Read Ich bin Autistin - aber ich zeige es nicht: Leben mit dem Asperger-Syndrom by Liane Holliday Willey Online

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Meine Tochter hat Asperger Liane Willey hatte von dieser Krankheit noch nie geh rt, und nun erf hrt sie Unter Asperger oder High function Autismus leiden viele Menschen, ohne es zu wissen besondere Menschen, die zu zur ckgezogenem oder egozentrischem Verhalten neigen, die oft hoch begabt sind, aber an Selbstwertproblemen, berempfindlichkeit, Unsicherheit, Verzweiflung leiden Sie f hlen sich mitunter wie Ausl nder im eigenen Land oder wie Au erirdische, die auf einem falschen Planeten gelandet sind Die Diagnose ihrer Tochter ver ndert ihr Leben, denn Liane Willey begreift, dass sie seit Jahrzehnten mit den gleichen Symptomen zu k mpfen hatte Ich kann die Erleichterung nicht ausdr cken, die ich empfand, als ich schlie lich realisierte, dass meine Tochter und ich nicht an einer Geisteskrankheit oder einer gespaltenen Pers nlichkeit litten oder etwas hnlichem Wir haben Asperger Damit k nnen wir leben Wir k nnen unsere Ziele und Tr ume erreichen, und wir k nnen unser Leben weiterf hren mit Optimismus und Hoffnung Wie aufregend die Erkenntnis, dass ich ganz einfach Dinge anders sehe, anders auffasse, anders empfange als andere und dass das so in Ordnung ist Es ist meine Normalit t Liane Willey erz hlt ihre Lebensgeschichte von der fr hen Kindheit ber die Schul und Collegezeit bis zum Leben als Berufst tige und Mutter von drei Kindern Sie macht deutlich, wie die Welt von einer Aspie erlebt wird von den Strategien, mit denen es ihr gelang, ihren eigenen Weg zu finden, aber auch von dem oft erheblichen Leidensdruck, der damit einherging In einem Anhang folgen praktische Hinweise von immenser Pr zision, was die Vorschl ge und Erfahrungen angeht, im Alltag Probleme zu bew ltigen, die sich einem Menschen mit Asperger Autismus stellen Ulrich Rabenschlag Ein pers nliches Buch, das die Menschen, die Asperger haben einer gro en europ ischen Studie zufolge in Deutschland pro Jahrgang ca 5000 Menschen , in ihrer Besonderheit versteht und ihnen Achtung und Sympathie entgegenbringt Ein spannender Fallbericht nicht nur f r Betroffene, sondern auch f r Eltern, Erzieher, Lehrer, Psychologen und rzte....

Title : Ich bin Autistin - aber ich zeige es nicht: Leben mit dem Asperger-Syndrom
Author :
Rating :
ISBN : 394566800X
ISBN13 : 978-3945668009
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Verlag Rad und Soziales 31 August 2014
Number of Pages : 206 Seiten
File Size : 691 KB
Status : Available For Download
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Ich bin Autistin - aber ich zeige es nicht: Leben mit dem Asperger-Syndrom Reviews

  • AmazonKunde
    2018-11-24 11:18

    Berührende Schilderungen des Lebens der Autorin vom Kind bis zur Erwachsenen. Teilweise sehr langatmig ... ich hätte mir konkretere Beschreibungen nicht unbedingt anhand von einzelnen Erlebnissen erwartet. Trotzdem erhält man ein gutes Bild von der Asperger-Persönlichkeit. Die ich auch nicht gerne als Krankheit bezeichnen würde. In milderen Ausformungen ist es durchaus einfach eine Wesensart, die nur in unserer heutigen Zeit mit ausgeprägtem gesellschaftlichen Leistungsanspruch und Teamwork nicht angepasst ist.Unbedingt wichtig ist es allerdings, sich mit dieser Asperger-Thematik zu befassen, wenn man sich ausgegrenzt und abgehängt von den übrigen Menschen empfindet. Dafür ist dieses Buch geeignet und man kann anhand der Schilderungen ein Gefühl dafür entwickeln und einen Einstieg in die Thematik bekommen. Obwohl die Autoren in Amerika lebt und doch ein Unterschied der gesellschaftlichen Konventionen zu Europa beziehungsweise Deutschland gesehen werden muss.

  • Berit
    2018-12-11 11:15

    Ich habe mittlerweile sehr viel im Bereich Asperger-Syndrom gelesen (Attwood, Preißmann, Simone, Prince-Hughes, Grandin uvm.) und kann dieses Buch nur empfehlen - nicht nur für weibliche Asperger-Betroffene (obwohl dieses Buch ein wahrer Segen ist, einfach weil man - in manchen Fällen erst nach Jahrzehnten - erkennt, dass man nicht allein ist), sondern vielleicht gerade für alle anderen, da es wichtig ist, dass die (unaufgeklärtere) Gesellschaft Einblick in diese Problematik erhält, um sich selbst und das Leben der Asperger deutlich leichter zu machen.

  • Volker Bruno Eckert
    2018-11-18 15:02

    gute Beschreibung von den Wahrnehmungen einer Asperger Autistin. Auch verständlich für Nicht Aspis! Endlich verstehe ich meinen Sohn und habe viele AHA Erlebnisse. Vor allem aber verändert das Buch mein Blick auf das Phänomen Asperger Autismus als "Krankheit". Denn als diese begreife ich es nicht mehr. Vielmehr als einfach eine andere Form der Wahrnehmung von sozialen Strukturen. Vieleicht hilft ein solches Buch für ein besseres, aufmerksameres Miteinander zwischen den Menschen im allgemeinen und natürlich auch im Besonderen!

  • P. T
    2018-11-14 18:17

    Dieses Buch hat mir super gefallen.Die Autorin beschreibt alles mit vielen "Bildern". Dadurch kann ich das erlebte noch besser nachvollziehen. Für mich gibt es viele AHA Effekte. Es eignet sich besonders für Betroffene, deren Angehörige und Menschen welche die Welt der Asperger besser verstehen wollen.Interessant und nützlich sind auch die Ratschläge.

  • Bettina Schreiber
    2018-11-25 13:07

    Ich bin begeistert. Das Buch ist nur zu empfehlen für Betroffene und Familien. Hat mir sehr geholfen,Dinge zu verstehen und aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Sehr gut. Danke

  • Dr. M.
    2018-12-14 14:56

    Frauen mit dem Asperger-Syndrom in einer relativ milden Ausprägung gehen damit ganz anders um als Männer. Wenn man das verstehen möchte, sollte man dieses Buch lesen. Allerdings muss man sich dabei auf eine recht weitschweifigen und sehr mitteilsamen Text gefasst machen. So wie ich die Autorin verstanden habe, ist ihr ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis ein Teil ihrer autistischen Persönlichkeit, der sich allerdings nur entfaltet, wenn sie sich in einer sicheren Umgebung aufhält. Manche Leser werden dieses Buch deshalb vielleicht als etwas langweilig empfinden und die eigentliche Aussage nicht so wahrnehmen, wie es die Autorin gerne gehabt hätte.Manch ein Leser empfindet bereits den Titel als eine Provokation. Doch das lag sicher überhaupt nicht in der Absicht der Autorin. Wäre dies nämlich nicht so gewesen, dann hätte man es doch mit dem blanken Gegenteil, also einer Zurschaustellung zu tun, was nun wahrlich kein Merkmal von Autisten ist. Für so etwas haben Autisten gar keine Energie übrig, denn im Gegensatz zu "normalen" Menschen stehen sie vor dem ewigen Problem einer permanenten Reizüberflutung, die ihr Nervensystem überlastet, sodass sie sich mit Gegenreaktionen zu beruhigen versuchen. Die Außenwelt kann das nicht wirklich begreifen und empfindet ein entsprechendes Verhalten als unangemessen, störend und peinlich, ohne den wirklichen Hintergrund zu verstehen. Oftmals zeigen sich solche Beruhigungs- oder Ablenkungsmanöver der Betroffen entweder als scheinbar aggressive Ausbrüche, die man gesellschaftlich nicht tolerieren kann, oder als Selbststimulierung, was manche Betrachter ebenso verwirrt.Auch ihre unbedingte Ehrlichkeit, oftmals verbunden mit einer ungewohnten Schroffheit, führt viele Autisten ins soziale Abseits. Männer kommen damit besser zurecht als Frauen. Und deshalb versuchen betroffenen Frauen dies zu verstecken und sich zu tarnen. Die Lebensgeschichte der Autorin ist dafür ein gutes Beispiel. Das mitzuteilen, ist der eigentliche Sinn dieses Buches. Viele Menschen besitzen das sogenannte Asperger-Syndrom in einer relativ milden Ausprägung und wissen deshalb oft gar nichts davon. Sie gelten wegen ihres oft seltsamen Verhaltens als Außenseiter. So verlief auch das Leben der Autorin bis zur Geburt ihrer beiden Zwillingsmädchen. Eines davon benahm sich allerdings völlig anders als das andere. Später wurde sie von einer Freundin auf das Asperger-Syndrom aufmerksam gemacht. Während eines Tests mit ihrer Tochter bemerkte die Autorin erstmals die Ähnlichkeit ihres eigenen kindlichen Verhaltens mit dem ihrer Tochter. Und erst da wurde ihr klar, was mit ihr scheinbar schon immer nicht gestimmt hat.Die Ausprägungen im Asperger-Spektrum können sehr unterschiedlich sein, sowohl in seiner Stärke als auch in seiner Vielfalt. Auch dafür liefert dieses Buch viele Beispiele. Im Grunde geht es der Autorin um zwei wesentliche Punkte: Einerseits möchte sie deutlich machen, dass man als Autist sich nicht bemühen muss, so zu sein wie die vom Asperger-Syndrom nicht betroffenen Menschen. Und andererseits möchte sie Betroffenen eine detaillierte Hilfestellung zur Meisterung des Alltagslebens liefern. Dazu schlägt sie im Anhang umfangreiche Maßnahmen vor. Für Betroffene kommt es sehr darauf an, dass sie einen verständnisvollen Partner finden und sich ein informiertes Umfeld schaffen, das sie versteht und akzeptiert. Das ist nicht gerade der einfache Teil, weil Autisten sich oft nicht gerade so verhalten, wie das gesellschaftlich akzeptiert wird.Relativ unauffällige Autisten mit der Aufgabe zu konfrontieren, sich der gesellschaftlichen Norm anzupassen, ist eine Forderung, die unerfüllbar ist, auch dann, wenn sie sich diese Aufgabe selbst stellen, weil sie sich vielleicht ihres Zustandes (noch) nicht wirklich bewusst sind. Das klar zu machen, ist auch eines der Anliegen dieses Buches.Hat man sich schon vorher mit den Auswirkungen des Asperger-Syndroms befasst, dann erfährt man in diesem Buch nicht viel Neues dazu. Es war einfach nicht das Anliegen der Autorin, darüber zu berichten. Vielmehr wollte sie aufzeigen, wie man vielleicht mit dieser Veranlagung umgehen und sein Leben organisieren kann. Ob sie insbesondere den letzten Punkt hinreichend gut abgearbeitet hat, liegt außerhalb meiner Erfahrungswelt. Alles andere empfand ich als wirklich informativ, wenngleich es nicht immer leicht war, den oftmals weitschweifigen Text zu lesen.