Read Die Abenteuer des Fliegers von Tsingtau: Meine Erlebnisse in drei Erdteilen by Gunther Plüschow Online

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Kapit nleutnant Pl schow war der einzige Flieger in Tsingtau W hrend der Belagerung Tsingtaus durch japanische Truppen entkommt Pl schow mit dem Flugzeug nach China Nachdem Gunther Pl schow seine Spuren verwischt, indem er sein Flugzeug verbrennt, beginnt sein spektakul res Bem hen die Heimat zu erreichen Mit falschen P ssen und verschiedenen Identit ten reist Pl schow ber Asien, Amerika bis schlie lich nach Europa Doch hier kurz vor dem Ziel f llt er einem Verrat zum Opfer und ger t in englische Kriegsgefangenschaft Als Einziger gelingt ihm die Flucht Als er endlich Deutschland erreicht, wird er nach anf nglichen Missverst ndnissen, endg ltig zum Idol....

Title : Die Abenteuer des Fliegers von Tsingtau: Meine Erlebnisse in drei Erdteilen
Author :
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ISBN : 3746739144
ISBN13 : 978-3746739144
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : epubli Auflage 1 2 Juli 2018
Number of Pages : 148 Seiten
File Size : 992 KB
Status : Available For Download
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Die Abenteuer des Fliegers von Tsingtau: Meine Erlebnisse in drei Erdteilen Reviews

  • timediver®
    2018-11-23 21:29

    Die Orginalausgabe des 247seitigen Büchleins ist im Jahre 1916 in der Reihe "Ullsteins Kriegsbücher" erschienen und kostete damals 1 Mark. Die Publikation der ersten Auflage erfolgte im dritten Jahr des Ersten Weltkriegs. Bis 1940 zählten 'Die Abenteuer des Fliegers von Tsingtau. Meine Erlebnisse in drei Erdteilen' zu den zehn am meisten verkauften Büchern in deutscher Sprache. Bis heute sollte die - unter anderem auch ins Englische übersetzte- historisch authentische Abenteuer und Fluchtgeschichte des Kaptitänleutnants Gunther Plüschow ( 08.02.1886- 28.01.1931) beinahe eine Million Mal verkauft werden.Der Tatsachenbericht Plüschows beginnt mit der Einberufung in die Kaiserliche Marine und der Testflüge inklusive Bruchladung mit der von den Rumpler Flugzeugwerken gebauten "Etrich Taube" im Jahre 1913. Eindringlich werden die anschließenden Reparaturarbeiten mit den aufgrund des langen Seetransportes durch Feuchtigkeit und Wärme verformten Ersatzteile geschildert. So musste der nach nach Vorlage des am wenigsten verformten Exemplars angefertigte Behelfspropeller, der den Motor auch um 100 Umdrehungen in der Minute verlangsamte, immer wieder neu verleimt werden. Mit dem Kriegseintritt Japans am 15. August 1914 unternahm Plüschow als einziger nicht nur wichtige Aufklärungsflüge, sondern griff auch mit selbst gebauten Bomben japanische Ziele an.Am 6. November 1914, kurz vor der Einnahme der Tsingtaus, standen, gelang Plüschow mit seinem Flieger und ausgestattet mit einem chinesischen Passierschein sie Fluch ins Innere Süd-Chinas. Nachdem er in der Provinz Kiangsu sein Flugzeug in Brand gesetzt hatte, schlug er sich als angeblicher schweizerischer Staatsangehöriger in neun Monaten über Shanghai und San Francisco und danach auf einem italienischen Schiff nach Gibraltar durch. Dort wurde er von den Briten gefangen genommen und nach London gebracht, das jedoch nicht zur Endstation seiner Odyssee und seines abenteuerlichen Lebens werden sollte....Die Originalausgabe wurde in der damals in Deutschland gebräuchlichen Breitkopf-Fraktur-Schrift ('Gotische Schrift) gedruckt, an die man sich nach kurzem Einlesen jedoch schnell gewöhnen kann. Entgegen der im Juni 2008 erschienen, 176seitigen Neuauflage "" in der Edition Flaschenpost im Wunderkammer Verlag (2008) ist das Original nicht gekürzt. Außerdem bietet es neben neun Schwarzweiß-Fotos auch den Abdruck eines britischen Steckbriefes. Bereits das Inhaltsverzeichnis mit sechzehn Kapitelüberschriften, wie "Hurra!" oder "Sie haben mich' wecken nicht Spannung beim Leser, sondern sind zusammen mit dem Buchcover, antiquierter Schreibstil und den persönlichen Ansichten des Autors ein einzigartiges Zeitzeugnis deutscher Kolonialgeschichte in Asien.Für timediver® waren die "Abenteuer des Fliegers von Tsingtau" die ultimative Begleitlektüre beim Besuch der einstigen deutschen "Schutz- und Pachtgebietes" Kiautschou (1898 - 1914) und seiner Hauptstadt, dem heutigen Qindao. Der Besuch der ehemaligen Residenz des deutschen Gouverneurs und der einstigen Batteriestellung und massiven Bunkeranlagen der Kaiserlichen Marine führte mich zurück in die Zeit Gunter Plüschows.5 Amazonsterne für ein historisches Dokument, dass jedoch frei von anachronistischen, "vaterländisch" wilhelminischen Hurra-Emotionen mit einer der Gegenwart angemessenen Distanz gelesen werden sollte.