Read Kirche, Kirchen und Ökumene: Lehrbuch der Fundamentaltheologie für Studierende, Religionslehrer und Religionslehrerinnen by Wolfgang Klausnitzer Online

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Was ist Kirche Wie schwer diese Frage zu beantworten ist, zeigt der Streit um das Wesen der Kirche in der kumene Wolfgang Klausnitzer behandelt dieses Thema f r alle Studierenden der Theologie.Er diskutiert die Herleitung der Kirche von Jesus Christus, die verschiedenen Kirchenbilder im Neuen Testament, den Wandel des Kirchenbildes von der Fr hzeit des Christentums bis heute, die Spaltungen, die Geschichte und Zielvorstellungen der kumenischen Konzilien, die AuseinanderSetzung um den Kirchenleitbegriff in der katholischen Theologie des 20 Jahrhunderts und die inhaltlichen Vorgaben der beiden vatikanischen Konzilien....

Title : Kirche, Kirchen und Ökumene: Lehrbuch der Fundamentaltheologie für Studierende, Religionslehrer und Religionslehrerinnen
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ISBN : 3791722514
ISBN13 : 978-3791722511
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Pustet, F 1 M rz 2010
Number of Pages : 432 Seiten
File Size : 670 KB
Status : Available For Download
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Kirche, Kirchen und Ökumene: Lehrbuch der Fundamentaltheologie für Studierende, Religionslehrer und Religionslehrerinnen Reviews

  • Dr. Stefan Hartmann
    2019-01-18 10:42

    Der Würzburger Fundamentaltheologe und Ökumeniker Wolfgang Klausnitzer (Jg. 1950) behandelt im dritten und umfangreichsten Band seines fundamentaltheologischen Lehrbuches - nach "Glauben und Wissen" (1999) und "Gott und Wirklichkeit" (2000) - den letzten "Traktat Kirche", der traditionellerweise "demonstratio catholica" genannt wurde. Neu ist dabei die konsequent ökumenische Blickrichtung, die auf das umfassende Spezialwissen und die Literaturkenntnis des Verfassers zur Thematik zurückgreifen kann. Dabei werden exegetische, historische, religionssoziologische, terminologische und systematische Aspekte eingebracht, um das Kirchenthema fundamentaltheologisch zu erfassen. Die ökumenische Verortung ist durchgehend präsent und keineswegs ein "Anhängsel". Sie wird auch in all ihren Problematiken und vorhandenen Aporien nüchtern beschrieben, besonders was die verschiedenen Einigungsvorstellungen angeht.Nach einem Abriss der Geschichte des Kirchentraktates wird historisch-kritisch und systematisch die Frage "Jesus und die Kirche" behandelt. Hat Jesus eine Kirche gestiftet oder "gegründet"? Dann werden die zentralen Kirchenbilder des Neuen Testaments und der Wandel des Kirchenbildes im Lauf der Jahrhunderte vorgestellt. Eigene ausführliche Kapitel bilden die "Spaltungen" innerhalb der Christenheit, die Geschichte der ökumenischen Bewegung und die "Zielvorstellungen" der Ökumene. Die Rolle des Papsttums, dem der Verfasser mehrere historisch-systematische Studien widmete (zuletzt: "Der Primat des Bischofs von Rom", Freiburg 2004), kommt im Kapitel über das Vaticanum I zusammen mit aktuellen Interpretationen zur Sprache. Im II. Vaticanum wird erstmals auf einem Konzil um das Kirchenverständnis gerungen, wobei der Verf. die Begriffe "Mysterium", "Volk Gottes", "Leib Christi" und "Communio-/Jurisdiktions-Modell" im Vordergrund sieht. Dabei vermisst er unter Hinweis auf schon von John Henry Newman geforderte Entscheidungen zur Ekklesiologie eine mit konziliarer Autorität lehramtlich ausgeführte Theologie des Priesteramtes, des Amtes insgesamt (und der vielen einzelnen Ämter) und des "allgemeinen Priestertums" (337).Der vorliegende fundamentaltheologische Kirchentraktat ist von umfassender Kenntnis und abgewogenen Urteilen geprägt. Er vermittelt souverän den Stand der theologischen und ökumenischen Diskussion um das Kirchenthema, ohne dabei eine eigene "Ekklesiologie" vorzulegen. Dies wäre ja auch nicht Aufgabe einer Fundamentaltheologie, die zwar Glaube und Vernunft verbindet, aber keine dogmatischen Festlegungen trifft. Die ökumenische Blickrichtung auf die glaubwürdige Einheit der Christen ist aber unabdingbar, wenn die Kirche selbst "durch ihre katholische Einheit ... ein mächtiger und fortdauernder Beweggrund der Glaubwürdigkeit und ein unwiderlegbares Zeugnis ihrer göttlichen Sendung" (DH 3013) sein soll. Klausnitzers "Lehrbuch" liefert dazu wertvolle und verlässliche Bausteine.