Read Eines Morgens war alles ganz anders by Barbara Davids Online

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Kinder, die vom Verlust durch den Tod eines geliebten Menschen betroffen sind, reagieren oft mit Wut oder totalem R ckzug Ihr Verhalten macht Empathie von anderen Kindern und Erwachsenen sehr schwer, die Gefahr einer Barriere des erstarrten Schweigens ist sehr gro Betroffene Kinder, die dieses Buch zusammen mit Erwachsenen anschauen durften, reagierten erstaunlich Sie konnten sich pl tzlich mitteilen, mit dem Fluss der Dinge gehen, anstatt sich trotzig dagegen zu stemmen Es gibt immer noch wenig Hilfe f r Eltern und Kinder, die zur gleichen Zeit Abschied nehmen m ssen von einem geliebten Verstorbenen Dieses Buch spricht in einfachen, kurzen S tzen ber das Erstarren des Erwachsenen, der glaubt, in jedem Moment tapfer und stark sein zu m ssen, und die dadurch entstehende Einsamkeit des Kindes, die Unsicherheit der nicht direkt betroffenen Bezugspersonen , und die Erl sung, die durch eine echte Begegnung stattfindet....

Title : Eines Morgens war alles ganz anders
Author :
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ISBN : 3784119247
ISBN13 : 978-3784119243
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Lambertus Auflage 2 30 Juni 2009
Number of Pages : 292 Pages
File Size : 678 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Eines Morgens war alles ganz anders Reviews

  • Bücherfresser
    2019-02-23 06:03

    Dieser Trauerbegleiter als Bilderbuch mit 11 passenden kindgerechten Aquarellbildern illustriert ist nicht für jedes Kind geeignet. Das Buch schildert die Erlebnisse der noch kleinen Anna die erlebt wie ihr der Vater über Nacht gestorben ist, mit den Trauerauswirkungen im familiären Umfeld. Das Kind erlebt insbesondere Unterstüzung und halt durch die Oma eines befreundeten Kindes. Es fehlen jedoch wichtige Passagen der Trauer im familiären Rahmen und im außerfamiliären Bereich. Passende Auarellbilder jedoch leider wenig geeigneter Text / Inhalt. Ich habe vom Einsatz des Buches leider abgesehen.

  • Mark Zurek
    2019-03-14 11:10

    Dieses Buch hat mich wirklich erleichtert. Ich suchte schon einige Zeit nach genau so etwas. Ich habe mir schon einige andere Bücher angesehen, welche jedoch leider al zu oft die Thematik nur umschrieben und in der Kinderklinik nicht wirklich der nun mal leider sehr realen Situation gerecht werden konnten. Wenn man als Kind wirklich dem schmerzhaften Tod einer geliebten Person gegen über steht, habe ich die Erfahrungen gemacht, dass eine harmlose, fröhliche Geschichte nur sehr kurzfristig Schmerz mildern kann. Ich kann natürlich nicht verallgemeinern und dieses Buch für jedes Kind , egal welche Persönlichkeit dieses hat, empfehlen. Jedoch denke ich das das mit wunderschönen Aquarellbildern gestaltete Kinderbuch keinem Kind schaden kann.Wenn es einem selbst manchmal die Sprache vollkommen verschlägt, kann man dieses Buch für sich sprechen lassen.

  • Detlef Rüsch
    2019-03-09 05:56

    Das Thema Tod ist wirklich nicht leicht zu behandeln, zumal mit Kindergartenkindern oder ersten Schuljahreskindern, für welche dieses Buch gemacht ist. Und für ängstliche Kinder eignet sich natürlich der Titel auch nicht so gut, weil es eher die Angst vorm Einschlafen fördert, wenn man Angst haben muss, dass jemand in der Nacht verunglückt. So wäre es besser gewesen, den Titel auf "Eines Tages..." zu verändern. Dafür aber gelingt es in dieser Geschichte von dem Kindergartenkind Anna, das seinen Vater bei einem nächtlichen Autounfall verloren hat, in besonderer Weise das mögliche Gefühlschaos darzustellen in all seiner Widersprüchlichkeit. Dabei helfen die kindgemäßen Dialoge und die Aquarellbilder. Letztere sind so angelegt, das "Freud und Leid", "Frohsein und Trauer" nebeneinander stehen. Mimik und Gestik sind nicht immer klar zu erkennen und auch die Wirklichkeit hat keinen festen Raum. Dieses verlorengegangene Raum- und damit Haltgefühl prägt die kindliche Trauerzeit und wird hier mit konträren Farbgebungen stimmig untermauert.Die Ausgestaltung und Qualität der einzelnen Aquarellbilder ist unterschiedlich. Hier hätte man sich mehr klarere Einheitlichkeit gewünscht, um Anna und die anderen Personen sogleich erkennen zu können. Die Textlängen auf den einzelnen Seiten reicht von knapp bis sehr lange. Dafür sind die Bilder meist sehr detailliert und die kindliche Erlebenswelt einbeziehend gemalt.Ob es wirklich so sinnvoll ist, dass Anna versuchen sollte - wie es in der Geschichte heißt - ihren Vater zu bitten, ihr zu helfen beim Auffinden eines Teddys, ist wohl Geschmackssache.Dafür aber ist die letzte Seite schön gemalt mit einem kurvenreichen Weg, den Anna und ihre Mutter gemeinsam gehen.Ein behutsames und einfühlsames Buch, das man nicht zu sensiblen Kindern gerne vorlesen kann und welches gut zum Gespräch einlädt. Ein größeres Format würde wohl helfen, die Geschichte auch in einer größeren Gruppe vorzutragen.