Read Die Reise zu den Höhlen mit Malerei. Die eiszeitlichen Höhlen Frankreichs und Spaniens mit ihren Kunstwerken by Günther Grünig Online

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Zu den faszinierendsten materiellen Hinterlassenschaften des Menschen der Eiszeit geh rt die H hlenkunst G nther Gr nig hat alle dem Nichtwissenschaftler zug nglichen eiszeitlichen Grotten mit Kunst besucht und berichtet anschaulich und leicht verst ndlich ber die Entstehung der H hlenkunst, ihre Erforschung, Erfolge und Misserfolge der Wissenschaftler sowie die Erkenntnisse, die sich aus den verschiedenen Grabungskampagnen ergeben haben.Besonders interessant sind die von den Wissenschaftlern aufgestellten Theorien ber die Zweckbestimmung der Kunst Eigene Hypothesen des Verfassers erg nzen die Ausf hrungen Wer einige der Grotten aufsuchen m chte, findet in diesem Buch genaue Fundortbeschreibungen und Skizzen, die das Werk erg nzen Auch ber eventuell bestehende Zulassungsbeschr nkungen oder Vorbedingungen, die an einen Besuch bestimmter H hlen gekn pft sind, informiert dieses hilfreiche Buch.Von G nther Gr nig ist au erdem das Buch Die Reise zu den Megalithen Die interessantesten steinzeitlichen Kultanlagen von Gro britannien, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und Malta im Tectum Verlag erschienen....

Title : Die Reise zu den Höhlen mit Malerei. Die eiszeitlichen Höhlen Frankreichs und Spaniens mit ihren Kunstwerken
Author :
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ISBN : 3828888755
ISBN13 : 978-3828888753
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Tectum Wissenschaftsverlag Auflage 1., 1 August 2005
Number of Pages : 219 Seiten
File Size : 573 KB
Status : Available For Download
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Die Reise zu den Höhlen mit Malerei. Die eiszeitlichen Höhlen Frankreichs und Spaniens mit ihren Kunstwerken Reviews

  • Braun, Daniel
    2019-01-19 15:50

    Ungelenk wie der Titel kommt leider auch der Stil fast des gesamten Buches daher. In allzu kurzen Aussagesätzen, die manchmal an eine schlechte Übersetzung erinnern, gibt der Autor einen Überblick über die Menschheitsevolution, Lebensbedingungen der Vorzeit, Forschungsgeschichte bezüglich der prähistorischen Kunst und ihrer Deutung und sogar einen Abriss über absolute Altersdatierung. Dann geht er auf die Beschreibung der Bilderhöhlen in Spanien, Frankreich und - zur Verwunderung des Lesers, der solches nicht im Titel fand - auf Italien und Portugal ein.Schon im allgemeinen Teil reibt man sich verschiedentlich verwundert die Augen. Eine vernünftige Diskussion der verschiedenen Deutungsansätze der Höhlenkunst findet nicht in Ansätzen statt. Unreflektiert werden da Meinungen zur überholten Jagdmagie-Hypothese wiedergegeben, die Fehlinterpretation der Fundstelle in Solutré als gesicherte Erkenntnis wiedergekäut und auch die Deutung der unbestimmten Linien" erfolgt nach Altvätersitte. Die im Klappentext erwähnten eigenen Hypothesen des Verfassers" über die Zweckbestimmung der Höhlenkunst sind leider dürftig und werden weder durch Argumente untermauert noch irgendwie diskutiert. Inakzeptabel ist weiter, dass Grünig - zunächst wieder völlig diskussionslos - ein Entwicklungsschema der gesamten prähistorischen Kunst vorstellt, wie man es sich vor der Entdeckung der Grotte Chauvet zurechtgelegt hatte. Diesen bedeutenden Fund hakt der Autor unter weitere Höhlen" gegen Ende des Buches ab, indem er das hohe Alter ihrer Malereien anzweifelt und den Aussagewert des Stilvergleiches höher ansetzt als den der absoluten Altersdatierung, ein Vorgehen, das nur dazu geeignet scheint, vorgefasste Schemata zu bestätigen, anstatt zu neuen Erkenntnissen zu führen. Ebenfalls kraus sind die Ansichten, die über den Neandertaler geäußert werden, dessen künstlerische Hinterlassenschaften bei der Besprechung der Höhle in Arcy sur Cure mit keiner Silbe Erwähnung finden.Die Beschreibungen der Höhlen im speziellen Teil des Buches sind leider sehr lapidar, zählen Tiere, Zeichen auf, geben selten etwas von der Stimmung wieder. Nervig auch die penetranten Anführungszeichen, mit denen das Wort Kunst" durchgängig versehen wird (warum?) und Formulierungen wie das steht fest", die Wissenschaftler" und die völlig unüblichen Negativhände". Positiv zu vermerken: Das Buch enthält unter all dem wenigstens drei heiße Tipps, wie man zu sehen bekommen kann, was schwer zugänglich ist. Ansonsten wartet der Autor nur mit Bekanntem auf, wobei Hinweise auf mindestens zwei öffentlich zugängliche spanische Höhlen (Los Casares und El Pendo) fehlen, andere hingegen große Zweifel an der Aktualität der Angaben aufkommen lassen. Von der Neocueva", der Kopie der Höhle in Altamira, scheint Grünig jedenfalls nichts gehört zu haben und den beschriebenen mühevollen Aufstieg in Niaux kann man sich mindestens schon seit 1993 sparen, um nur zwei Beispiele zu nennen.Insgesamt liegt mit Die Reise zu den Höhlen mit Malerei" leider ein weitgehend missglücktes Buch vor. Als Reiseführer bietet es weitaus zu wenig, was Ausstattung und touristische Hinweise angeht. Als populärwissenschaftliches Werk hingegen erreicht es weder in stilistischer Hinsicht noch in der Qualität seiner inhaltlichen Darstellungen ein akzeptables Niveau.