Read Die Freilerner - Unser Leben ohne Schule by Dagmar Neubronner Online

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Die Schule ist in vielen Familien das Problemthema Nr 1 Dagmar Neubronner, Mutter der prominentesten Schulverweigerer Deutschlands, schildert spannend und anschaulich, wie es kam, dass sie und ihr Mann trotz gro er Bedenken den beiden S hnen Moritz und Thomas erlaubten, frei zu lernen ohne Schule und mittlerweile ohne jeglichen Pflichtunterricht Wie funktioniert freies Lernen, und wie muss sich Schule ver ndern, damit es auch dort funktioniert Was k nnen Eltern und Lehrer tun Mit ausf hrlichem Anhang zu p dagogischen und juristischen Fragen....

Title : Die Freilerner - Unser Leben ohne Schule
Author :
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ISBN : 3934719341
ISBN13 : 978-3934719347
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Genius Verlag Auflage 1 1 Mai 2008
Number of Pages : 262 Seiten
File Size : 585 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Freilerner - Unser Leben ohne Schule Reviews

  • Elvira Stürmer
    2019-01-22 14:42

    Das war jetzt mein erstes Buch zum Thema Freilernen. Die völlig authentischen Schilderungen in diesem Buch haben mich vollends vom freien Lernen überzeugt. Sowohl Schreibstil als auch die Autorin waren für mich sehr sympathisch, da völlig natürlich. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: die Vorgeschichte, an der man erkennt, wie sie zu diesem Thema kamen. Die Eltern ließen nämlich nichts unversucht, um zuerst ihre Kinder für die Schule zu motivieren, z.B. sogar eine Schule zu gründen. Der zweite Teil besteht aus Tagebucheinträgen aus der Zeit ohne Schule. Sehr lebhaft, spannend und informativ. Teils humorvoll und trotzdem sachlich. Der dritte Teil besteht aus typischen Fragen und Gegenargumenten, auf die die Autorin eingeht. Nicht zu vernachlässigen ist der Anhang, bestehend aus unterstützenden Briefen aus aller Welt, die an die Familie oder die Bildungssenatorin adressiert waren. Fazit: sehr empfehlenswert!

  • Josefine Agathe
    2019-01-31 13:16

    Ein interessanter Bericht über die Schullaufbahn bzw. Nicht-Schullaufbahn der Sohne von Frau Neubronner. Das Buch empfand ich als sehr offen geschrieben. Wer sich für das Thema interessiert: Lesen!

  • Holger Schröder
    2019-02-15 07:40

    Ein sehr informatives Buch zu Thema Freilerner, Homeschooler und Unschooler. Nach der Lektüre dieses Buches ist man nicht nur (wie durch verschiedene andere Bücher zu Thema) über die Praxis des Freilernens informiert, sondern darüber hinaus auch noch hinreichend über die rechtliche Situation in Deutschland und Europa. Außerdem beschreibt Frau Neubronner auch wunderbar ihre Entwicklung als Eltern freilernender Kinder. Gerade für Eltern, ist das ja auch zunächst mal Neuland, sind diese doch serlbst durch ein repressives Schulsystem gegangen und haben keine praktischen Referenzerfahrungen mit dem Freilernen. Desweiteren ist das Buch auch vom Schreibstil sehr menschlich, humorvoll und gut lesbar geschrieben. Und es ist so übersichtlich strukturiert, dass es man sehr leicht wiederfindet, was man eventuell nochmal nachschlagen will.Von mir gäbe es für das Buch auch gerne mehr als fünf Sterne.

  • Nadia SYNDE
    2019-02-09 12:30

    Ich wohne in Frankreich und schwanke immer noch dazwischen, ob ich mein Kind in eine Montessori-Schule einschule oder es einfach bei mir zu Hause lasse und ich mir eine Selbstständigkeit aufbaue. Es ist nicht einfach, da die Geldfrage natürlich präsent ist, wenn ich zu Hause bleibe. Aber an sich habe ich grossen Respekt vor der Familie, die so viele Hindernisse aus dem Weg räumen musste, damit ihre Kinder glücklich aufwachsen können.

  • Gabriele Heimann
    2019-02-13 11:28

    Das Buch der Eltern von zwei freilernenden Söhnen ist absolut lesenswert. Ihre Erfahrungen mit Behörden in Deutschland und die Tatsache, dass Freilernen in Deutschland nicht, aber in vielen anderen Staaten erlaubt ist sollte man besonders als Pädagoge lesen.

  • Feivel
    2019-02-15 13:28

    Da für die Familie Neubronner der Option des Freilernens am Anfang selbst sehr skeptisch gegenüber steht, stolpern wir als Leser gemeinsam mit ihnen über die immer gleichen Fragen zu diesem Thema und bekommen sie auf unterhaltsame Weise beantwortet.Es ist kaum zu glauben, dass diese Geschichte im 21. Jahrhundert in Deutschland statt findet. Man sollte doch meinen, dass die freie Wahl des Bildungsweges ein im Grundgesetzt verankertes Recht ist.Toll geschrieben, sehr informativ. Vielen Dank!

  • unerzogen magazin
    2019-02-19 12:28

    Familie Neubronner aus Bremen ist eine inzwischen in Deutschland recht bekannte Unschooler-Familie. Im Mai 2008 ist das von Dagmar Neubronner geschriebene Buch Die Freilerner erschienen, in dem sie beschreibt, wie ihre Familie mit gewöhnlichen Vorstellungen von einem Leben mit Kindergarten und Schule einen Weg zum schulfreien Alltag ihrer beiden Kinder findet.Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil werden die Ereignisse geschildert, die schließlich zu Moritz' und Thomas' Schulverweigerung führten. Darauf folgt das Tagebuch, das Dagmar Neubronner von 2007 bis 2008 online über ihr Leben ohne Schule schrieb. Im letzten Teil werden häufig gestellte Fragen beantwortet und typische Argumente gegen Unschooling entkräftet.In der Vorgeschichte beschreibt Dagmar Neubronner auf sehr zugängliche Art, wie ihr erster Sohn Moritz und später auch der jüngere Thomas den Kindergarten als zu 'rummelig' und störend erlebten, wie die Schule zum Verlust der Lebensfreude führen kann und wie sie sich als Eltern gezwungen sahen, nach Alternativen Ausschau zu halten. Auch die Entwicklung der Eltern wird deutlich, von ganz normalen Schule-muss-sein-Eltern, über Gründer einer Montessorischule, hin zu überzeugten Freilerner-Eltern.Die Tagebucheinträge veranschaulichen, wie das Leben der Neubronners aussieht. Die positive Erfahrung, wie Freilernen konkret aussehen kann und die Probleme mit den deutschen Behörden sind die Hauptthemen. Comics werden gemalt, Posaune oder Gitarre geübt, es wird gesungen, Fußball gespielt, das Branchenbuch entdeckt oder Städte für ein Computerspiel geplant ' und dann kommt doch wieder ein behördlicher Bescheid und letzten Endes, nach mehrfachen Kompromissversuchen zwischen Schule und den Bedürfnissen der Kinder, sieht sich die Familie gezwungen, nach Spanien auszuwandern.Beide Teile sind lebendig geschrieben und bieten einen interessanten Einblick sowohl in den bereichernden Anteil des Unschoolings als auch in die auftretenden Probleme, insbesondere in Deutschland. Interessant an der Geschichte der Neubronners ist die positive Beziehung von Kindern und Eltern, in der die Kinder und deren Wünsche ernst genommen werden. So sind die Schulgründung und die Schulverweigerung zunächst eine Reaktion auf Moritz' Krankheit und Unwillen, sich dem System Schule zu fügen: Schon nach der ersten Woche Kindergarten drückt Moritz seine Abneigung dagegen aus. Nicht in Ruhe spielen zu können, ständig von lauten Altersgenossen umgeben zu sein, ist ihm eindeutig zu viel. Auf das Vorschreiben von Lerninhalten, Lerntempo und die von Stress und Konkurrenz geprägte Atmosphäre in der Schule reagiert er dann sogar mit körperlicher Erkrankung, erschreckendem Verlust von Lebensfreude und Interessen. Erst im Laufe der Zeit entwickelt sich bei den Eltern ein Bewusstsein für Unschooling als Überzeugung. Im dritten Teil werden vor allem Fragen beantwortet, die aus einer stark ablehnenden Haltung gegenüber Unschooling gestellt sind, und die sich der Leser nach der Lektüre der ersten zwei Teile selbst beantworten kann. Es ist dennoch lesenswert, wie einige der Fragen beantwortet sind, vor allem für jene, die vielleicht selbst des Öfteren mit ihnen konfrontiert werden.Im Anhang finden sich Unterstützerbriefe, eine Bücher- und eine Organisationen- und Vereinsliste sowie Anmerkungen zum Text. Die abgedruckten Leserbriefe sind ermutigend, und es ist interessant, von wie vielen Seiten und unterschiedlichen Menschen Familie Neubronner Reaktionen erhalten haben.Ein aufbauendes Buch für alle Freilerner und solche, die es werden wollen ' und ein guter Ausgangspunkt für Leute, die sich mit dem Prinzip des Freilernens vertraut machen wollen. Wer allerdings Informationen zu den rechtlichen Grundlagen von Schulpflicht und Schulverweigerung sucht, muss sie sich aus dem Buch zusammensuchen, da es leider keine zusammenfassende Darstellung dazu gibt. (Miriam Kleinert)