Read "Ich bin bloss Corvetten-Capitän...": Private Briefe Kaiser Maximilians und seiner Familie by Gabriele Praschl-Bichler Online

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Private Briefe Kaiser Maximilians und seiner Familie....

Title : "Ich bin bloss Corvetten-Capitän...": Private Briefe Kaiser Maximilians und seiner Familie
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ISBN : 3800071975
ISBN13 : 978-3800071975
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Ueberreuter 1 September 2006
Number of Pages : 269 Pages
File Size : 987 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

"Ich bin bloss Corvetten-Capitän...": Private Briefe Kaiser Maximilians und seiner Familie Reviews

  • Sandra
    2019-03-13 07:43

    Ich habe dieses Buch gerade durchgelesen und bin echt enttäuscht,anstatt über Erzherzog Ferdinand Maximilian (den späteren Kaiser von Mexiko) geht es meist um die Erzherzogin Sophie, die ja von allen missverstanden wurde, und in Wirklichkeit ganz harmonisch mit Kaiserin Elisabeth auskam, sich nicht in dessen Ehe mit Kaiser Franz Joseph einmischte etc.Dann wird auch noch Werbung für ein weiteres Buch gemacht, dass nur die Korrespondenz von Erzherzogin Sophie und Kaiserin Elisabeth beinhalten soll..Neue Fotos gibt es dazu auch keine.Bis auf ein paar Stellen, die für Habsburg-Interessierte von Belang sind, ist das Buch nichts wirklich neues.

  • Kisanth
    2019-03-04 07:15

    Ich kaufte mir dieses Buch nur, weil ich aufgrund des Untertitels davon ausgegangen bin, dass es sich hierbei um eine Briefedition handelt. Leider beschränkt sich die Autorin darauf, Auszüge aus verschiedenen Briefen abzudrucken und i. d. R. unqualifizierte und unseriöse Kommentare dazu abzugeben.Den einen Stern gibt es für die Auszüge aus den Briefen, aber was Praschl-Bichler dazu geschrieben hat, ist die bei ihr übliche Ansammlung von:Falschangaben (Daten (sie verschiebt schon mal gerne Ereignisse, wie etwa Elisabeths sogenannte "Flucht", die sie vom Jahr 1860 ins Jahr 1855 vorverlegt. Dass Sisi 1855 nur kurz in Bayern war, wissen wir bereits seit Franz Schnürer 1930 die Briefe Kaiser Franz Josephs an seine Mutter veröffentlichte.), Titel (sie degradiert und befördert die Leute, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt) etc.),unterschlagenen Beweisen, die ihre Thesen widerlegen (diverse Briefe Kaiserin Elisabeths, Briefe Kaiser Franz Josephs, Tagebuch Marie Valerie, Briefe und Tagebücher diverser anderer Familienmitglieder und Vertrauter etc.),unseriöser Kommentare (es ist nicht zu übersehen, dass sie z. B. Maximilian nicht besonders mag),Beleidigungen gegen die echten Historiker (Praschl-Bichler ist Kunsthistorikerin, das ist etwas völlig anderes),des weiteren fehlt ein Quellenverzeichnis (Wo hat sie die Briefe her? Da schrillen schon bei jedem Geschichtsstudenten und Abiturienten mit Geschichts-LK sämtliche Alarmglocken! Regel Nummer 1: Trau keinem Buch ohne angemessene Quellenangabe) usw. usw.Und den Unterschied zwischen Homo- und Bisexualität kennt sie offenbar auch nicht, denn Erzherzog Ludwig Victor bezeichnet sie auf einer sowohl als das eine, als auch das andere. Und das, nachdem sie sich jahrelang darum bemüht hat, die Welt von Ludwig Victors Heterosexualität zu überzeugen.Wieder einmal bemüht sie sich verzweifelt das Bild irgendeines Habsburgers (es ist ihr immer ziemlich egal, welcher es denn nun ist. Sie hat im Laufe der Jahre schon so ziemlich alle durchprobiert) zu reformieren. Es hat schon seine Gründe, dass ihre Bücher alle nach einer Weile sang- und klanglos wieder in der Versenkung verschwinden. Die einzigen Bücher, die sich länger gehalten haben, hat sie im Grunde nur herzausgegeben. Die Manuskripte und Forschungsergebnisse stammen von Josef Cachée.Eine weitere Peinlichkeit, die sich die Autorin hätte ersparen könnte, sind ihre teilweise völlig überalteten Thesen, die sie zu widerlegen versucht. Wenn sie die Sekundärliteratur der echten Historiker mal LESEN würde, statt über sie herzuziehen, hätte sie das vielleicht bemerkt. Aber sie bleibt nun mal lieber fast ausschließlich bei der von ihr selbst verfasste Sekundärliteratur (und wieder schrillen sämtliche Alarmglocken).Die Briefe selbst sind nett zu lesen, bringen aber tatsächlich keine neuen Erkenntnisse. Wenn jemand an den Briefen interessiert ist und infolgedessen dieses Buch lesen will, sollte er/sie sich besser gut mit der Materie auskennen und obendrein auch noch starke Nerven, ein ausgeglichenes Gemüt oder viel Humor mitbringen. Allen anderen empfehle ich die Monographien Cortis, Hamanns und Thieles. Oder man sollte sich direkt in die (von Praschl-Bichler ignorierten) Quellen einlesen, wie z. B. die Briefe Franz Josephs an Erzherzogin Sophie oder Kaiserin Elisabeth, Marie Valeries Tagebuch, die tagebuchartig verfassten Briefe der Baronin Sturmfeder (Franz Josephs und Maximilians Aja) etc.

  • Rose Nyland
    2019-03-02 04:14

    Mir gefällt das Buch sehr gut. Besonders wegen der - bis dato - nie veröffentlichten Briefwechsel und den interessanten Anmerkungen in den Fußnoten.Es tauchten viele Fakten auf, die ich noch nicht wusste.Großes Lob an die Autorin.