Read Wahrheit (utb Profile, Band 3231) by Richard Heinrich Online

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Der Band pr sentiert philosophische Zug nge zur Wahrheit Einer ist die Verschr nkung von Logik, Metaphysik und Erkenntnistheorie, mit der Platon und Aristoteles dem Problem Form gaben zum andern sind es die modernen Theorien seit Gottlob Frege ber den Zusammenhang von Wahrheit und Bedeutung Zudem kommen neben Uninteressierten Descartes, Kant auch Kritiker der Tradition Nietzsche, Heidegger zu Wort Die Rolle der Wahrheit in Politik, Recht und Theologie wird im Blick gehalten....

Title : Wahrheit (utb Profile, Band 3231)
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ISBN : 9783825232313
ISBN13 : 978-3825232313
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : UTB GmbH Auflage 1 1 April 2009
Number of Pages : 106 Seiten
File Size : 885 KB
Status : Available For Download
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Wahrheit (utb Profile, Band 3231) Reviews

  • Renner
    2018-10-19 04:32

    „Wahrheit“, ein Buch für Leser vom Fach der Philosophie beleuchtet komprimiert eben jene. Es wird deutlich, wissenschaftlich und in historischer Entwicklung, wie unterschiedlich die Betrachtung von Wahrheit und deren Abgrenzung zum Gegenteil sein kann. Abgegrenzt wird ebenfalls zu den die Philosophie tangierenden Wissenschaften. Geschichtliche Fakten belegen deren Aufeinandertreffen. Die fünf Kapitel werden genutzt, um die wichtigen Profile von Wahrheit vorzustellen. Sie geben Anregung sich eingehender mit diesen zu befassen bzw. deren Erklärungen, was Wahrheit sei und sich tiefer in die Materie einzuarbeiten, um die Ansätze letztendlich vollends zu verstehen. Ein Stichwortverzeichnis steht nicht zur Verfügung und erfordert häufigeres Nachschlagen diverser Begriffe, was die Zielgruppe dieses Werkes nochmals eindeutig betont. Dies ist offensichtlich gewollt. Die Literaturliste ist ausreichend zur weiteren Recherche, um tiefer einzusteigen.Die geringe Schriftgröße scheint bedingt durch die Formatgröße und den Seitenumfang des Buches. Mit entsprechender Änderung könnten das Lesen erleichtert und die körperlichen Ressourcen geschont werden.

  • Andrej Skrbinek
    2018-10-21 05:30

    Das Buch behandelt die Wahrheit aus verschiedenen philosophischen Gesichtspunkten. Das Begriffsfeld Wahrheit erschliesst sich Philosophie zu einem grossen Teil aus angrenzenden Sphaeren wie Ethik, Logik, Rhetorik, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Philosophie der Wahrheit ist nur in Interaktion mit scheinbar nachgeordneten Instanzen der Wissenschaft und in verschiedenn Dimensionen des sozialen und geschichtlichen Lebens denkbar. Wahrheit wird im Profil aus fuenf verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet: Im ersten Kapitel zeigt der Author, am Beispiel eines konkretes Geschehnis der neueren Geschichte am Aufeinandertreffen moralischer, wissenschaftlicher, rechtlicher und historischer Wahrheitsansprueche in der politischen Sphaere, Anregungen zu philosophischen Reflexionen. In der weiteren vier Kapiteln wird diese Wechselwirkung aus inner-philosophischer Perspektive erzaehlt. Am anfang steht das Verhaeltnis von Wahrheit und Taeuschung in der Rede am Beispielen von Sophisten, Platon und Aristoteles. Im dritten Kapitel werden Kontorversen in der Fruehen Neuzeit zwischen Theologie, Wissenschaft und Philosophie um den Wahrheitsbegriff, ausgeloest von Kopernikus, beschrieben. Das vierte Kapitel behandelt das Wahrheitsbegriff im Lichte der Logik des 19. und 20. Jahrhunderts an Beispielen von Frege und Tarski. Das fuenfte Kapitel behandelt Nietzsches Einspruch gegen die Verknuepfung von Wissen und Wahrheit. Im Anhang steht eine brauchbare Literaturliste und ein Personnenregister.

  • Georg Schilling
    2018-10-22 05:19

    - Unter anderem wird das Buch "Wahrheit" (Wien: facultas.wuv, 2009), 1. Aufl. von ao. Prof. Dr. Richard Heinrich von mehreren (Mit-)Menschen eventuell als eines attribuiert werden dürfen: als (recht) kurz, mitunter (recht) spannend.- Aus (seriös-)*wissenschaftlicher* (!) (und *logisch*(!) -konsequenter (sowie lebensnaher)) Betrachtung evoziert dieses Werk indes mehrere, (ganz) *generell*, von konkreten Fällen zT abstrahierte, indes (recht) zentrale, "elementare" Fragen.- Spannend wird das Werk etwa bezeichnet werden können etwa mit Blick auf die (sog) Affäre Dreyfus, der sich der Autor unter "1" (ex arg "Eine Explosion der Wahrheit: Emile Zola und die Affäre Dreyfus", Heinrich, aaO, 13-27) widmet.Hierin verwendet Heinrich ua die Wortfolge der/einer sog "volle[n] [sic!] Wahrheit":"[...] Neben der militärischen Disziplin, die Zola im Visier hatte, kann auch Politik einschränkend gegen den Anspruch auf volle [sic!] Wahrheit geltend gemacht werden. [...]" (Heinrich, aaO, 19)Aus der Wortwahl einer sog "volle[n] Wahrheit" (wie von Heinrich in obgenanntem Satz lanciert) lassen sich ganz grundsätzliche/generelle Fragen eventuell stellen:Müßte Heinrich - ganz grundsätzlich/generell gefragt - mithin auch (so etwas) wie (zB) eine 'halbe Wahrheit' (?) (beispielsweise) kennen? Soferne ja: ist weiters (beispielsweise) eine sog 'halbe Wahrheit' auch eine 'Form' (?) von (sog) 'Wahrheit' - ganz grundsätzlich - gefragt? - Und, wiederum ganz generell gefragt: ist (sog) Wahrheit nicht - (aus logisch konsequenter wie (seriös-)wissenschaftlicher Ansprüchlichkeit heraus) - ein (reiner) 'ja/nein'-Begriff, im Sinne eines *non-graduellen* (eines nicht-graduellen) Begriffes (ex arg: entweder ist etwas wahr; oder: es ist nicht wahr)? - Was - indessen - legt die Wortfolge Heinrichs nahe? Legt nicht die Wortfolge Heinrichs nahe (ex arg "volle [sic!] Wahrheit" - so Heinrich, aaO, 19), dass der Autor (Heinrich) von einem *graduellen* (!) sog Wahrheits-Verständnis (ex arg (etwa) : etwas ist 'mehr' wahr, oder 'weniger' wahr?) auszugehen wünscht, einem 'Verständnis' von (sog) Wahrheit, dass (die logische, konsequente und (seriös-)wissenschaftliche Betrachtung, dass (gs) nur *entweder* etwas wahr sein kann, *oder* nicht wahr (aus seriös-)wissenschaftlicher wie logisch konsequenter Ansprüchlichkeit heraus) (de facto) - zumindest dort, wo sich der Autor dieser Wortfolge bedient - *mißachtet*? (!)(Nota bene: im Unter-Kapitel "Aristoteles" (Heinrich, aaO, 44-47) des auf das 1. Kapitel folgenden Kapitels "Wahrheit gegen Täuschung und Falschheit: Die Sophisten, Platon und Aristoteles", Heinrich, aaO, 29-47) konfrontiert uns Heinrich mit dem, wie er es bezeichnet, sog "höchsten und sichersten [sic!] Prinzip der Philosophie, 'dem' sog "Satz vom Widerspruch" (Heinrich, aaO, 44), der - zufolge Heinrichs Worten - (be-)sage, dass "ein und dasselbe nicht ein und demselben anderen (in derselben Hinsicht) sowohl zukommen wie auch nicht zukommen"(Heinrich, aaO, 44) könne. - Abgesehen davon, dass - pointierter Weise besagten Satz Heinrichs anwendend - auch argumentiert werden könnte, dass *entweder* etwas sicher ist *oder* nicht sicher, die Worte vom sog "sichersten [sic!] Prinzip [der Philosophie]" (Heinrich, aaO, 44) mithin - pointierter (und ev auch bedenklicher?) Weise - (gerade) besagtes sog "höchstes und sicherste [sic!] Prinzip der Philosophie" konterkarieren/verletzen (auf dem Feld der (sog) 'Sicherheit' (igZ), insoweit *entweder* etwas sicher ist; *oder* (es ist) nicht sicher) (!), abgesehen des weiteren hiervon, dass (ev) fraglich sein könnte, ob "Satz" und "Prinzip" (igZ) als (im Wesentlichen) (gs, unstreitig?) 'kongruent' bezeichnet werden müßten, bleiben manchen Lesern/Leserinnen ua - nicht zuletzt zB (gerade) mit Blick auf die - von Heinrich (bisweilen) gewählte Wortwahl einer sog "volle[n] Wahrheit" (Heinrich, aaO, 19) - (ganz) *generelle* Fragen dahingehend, wie nun besagter sog "Satz" 'vom Widerspruch' (Heinrich, aaO, 44) sich mit der/einer sog "volle[n] Wahrheit" (Heinrich, aaO, 19) - ganz *generell* lanciert - (unstreitig, logisch konsequenter und (seriös-)*wissenschaftlicher* Weise) - (wirklich) verhält? (sic!))(Nota bene: Heinrich verweist an jener Stelle im 1. Kapitel, in welchem er (ua) die Wortfolge einer sog "volle[n] Wahrheit" (Heinrich, aaO, 19) gebraucht, (de facto) nicht (explizit) auf (ganz *generelle*) Probleme mit Blick auf das 2. Kapitel betreffend das Unterkapitel "Aristoteles" (Heinrich, aaO, 44-47), in welchem er (ua) besagten (sog) "Satz" 'vom Widerspruch' (Heinrich, aaO, 44) (gs) anführt. (!))- Ganz *generell* wird man ua in besagtem Werk auch mit zahlreichen Fragen konfrontiert, ua etwa mit jener, wo uns Heinrich - ohne dies (näher) darzulegen, (klar) zu begründen - von der sog "Wissenschaftlichkeit der Handschriftenkunde" (Heinrich, aaO, 19) - *pauschal* schreibt; nota bene: ohne den konkreten Fall, anhand dessen Heinrich besagte Wortfolge lanciert, behandeln zu wollen, stellt sich indes (für viele, ua (seriös-)wissenschaftlich interessierte (Mit-)Menschen) die (ganz) *generelle* (!) Frage:Ist eine *Kunde* [sic!] (zB die sog "Handschriftenkunde") - ernstlich, unstreitig - (stets?) eine (seriöse) Wissenschaft (!) - nota bene: (ganz) *generell* (!) lanciert, (ganz) *grundsätzlich* gefragt? (!)(- *Nota bene und der Klarstellung halber*: besagter Rezensionsversuch soll, kann und will in *keinster* (!) Weise die **Unschuld** von Dreyfus, anhand dessen Falles Heinrich zu Beginn seines Werkes die Frage nach Wahrheit aufwirft, (vgl Heinrich, aaO, 14-27), in Frage stellen und/oder bezweifeln!)- So erfreulich es ist, dass Heinrichs Werk "Wahrheit" für seine Leserinnen/Leser ein ua ein Personenregister (Heinrich, aaO, 105-106) beinhaltet, so bedauerlich ist zu vermerken, dass (zB) kein Stichwortverzeichnis beinhaltet.- In besagtem, zahlreiche (anspruchsvolle) Fragen aufwerfenden Werk Heinrichs werden Leserinnen (und Leser) ua auch mit folgendem Satz konfrontiert:"Auch dieser Gedanke legt nicht ein für alle Mal fest, an welchem Punkt eine Verantwortung des politischen Souveräns für die Nutzung und Würdigung wissenschaftlich gewonnener Wahrheiten [sic!] einsetzt. [...]" (Heinrich, aaO, 21)Mithin will der Autor (Heinrich) die Leserinnen/Leser mit mehreren (?) sog Wahrheit*en* (?!?) konfrontieren - wie dies (ua aus logisch-konsequenter Sicht) - (ganz) *generell* (!) (wiederum) lanciert - möglich sein soll, sagt Heinrich nicht (wirklich).- Bedauerlich ist, dass Heinrich (Heinrich, aaO, 23) im 'Unterkapitel' "Politik und Recht" (Heinrich, aaO, 21-27) ua anführt, dass (sog) "moderne Rechtstheorien (spätestens seit dem 18. Jahrhundert)" - so Heinrich ferner - "in gewisser Weise" (so der Autor weiter) - "geradezu" (?) (Heinrich, aaO, 23) - "als Versuch verstanden werden, diese Verquickung von Wahrheit und Autorität aufzulösen. [...]".- (Zumindest) eine (!) Quelle für besagte ((besonders)'differenzierten'?) Worte führt Heinrich aaO (qua Fußnote zu besagtem Satz ev?) - bedauerlicher Weise - nicht an. (!)(Ganz zu schweigen fernerhin hiervon, dass die Wortfolge des/eines sog "in gewisser [sic!] Weise" (Heinrich, aaO, 23) bei mancher Leserin/manchem Leser ev (zT) die Frage aufwerfen könnte, ob das/ein sog "in gewisser [sic!] Weise" (unstreitig?) als eine (besonders) 'wissenschaftliche' (?) Wortfolge bezeichnet werden müßte ...?) (!)