Read Schriften, Bd.1 by Norbert Haas Online

Title : Schriften, Bd.1
Author :
Rating :
ISBN : 3886799018
ISBN13 : 978-3886799015
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Quadriga, Berlin Auflage 3., korr Aufl 1991
Number of Pages : 240 Seiten
File Size : 564 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Schriften, Bd.1 Reviews

  • Clara
    2019-03-08 08:23

    Neben dem Seminar über E.A. Poes "Der entwendete Brief", enthält der Band auch den für Lacans Werk überaus wichtigen Text "Das Spiegelstadium als Bildner der Ichfunktion, wie sie uns in der psychoanalytischen Erfahrung erscheint" (Lacan zufolge entwickelt sich das Ich im Spiegelstadium, welches die grundlegende Matrix der Subjektivität bildet), sowie die Texte "Funktion und Feld des Sprechens und der Sprache in der Psychoanalyse" und "Die Ausrichtung der Kur und die Prinzipien ihrer Macht".Lacan verbreitete seine Lehre anfangs nur in seinen Seminaren. Erst später publizierte er seine Schriften in Buchform. Gerade aufgrund dieser Tatsache (Texte waren für den mündlichen Vortrag konzipiert) liegen Lacans Schriften in sehr gut verständlicher Sprache vor.Ein Muss für jeden, der sich mit der Psychoanalyse beschäftigt.

  • Michael Baumann
    2019-02-25 09:20

    Dieser Band aus den Schriften J. Lacan's enthält das Seminar über "den entwendeten Brief". "Der entwendete Brief" das ist eine Kurzgeschichte von E.A. Poe. Nun ist die Angelegenheit, wie man der Tatsache entnehmen könnte, daß Lacan sich damit auseinandersetzt, mitnichten unkompliziert. Mit zwei Maßnahmen sollte man sich auf die Lektüre des Buches vorbereiten: Die Kurzgeschichte von Poe lesen (z.B. in Manesse, Meistererzählungen) und sich mit dem Begriff der Wiederholung, wie Freud ihn in die Psychoanalyse einbrachte, befassen.Nichts weniger nämlich, als um diesen Begriff kreist das Seminar. In gewissem Sinne setzt Lacan hier gleichfalls seine Konzeption des Unbewussten, das wie eine Sprache strukturiert sei, fort. Das alles wird in Form einer zunächst eingehenden Untersuchung zur Dramatik der Kurzgeschichte durchgeführt. Wie bei Lacan üblich in einer sehr arkanischen Art und Weise: er scheint zu plaudern, doch das was er sagt hat mehrere Böden; wenn man glaubt ihn mit Verstehen eingeholt zu haben, zaubert er mit einer sprachlichen Gewandtheit, die ihresgleichen sucht, neue Perpektiven aus dem Hut, denen man nur mit (erneuter) Mühe auf die Spur kommt. Er scheint von simplen Kindermärchen, blöd anmutenden Abziehreimen, Gedichten der Antike bis in die Moderne, höherer Mathematik, über Philosophie bis zu Opern von Mozart alles studiert zu haben; und alles bezieht er in seine Argumentation mit ein. Alles das ist sehr schwer verdaulich; aber äußerst lohnenswert: es handelt sich bei Lacan's Schriften um die innovativsten und weitreichensten Versuche, die Psychoanalyse zu erweitern und eine Subjekttheorie daraus zu formen. Inwiefern im Begriff der Freud'schen Wiederholung Potentiale dazu stecken, ist hier nachzulesen.

  • None
    2019-03-07 05:10

    Liebe Amazonier,welche geistige Umnachtung - oder war es nur Unvermögen, sprich Dummheit - hat dann Ihre Bibliothekare veranlaßt, Jacques Lacans Bücher unter "Belletristik" zu führen?Ein Ketzer