Read Psychotherapie und buddhistisches Geistestraining: Methoden einer achtsamen Bewusstseinskultur by Ulrike Anderssen-Reuster Online

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Was die Psychotherapie vom Buddhismus lernen kannZurzeit erleben wir die zweite Welle der Rezeption buddhistischer Lehren In der ersten Welle wurde vorrangig Achtsamkeit rezipiert und f r den Westen nutzbar gemacht Nun werden grundlegende und therapeutisch wertvolle Methoden zur Entwicklung von Mitgef hl, Freude, Gleichmut und Liebe in die Psychotherapie integriert.Renommierte Fachleute vermitteln in diesem Band die Grundlagen der buddhistischen Psychologie aus einem wissenschaftlichen und s kularen Blickwinkel, jedoch zugleich mit viel Respekt vor der buddhistischen Praxis Meditation, Geistesschulung und Gestaltung heilsamer Bewusstseinszust nde werden in einer F lle von praktischen bungen aufgezeigt Daneben werden spezifische Ans tze wie die berwindung von ung nstigen Selbstkonzeptionen und die Transformation von Schmerz und Leid durch Mitgef hl und Achtsamkeit dargestellt.Dieses Buch weitet den Horizont betr chtlich und bietet vielf ltige Anregungen f r die therapeutische Praxis Dar ber hinaus zeigt es dem Therapeuten Auswege aus der Burnout Falle und vermittelt Haltungen und Methoden, wie mit Schmerz und Leid akzeptierend und offen umgegangen werden kann Der Ozean des Mitgef hls ist unermesslich darum l chelt Buddha Buddhistische Weisheit...

Title : Psychotherapie und buddhistisches Geistestraining: Methoden einer achtsamen Bewusstseinskultur
Author :
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ISBN : 3794529278
ISBN13 : 978-3794529278
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Schattauer Auflage 1., 1 ND 2015 15 Mai 2013
Number of Pages : 297 Pages
File Size : 860 KB
Status : Available For Download
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Psychotherapie und buddhistisches Geistestraining: Methoden einer achtsamen Bewusstseinskultur Reviews

  • Didier
    2019-05-08 01:15

    Das Buch bezieht sich ganz wesentlich auf den Bewusstseinskulturkongress in Dresden im April 2012. Insbesondere die Rede von Mark Epstein, Autor des Buchs "Thoughts without a Thinker", ist hervorragend übersetzt, interpretiert und macht deutlich, wie sich Donald Woods Winnicotts Schrift zur Objektbeziehungstheorie („The Use of an Object and Relating through Identifications“, New York Psychoanalyst Society, 12. November 1968, veröffentlicht in International Journal of Psycho-Analysis, Vol. 50, 1969) und Buddhismus in der Tiefe ähneln. Alleine diese Seiten machen den Kauf für jeden tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapeuten äußerst empfehlenswert.Ganz persönlich finde ich auch den Vortrag von Michael von Brück, profunder Kenner des Buddhismus, emeritierter Professor für Theologie an der LMU bemerkenswert. Schade finde ich allerdings, dass er sein Modell vom Bewusstsein als emergents Phänomen nicht weiter entwickelt hat.

  • Timm Steuber
    2019-05-24 21:56

    "Psychotherapie und buddhistisches Geistestraining" erscheint 2013 erstmals im Schattauer- Verlag und ergänzt die lange Reihe spezieller Fachbücher zu Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie.Das Buch umfasst knapp 350 Seiten und beschäftigt sich vor allem mit der Frage: Wie können buddhistische Konzepte dem Therapeuten hilfreich sein bei der Behandlung psychischer Probleme? Dabei gehen die Autoren wesentlich weiter als es bisher üblich ist. Denn während es ja geradezu inflationär benutzt wird, von "Achtsamkeit", "bewusstem Leben" etc. zu sprechen, bleibt von vielen Fachbüchern beim genaueren Lesen nicht viel Substanz übrig.Dieses Buch passt in keine Schublade, am wenigsten passt es zwischen Klangschale und Räucherstäbchen.Reuster, Meibert und Meck haben dieses Fachbuch in sechs größere Abschnitte unterteilt. Diese kann man durchaus einzeln lesen und als Lerneinheit verstehen. Besser ist es wohl, das Buch von vorne bis hinten durchzulesen.Der Aufbau ist didaktisch klug und beginnt mit Fragen rund um das Bewusstsein in buddhistischem und abendländischem Verständnis. Anschließend wird erarbeitet, wie buddhistische Konzepte der Wahrnehmung, Achtsamkeit, Meditation, Mitgefühl oder die Vorstellung des Krankheitsbegriffes in Asien westliche Therapie unterstützen kann.Hier wird deutlich: Die pathologische Selbstkonzeption vieler Patienten hängt untrennbar mit westlicher Wahrnehmung und Sozialisation zusammen. Ist das nicht hoch spannend?Das Buch erweitert den Horizont in Richtung Osten- was dem Patienten zu Gute kommt.

  • Daniel der Zauberer
    2019-05-23 20:11

    Ich habe lange nach einem fundierten Buch, das sich mit den Grundlagen des Buddismus beschäftigt, gesucht.Mit diesem Werk wurde ich endlich fündig und bin sehr zufrieden. Für Menschen denen eine wissenschaftliche Betrachtung des Buddismus am Herzen liegt, ist auch das Buch Siddarthas Brain noch zu Empfehlen.

  • E. Meyer
    2019-04-26 20:01

    Alles klar, warum 5 Sterne in Worte fassen? Fehlkonstruktion, nur nötig bei Kritik! Und nun sieben mal heiße Luft. So.

  • Dr. Dr. med. Herbert Mück
    2019-04-25 18:09

    Im Rahmen der sog. dritten Welle der Verhaltenstherapie hat sich glücklicherweise auch die deutsche Psychotherapie für östliche Heilungsansätze geöffnet. Ursprünglich im Buddhismus verwurzelte Begriffe wie „Achtsamkeit“ haben längst auch in unseren Sprachgebrauch Eingang gefunden. Als Psychotherapeut muss man nicht mehr befürchten, sogleich als „Esoteriker“ eingestuft und belächelt zu werden, wenn man Meditation als eine hilfreiche Praktik bei seelischen Problemen vorschlägt und vielleicht sogar zusammen mit Patienten praktiziert. Vor diesem Hintergrund kann das im Schattauer Verlag erschienene Grundlagenwerk „Psychotherapie und buddhistisches Geistestraining. Methoden einer achtsamen Bewusstseinskultur“ uneingeschränkt empfohlen werden. Das Buch richtet sich in erster Linie an eine psychotherapeutisch tätige Leserschaft. Ein Basisvorwissen ist sicherlich hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. In dem 20teiligen und in sich erfreulich gut strukturierten Sammelband nehmen ausgewiesene Experten zu sechs Themenkomplexen Stellung: 1. Zu Fragen des Bewusstseins, 2. zu Einflüssen des Buddhismus auf Psychotherapie, 3. zum Problem des „Selbstkonzepts“, 4. zur Heilung von innen durch Bewusstseinsveränderung, 5. zum Mitgefühl in der Psychotherapie und 6. zur „Achtsamkeit. Ich selbst habe das Buch von hinten nach vorne gelesen, da ich als Psychotherapeut auf der Suche nach praktischen Anleitungen war (insbesondere zum Thema Selbstmitgefühl) und mich daher besonders für den Praxisteil interessierte. Vor allem die Beiträge zur „Tonglen-Praxis“ und zum „Deep Listening“ waren in diesem Punkt für mich hilfreich. Nach dem ich die zweite Hälfte des Buches zuerst gelesen hatte, wurde ich auch auf die Beiträge des ersten Teils neugierig und wurde von deren Lektüre nicht enttäuscht. Besonders anregend (wegen mehrerer Aha-Effekte) empfand ich beispielsweise die aufgezeigten Parallelen zwischen der „frei schwebenden Aufmerksamkeit“ des Psychoanalytikers einerseits und der „Achtsamkeit“, wie sie der Buddhismus versteht andererseits. Ebenfalls beeindruckt war ich von der Überlegung, dass man auch in der Öffnung der Psychoanalyse (und anderer Psychotherapierichtungen) für das „intersubjektive Geschehen“ zwischen Patient und Therapeut eine Annäherung an buddhistisches Denken sehen kann. Die vom Buddhismus schon immer beschriebene untrennbare Verbundenheit aller Phänomene wird also allmählich auch in der westlichen Psychotherapie anerkannt und in der therapeutischen Praxis berücksichtigt. Indem mehrere Beiträge des Buches für den unvoreingenommenen „Anfängergeist“ plädieren, rütteln sie natürlich erheblich am Status des „Experten“ und stellen auch manches „Behandlungsmanual“ in Frage. Der Sammelband kann sicherlich nicht in einem Stück gelesen werden und sollte lieber in kleineren Happen verkostet werden (wozu sich die 20 Einzelbeiträge sehr gut eignen). Am Ende der Lektüre wird vermutlich jeder Leser verstanden und sich gemerkt haben, dass mit dem buddhistischen Begriff der „Leere“ ein heilsamer Zustand gemeint ist, in dem Menschen frei von oft Leid erzeugenden „Konzepten“ sind (es gibt kein Bewerten und dadurch kein „anhaften“ mehr) und uns selbst und der Welt mit vier heilsamen Gefühlen begegnen: Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut.