Read "Liebling, ich bin im Kino": Texte über Filme, Schauspieler und Schauspielerinnen. Herausgegeben von Claudius Seidl by Claudius Seidl Online

liebling-ich-bin-im-kino-texte-ber-filme-schauspieler-und-schauspielerinnen-herausgegeben-von-claudius-seidl

Die besten Texte des begnadeten KritikersEinen solchen Film und Kunstkritiker gab es in Deutschland sonst kaum einen, der nicht seine Brillanz und Pointensicherheit zur Schau stellte oder uns belehrte, sondern der uns ebenso passioniert wie charmant auf die kleinen Gesten aufmerksam machte, die uns bei gro en Filmen bis ins Herz treffen k nnen Michael Althen, Filmredakteur erst der S ddeutschen Zeitung, dann der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Dieses Buch sammelt Texte, die ber ihren unmittelbaren Anlass hinaus Bestand haben Mittlerweile sind wir wahrscheinlich vollst ndig verdorben, aber das macht nichts, weil wir im Kino ein zweites Leben gefunden haben, das viel besser ist als das unsere und ihm doch aufs Haar gleicht Darin liegt die doppelte Natur des Kinos dass es stets Auskunft gibt ber das, was ist, und das, was m glich w re, dar ber, wer wir sind und wer wir gerne w ren MICHAEL ALTHEN...

Title : "Liebling, ich bin im Kino": Texte über Filme, Schauspieler und Schauspielerinnen. Herausgegeben von Claudius Seidl
Author :
Rating :
ISBN : 3896675354
ISBN13 : 978-3896675354
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Karl Blessing Verlag 22 September 2014
Number of Pages : 579 Pages
File Size : 769 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

"Liebling, ich bin im Kino": Texte über Filme, Schauspieler und Schauspielerinnen. Herausgegeben von Claudius Seidl Reviews

  • Winfried Berleburger
    2018-11-19 19:05

    Auch dieses Buch habe ich gekauft, nicht um es selbst zu lesen, sondern um es zu verschenken. Ich hatte damit einen sehr großen Erfolg! Tolles Geschenk!

  • j.h.
    2018-11-21 15:57

    Michael Althen starb 2011 mit gerade 48 Jahren und hinterließ ein schwer überschaubares Werk, bestehend aus Essays, Kritiken, Porträts und Berichten. In seiner 30-jährigen journalistischen Tätigkeit hat er mit seinen stilistisch einzigartigen Veröffentlichungen die Rezeption des Mediums Film in Deutschland maßgeblich mitbestimmt. Das kann man nur von wenigen Kritikern sagen - und entsprechend groß ist die Lücke, die Althen hinterließ. Seine Texte waren stets mehr als Nacherzählung oder distanzierte Wertung. Vielmehr hatte der Leser das Gefühl, mit einem cinephilen Freund einen Film oder eine Persönlichkeit noch einmal neu zu entdecken. So schrieb Michael Althen beispielsweise 1999 anlässlich des Todes von Dean Martin über dessen Lebenswandel: "Kein Wunder, dass so etwas heutzutage, wo Fun nur noch in einem Atemzug mit Fitness genannt werden kann und der Rest von der Political Correctness geregelt wird, seine eigene Faszination ausstrahlt." (S. 41)Ihre eigene Faszination strahlen auch noch heute Althens Rezensionen aus, die hier nicht in chronologischer sondern thematischer Sortierung in 9 Kapiteln versammelt sind. Claudius Seidl hat als Herausgeber hier eine ebenso kluge wie faszinierende Auswahl getroffen und vor allem die über das Erscheinungsjahr hinaus bedeutsamen Filme berücksichtigt. Sie werden unterbrochen von Porträts (Sharon Stone, Tom Cruise, Clint Eastwood ...) oder Nachrufen auf filmische Titanen wie Stanley Kubrick, Frank Sinatra oder Bernd Eichinger. Die Originale erschienen in der Süddeutschen Zeitung, Tempo, Focus und der FAZ. Das Geheimnis der sprachlich meisterhaften Artikel liegt, wie Claudius Seidl im Nachwort treffend anmerkt, darin, dass sie Filme wie Menschen beim Lesen sofort so wieder gegenwärtig machen, wie sie damals waren.In einem Artikel zwei Tage nach dem 11.9.2001 macht sich Michael Althen Gedanken über das Kino und seine Wirkung, die heute nicht minder aktuell sind: "... und man fragt sich, inwieweit die Katastrophenfilme Hollywoods nicht auch Anschauungsmaterial für die Terroristen gewesen sein könnten. Nicht weil ihnen die unschuldigen Fiktionen Ideen eingepflanzt hätten, die sie vorher nicht gehabt hätten, sondern weil sie das Augenmerk immer wieder darauf gelegt haben, dass Inszenierung alles ist." (S. 294)Nach den 2012 in Auszügen veröffentlichten FAZ-Kolumnen ("Meine Frau sagt ... Geschichten aus dem wahren Leben") veröffentlicht der BLESSING VERLAG mit den Filmtexten nun ein weiteres Buch zur Erinnerung an einen einzigartigen Journalisten, das von einem einfühlsamen Vorwort des Regisseurs Tom Tykwer eingeleitet wird.Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die das Kino lieben!