Read Gedichte die einer schrieb bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fenster sprang by Carl Weissner Online

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Mit diesem band begann der sensationelle Erfolg Bukowskis in Deutschland 1973 kontten die gro en Verlage mit dieser Art Lyrik nichts anfangen Lieber ein Buch in einem kleinen Verlag als gar kein Buch , schrieb Bukowskis Freund und bersetzer Mit geliehenem Geld und auf geschnorrtem Papier wurde die erste Auflage gedruckt....

Title : Gedichte die einer schrieb bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fenster sprang
Author :
Rating :
ISBN : 3875120973
ISBN13 : 978-3875120974
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Maro 1 Dezember 1990
Number of Pages : 116 Seiten
File Size : 889 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Gedichte die einer schrieb bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fenster sprang Reviews

  • Em Ka
    2019-03-19 03:52

    ...schlummert in (fast) jedem der hierin beinhalteten Gedichte. Bukowski war Trinker, litt unter häufigen und unerfüllten Beziehungswechseln als auch monotonen "Fließbandjobs". Das Resultat: 3 vergebliche Selbstmordversuche (die Gott sei Dank allesamt daneben gegangen waren) UND ein schier unglaublicher Output an Prosa, Lyrik und Romanen (die erzählerisch aber auch an Prosatexte erinnern).Ich persönlich finde es ja interessant, dass Bukowski vor allem durch seine Short-Stories Bekanntheit als Underground-Dichter erlangte (was aber auch seine Zeit dauern sollte). Mich selbst faszinieren seine lyrischen Ergüsse jedoch viel mehr! Bukowski schafft es fast immer, dass, was er sagen will, punktgenau auszudrücken, ganz und gar ohne unnötige Schönrednerei oder Schnörkel. Bukowskis Sprache ist "tight", klar, trocken, rauh, kompromisslos - ganz so eben, wie sie dem Zeitungeist des 20. Jahrhunderts entspricht.Und es ist dabei völlig egal, dass besagter Herr zigmal Frauengeschichten oder Erlebnisse von der Pferderennbahn in den Mittelpunkt seiner Gedichte rückt. Denn: Er benutzt jene Orte des Vertrauens, um damit etwas viel Größeres und Weiseres zum Ausdruck zu bringen, als das vielen anderen Möchtegerns je geglückt wäre. Wirklich: Dieser Charles Bukowski ist vermutlich der größte Dichter der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts - und das sage ich hier und jetzt ohne Übertreibung.Ich selbst habe beinahe alle (ins Deutsche überstetzte) Buk-Gedichtbände gelesen (wieder und wieder). Ich habe dazwischen natürlich auch so manch andere Sachen gelesen... Nichtsdestotrotz ertappe ich mich immer wieder aufs Neue dabei, wie ich grade dabei bin, in einem Bukowski-Band zu schmökern...Auch wenn man meint, alles schon zu kennen, durchschaut zu haben - man findet in den meisten Bukowski-Gedichten stets etwas, was man vorher so noch nicht wahrgenommen hat... Und genau das meine ich damit, wenn ich sage, jener Herr hat die Seele eines Poeten, das Gespür eines sensiblen Analytikers und das Genie eines am Abgrund umhertümpelnden Wahnsinnigen!"Gedichte, die jemand schrieb..." ist nur einer von vielen genialen Bukowski-Gedichtbänden. Ich bin mir auch gar nicht so sicher, ob er denn überhaupt mein persönlicher Liebling ist. Aber zuletzt hab ich ihn wieder mal gelesen - und, man sieht, ich bin jetzt noch (zum wiederholten Male wie gesagt) baff und begeistert.Ein nicht unwesentlicher Grund für die authentische Lesefreude an besagtem Stoff ist mit Sicherheit auch die (soweit ich das als nicht Englisch-Profi beurteilen kann) durch und durch geglückte Übersetzung von Carl Weissner, der Bukowski persönlich gekannt und (mehrmals) getroffen hat (wovon in vorliegendem Band auch kurz und amüsant berichtet wird) und größtenteils für die Übersetzung sämtlicher Bukowski-Veröffentlichungen im deutschen Sprachraum verantwortlich war!Es stimmt schon: Man muss womöglich ein bisschen Offenheit für die vermeintlich "harte" Azsdrucksweise des Autoren mitbringen. Aber es passt letztlich zum Stil Bukowskis, die Sachen beim Namen zu nennen und nichts nervig zu beschönigen!Man kann Bukowski durchaus auch dann mögen, wenn man sich generell eher zu anderen Dichtern hingezogen fühlt. Z.B. bin ich - neben Bukowski - auch ein großer Bewunderer von Kästner, Brecht, Erhardt und/oder Paul Celan.Und bekanntlich haben sich ja auch diese Herren nie so wirklich ein Blatt vor den Mund genommen - GUT SO!!Also: Lesen, lesen, lesen und spüren, entdecken, erfreuen, begeistern!!Sachen wie diese machen den Sinn des Lebens (kurzfristig) komplett.

  • S.....
    2019-03-22 02:16

    Der Artikel ist genauso wie ich ihn mir vorgestellt habe. Der Service war perfekt und prompt. Ich kann Sie nur weiterempfehlen. Danke.

  • Thomas Knackstedt
    2019-03-10 23:47

    Ich weiß es noch, als wäre es Gestern. 1979 hatte ich meinen ersten Bukowski in der Hand. -Gedichte, die einer schrieb, bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fesnter sprang-. Wow! Was für ein Titel. Die zusammengeknallte blauweiße Paperback Ausgabe des Maro-Verlags, mit blauer Schrift und Seiten, die wie frisch getippt aussahen, war zu dieser Zeit ein echter Hingucker. Aber noch besser war der Inhalt. So etwas, hatte ich bis zu diesen Tagen noch nie gelesen. Es war der Beginn einer großen Freundschaft; die bis heute anhält. Im Heft ein paar Zeilen von Carl Weissner. Auszüge aus Leserbriefen, wie: "Dieser Bukowski ist doch eine verlogene Sau. Tut dauernd so, als wäre er kurz vorm Abschnappen. Dabei hat er ein dickes Bankkonto..." Tja, von genau dieser Art waren ab jetzt meine literarischen Helden.Buk erzählt von Verrückten, wie Buffalo Bill, der nachts nackt den Himmel anstarrt und glaubt er wäre Gott. In Shot of a Red-Eye weiht er uns über seine völlig zerstörte Visage ein. In Tod am Nachmittag bringt er das Hemingway-Klassik-Thema mal ganz anders rüber. Und in Ein Tag im Leben des C.B. sagt Buk uns, wie er die Welt sieht. Dazu noch Fotos, Briefe, ein paar Dokumente. Wahnsinn! Bei mir hat der alte Maro-Schinken dafür gesorgt, dass ich nie mehr die Hände von Bukowski lassen konnte. Wie schön war das am Anfang, als sich alle Welt das Maul zerriss über die unflätige Sprache, den Gossenjargon und die schlüpfrigen Themen. Aber siehe da: Die Zeiten ändern sich und heute ist Buk eine ganz große Nummer. Ich möchte einigen Literaturkritikern von damals, die mittlerweile die Seiten gewechselt haben, am liebsten ihre Kritzeleien zum Futtern geben.Bukowski wird immer die Menge teilen. Man liebt oder hasst ihn. Mich hat -Gedichte, die einer schrieb, bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fenster sprang-, zu einem Bukowski-Leser gemacht. Versuchen sie ihr Glück. Wer weiß, vielleicht gefällt es ihnen. Und wenn, dann werden sie nicht mehr davon los kommen.

  • Kankin Gawain
    2019-03-20 05:58

    Bukowskis Gedichte scheinen direkt aus dem Suff auf das Papier geflossen. Ästhetische Regeln werden gefließendlich übergangen, alles erscheint roh, unfertig und riecht nach Tabak und Schnaps. Stimmigkeit erlangt es im Geiste des Lesers nur, weil man es Bukowski ohne weiteres abnimmt, dass es ihm völlig egal ist, wie seine Poesie auf den Leser wirkt. Jede Kritik würde vermutlich mit einem "Bullshit" abgetan und an ihm abtropfen. Rauh und sperrig will seine Dichtung sein, männlich bis zum bitteren Ende, ob nun als Attitüde oder Plattitüde.Provokativ sind seine Gedichte bis heute, durch das Selbstzerstörerische und Suizidale, das an ihnen so sehr verstört.

  • S. Wagner
    2019-03-09 04:50

    Jeder, der schon einmal ein Gedicht von Charles Bukowski gelesen hat, weiss, dass es sich bei seinen Gedichten mehr um Kurzgeschichten handelt. Die Gedichte sind schnörkellos, einfach zu verstehen, aber was das beste ist: Die Gedichte sind witzig, spannend und erschreckend, wenn Bukowski über die schwarzen Seiten das Lebens schreibt. Wir nehmen durch die Gedichte an einem Teil von Bukowskis Leben teil. Bukowski Bücher und Gedichte machen verdammt süchtig. Am Besten, wie der Meister selbst, die Gedichte an einem kalten Wintertag mit einer guten Flasche Wein lesen! Für mich sind hier die besten Buk Gedichte enthalten!

  • Bücherlindwurm
    2019-03-10 00:47

    Wer Zweifel am literaischen Wert dieses Autors hat, der lese seine Gedichte und erlese sie gut, denn Bukowski war einer der ersten die gekonnt und ganz jenseits klasischer poetischer Sprache aus dem Leben schrieb. Erst die Gedichte machten mich zum echten Fan.