67 als Fälschungen klassifiziert. Die Vermutung liegt nahe, dass bei den meisten keine Fälschungen vorliegen, sondern eine Jahreszählung nach AD.In England wurde die alte Zeitrechnung zunächst beibehalten, weshalb die altenglische Überlieferung nur bis zur Mitte des 8. Jahrhunderts (AD) geht und dann mit dem Normanneneinfall 1066 u.Z. fortgesetzt wird.Das ist ein sehr kurze Skizze wesentlicher Punkte aus einem sehr umfassenden und überzeugend dargestellten Buch.Die Zukunft wird zeigen, ob die Ergebnisse Korths widerlegt werden können. Wenn nicht, steht den Historikern eine riesige Arbeit bevor, die wohl nur zu bewältigen sein wird, wenn die außereuropäischen Geschichtsüberlieferungen mit einbezogen werden, bis alle Verdoppelungen geklärt und bereinigt sind und ein neues Bild der Geschichte entsteht.Uwe Todt

  • Werner Gehring
    2019-02-22 00:43

    Aus meiner Sicht ist das Buch sehr gut - von der Naturwissenschaftlichen Sicht her - recherchiert. Gerade die letzte Passage mit den Sternenkonstellationen zur Geburt Jesu klingt plausibel.