Read Nighthawk: Bd. 1: Stadt in Flammen by David F. Walker Online

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DER FINSTERE RITTER SCHL GT ZUR CKDie ffentlichkeit h lt Raymond Kane f r einen reichen Unternehmer Doch die Narben auf seinem R cken erz hlen eine andere Geschichte In Wahrheit ist er n mlich Kyle Richmond alias Nighthawk Ein d sterer, knallharter Antiheld aus einer anderen Welt, die unterging In seiner neuen Heimat wacht er ber Chicago gehasst von den Cops, gef rchtet von allen Kriminellen Als seine Stadt von Rassenunruhen, Hass, Korruption,Waffenschmugglern und dem Serienkiller Revelator terrorisiert wird, st rzt sich Nighthawk furchtlos in die Schlacht Er ist bereit, alles in seinem Weg zu vernichten, um Chicago zu retten Die brandneuen Abenteuer des grimmigen Antihelden in einem neuleserfreundlichen Einzelband, der genau das Richtige f r alle Fans von MOON KNIGHT ist Geschrieben von David F Walker POWER MAN UND IRON FIST und mit Zeichnungen von Ramon Villalobos WAS W RE, WENN AGE OF ULTRON , Leonard Kirk FANTASTIC FOUR DER LANGE ABSCHIED und Mart n Morazzo Great Pacific....

Title : Nighthawk: Bd. 1: Stadt in Flammen
Author :
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ISBN : 3741601551
ISBN13 : 978-3741601552
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Panini Auflage 1 27 M rz 2017
Number of Pages : 136 Seiten
File Size : 963 KB
Status : Available For Download
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Nighthawk: Bd. 1: Stadt in Flammen Reviews

  • Citizen K
    2019-03-23 11:27

    Es ist wieder soweit: Wie zuletzt Ende der 1960er ist der alltägliche Rassismus, besonders in Form von Polizeigewalt, in den USA so deutlich in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit getreten, dass sich auch vermeintlich unpolitische Erzählformen wie der Superheldencomic demgegenüber nicht mehr verschließen können. So sorgte etwa die Figur des kugelsicheren Afroamerikaners Luke Cage in seiner gleichnamigen „Netflix“-Serie für Aufsehen: Ein selbstbewusst-wehrhafter Schwarzer, der sich (auch von der Polizei) nicht mehr so einfach über den Haufen schießen ließ? Das war offensichtlich der Alptraum von Trumps Amerika. Auch dass im Kostüm des Captain America mittlerweile ein Farbiger steckt, hat Symbolcharakter, wirkt sich auf die Serie selbst aber kaum aus. Anders verhält es sich mit Nighthawk, der in dieses Klima passt, wie die Faust aufs Auge.Die Figur des Nighhawk in der Inkarnation durch Kyle Richmond, war eigentlich auf einer Parallelwelt des Marvel-Universums angesiedelt. Dort wurde der junge Kyle Zeuge, wie seine wohlhabenden Eltern bei einem rassistisch motivierten Anschlag starben, weshalb er sein Vermögen einsetzte, um Verbrecher und Faschisten zu jagen. Dieser Ansatz könnte freilich auch als schwarze „Elseworld“-Variante von Batman durchgehen. Im Zuge des jüngsten „Secret Wars“-Events gelangte Richmond dann in die Marvel-Hauptwelt, wo er seitdem mit der Unterstützung der Wissenschaftlerin Tilda Johnson/Nightshade für Ordnung sorgt. Allerdings nicht in New York, wo sich die meisten anderen Superhelden herumtreiben, sondern im diesbezüglich noch recht unbefleckten Chicago.Die Handlung spiegelt diesen Ansatz wieder: Nighthawk kämpft gleichzeitig gegen eine Gang, die auf den vielsagenden Namen „True Patriots“ hört und intensive Verstrickungen zur Polizei aufweist, wie er es auch mit einem Serienkiller zu tun bekommt. Dieser scheint eine ganz ähnliche Agenda, allerdings noch wesentlich brutaler, zu verfolgen, indem er ausschließlich Weiße tötet, die für ihre Gewalttaten gegen die schwarze Gemeinde vom Gesetz nicht zur Verantwortung gezogen wurden.Dabei bewegen sich sowohl der Korruptions- als auch der Psychopathen-Plot zwar auf solidem Niveau, aus der Masse ähnlicher Geschichten hebt sie jedoch nichts heraus. Im Gegensatz dazu sind die Dialoge bisweilen äußerst gelungen – im Superheldencomic ja noch immer eine Seltenheit. „Nighthawk“ vermag folglich immer dann zu punkten, wenn Tilda über das restliche Marvel-Universum herziehet („Ich hab gegen Captain America gekämpft. Den Weissen, nicht den Poser.“) und ihrem Chef auch mal der Situation unangemessen pampig gegenübertritt:Tilda: „Was ist mit deinem Arm?“Nighhawk: „Nichts gebrochen. Nur ein paar Stiche.“Tilda: „Na, dann mach’s selber. Für Wäsche, Bügeln und Nähen bin ich nicht zuständig.“Obgleich die düstere, von Violett-, Blau- und Pink-Tönen gebrochene Kolorierung stimmungsvoll geraten ist, erweist sich die Qualität der eigentlichen Zeichnungen doch als große Schwäche von Nighthawk: Ein eingehender Blick lässt hier erkennen, dass der Strich ziemlich grob geraten ist und auf diese Weise eher wirkt, als würde ein engagierter Amateur den Stil seiner Lieblingskünstler – genau genommen den von Steve Dillon („Preacher“) – mit mäßigem Erfolg imitieren.

  • breedstorm (Comic-Cookies Podcast)
    2019-04-14 15:15

    Nighthawk – Stadt in FlammenIch muss zugeben, ich bin ein Freund von Batman-Variationen. Zwar lese ich Geschichten von DC’s dunklem Ritter immer noch gern, aber die Figur ist natürlich stark definiert, und gelegentliche Änderungen wie z.B. Dick Grayson, Jim Gordon oder Azrael als Batman hatten nie lange Bestand. Daher wohl mein Faible für Figuren die ähnlich, aber doch nicht so eingeschränkt sind. Der Midnighter, Shadowhawk oder Moon Knight und andere – alle haben einen festen Platz in meinem Comicregal.Wenig vertreten ist Nighthawk, und das obwohl er bereits 1969 von Roy Thomas und Sal Buscema geschaffen wurde. Einzelbände habe ich nicht, wohl aber die Auftritte bei der Squadron Supreme, wo er mir aber nicht besonders auffiel.Die aktuelle Inkarnation wurde von Autor David F.Walker und den Zeichnern Ramon Villaobos, Martin Morazza und Leonard Kirk erschaffen.Unter der Maske von Nighthawk steckt Kyle Richmond, dessen Tarnidentität der reiche Raymond Kane ist. Im Gegensatz zu Bruce Wayne hat Richmond also noch eine falsche Identität vorgeschaltet. Einsatzgebiet ist das Gangs beherrschte Chicago, wo Afro-Amerikaner, Hispanics und weiße Rassisten um die Vorherrschaft in Waffen – und Drogengeschäft kämpfen. Ein weiteres Problem ist Polizeigewalt, bei der vorwiegend Afro-Amerikaner zu Unrecht erschossen werden, was wiederum zu Rassenunruhen führt.Unterstützt wird Nighthawk dabei von Tilda Johnson, die als Schurkin Nightshade unterwegs war und nun die Rolle einer Oracle gemischt mit Daniel Düsentrieb innehat. Auf seinen Streifzügen wird Nighthawk dabei von allerlei High-Tech wie Eulenrobotern und seinem fliegenden Motorrad unterstützt. Letzteres könnte auch gut ein Fahrzeug bei Masters of the Universe sein. Im Gegensatz zu diesem kitschig klingenden Ansatz geht es in der Serie doch ausgesprochen hart zu, denn Kyle schreckt nicht davor zurück, seine Gegner zu durchbohren, aufzuspießen oder in die Luft zu sprengen, egal ob korrupter Cop oder Gangmitglied.Doch in der Stadt treibt ein weiterer Vigilant sein Unwesen, der noch härter gegen die genannten Gruppen vorgeht. Auf der Suche nach dem Täter muss Kyle sich oft fragen, was ihn am Ende des Tages noch dem Mörder unterscheidet…Fazit:„Stadt in Flammen“ ist eine Mischung aus den „grim & gritty“ Superheldengeschichten der 90er in einer Optik wie man sie derzeit eher bei Image Comics findet, statt bei den doch recht glattgebügelten Marvel-Serien.Insgesamt hätte ich mir aus der Geschichte heraus mehr Bezüge zur Vergangenheit gewünscht. Die Infos dazu gibt es zwar im informativen Vorwort von Christian Endres, im Plot selbst wird dies weitgehend ignoriert, und Walker fokussiert sich stark auf das Hauptthema Polizeigewalt. So richtig mögen kann ich diesen Antihelden und seine Tilda nicht, da mir sein Credo nicht ganz klar wird, und die Hintergründe und Motivation unklar sind. Ja, seine Eltern wurde nicht bei einem Raubüberfall getötet, sondern durch rassistische Gewalt, aber auch dieses Thema wird nur gestreift. Während wir in gefühlt jedem 2. Batman-Comic die Perlen von Mrs. Wayne fallen sehen bleibt genau diese Szene hier in Dunklen, und stattdessen konzentriert sich das Ganze auf die Gewaltbereitschaft, die der junge Kyle bereits vor dem Mord an seinen Eltern hatte. Die Handlung schafft es aber immer wieder den Leser dazu zu bringen, die Handlungen von Nighthawk aber auch dessen Gegner zu hinterfragen. Wer ist hier der die Gute, der Böse, oder ist etwa alles grau und dazwischen? Da hatte ich selbst bei klassischen Punisher-Geschichten, wo es auch nicht selten hart zur Sache ging, eine einfachere Einschätzung.Insgesamt ist Nighthawk somit solide, es ist aber noch Luft nach oben.