Read Genies in Schwarzweiß: Die Schachweltmeister im Porträt by Martin Breutigam Online

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Capablanca, Fischer oder Carlsen jeder Schachweltmeister hat das Spiel auf seine Weise bereichert und den Stil von Generationen beeinflusst In diesem Buch sind sie alle portr tiert Wunderkinder und Wissenschaftler, K nstlertypen und Exzentriker Schritt f r Schritt folgen wir den Ausnahmedenkern auf ihren ungew hnlichen Lebenswegen.Kommentierte Partiebeispiele und brillante Kombinationen erinnern an bedeutende Momente ihrer Karrieren Zudem gibt es zahlreiche kuriose Randgeschichten und einen spannenden Exkurs zum Frauenschach....

Title : Genies in Schwarzweiß: Die Schachweltmeister im Porträt
Author :
Rating :
ISBN : 3730702874
ISBN13 : 978-3730702871
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Verlag Die Werkstatt GmbH Auflage 1 16 September 2016
Number of Pages : 208 Seiten
File Size : 861 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Genies in Schwarzweiß: Die Schachweltmeister im Porträt Reviews

  • Sheriff Brummi
    2019-05-18 00:51

    Es gibt zwei Arten von Schachbüchern: Die einen sind zum Lernen, ja Auswendiglernen da; das sind vor allem die hochspezialisierten, mit uferlosen Varianten vollgestopften Eröffnungsbücher. Die anderen sind zum Lesen, ja Schmökern da und erweitern den schachlichen, auch schachgeschichtlichen Horizont. Erstere bedeuten Arbeit; Letztere bereiten Vergnügen, und dazu zählt dieses Buch über die 16 Schachweltmeister seit 1886. Der Autor, Jahrgang 1965, ist Internationaler Schachmeister, betreut als Journalist die Schachecke im Berliner „Tagesspiegel“ und hat einige der von ihm porträtierten Champions persönlich kennengelernt. Der Bogen, den er in diesem Buch spannt, reicht vom gebürtigen Prager und Wahlamerikaner Wilhelm Steinitz, der die Prinzipien des modernen Positionsspiels begründete, über den Protagonisten einer Verwissenschaftlichung des Schachs, den Russen Michail Botwinnik, bis zum aktuellen Titelträger Magnus Carlsen aus Norwegen mit seinem flexiblen und universellen Stil. Ob kaltblütiger Meister der Defensive, fantasievoller Angriffsspieler oder geduldiger Stratege: In 130 Jahren Schachgeschichte wird das ganze Spektrum schachlicher Möglichkeiten deutlich, das Breutigam beispielhaft in ausgewählten Partien und Partienausschnitten der Weltmeister vor Augen führt. Zugleich treten die verschiedensartigsten Charaktere und Schicksale hervor, denn da gibt es Weltbürger und Wirrköpfe, Hungerleider und, von wegen weltfremd!, auch clevere Geschäftsleute. Dabei versteht es Breutigam, das Wichtige und Wissenswerte mit Anekdoten und Randnotizen zu mischen – Beispiel: der geniale Kombinationskünstler Michail Tal aus Lettland fiel als kleines Kind tatsächlich mal aufs Schäfermatt herein! Nicht zu vergessen: In Anbetracht von ausschließlich männlichen Titelträgern widmet Breutigam der Frage, warum Frauen seltener und schlechter spielen, einen neueste Erkentnisse berücksichtigenden Exkurs, der allen Leserinnen Hoffnung machen kann. Auch für sie gilt deshalb: Unbedingt lesenswert!

  • Josef Wagner
    2019-04-23 19:32

    Vom ersten bis zum letzten Weltmeister, ein tolles Nachschalgewerk mit teilweise entscheidenden Partienoationen und den Lebensläufen der Meister. Toll und auch preislich in Ordnung.

  • Jim Knopf
    2019-05-18 18:28

    Genies in Schwarzweiß konzentriert sich auf anekdotische Porträts aller bisherigen Schachweltmeister. Es werden zwar durchaus auch Schachstellungen und große/besondere Partien der Weltmeister besprochen, aber die werden nur am Rande abgearbeitet.Dadurch ist das Buch auch für Laien der Schachtheorie, wie ich selbst einer bin, lesbar und interessant. Die meisten großen Weltmeister sind auch abseits des Schachbretts faszinierende Persönlichkeiten, was die einzelnen Kapitel gut lesbar macht.

  • Matthias Kranz
    2019-05-06 00:48

    Martin Breutigam liefert einen sehr gelungenen Überblick der Schachweltmeister. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Hintergrundinformationen erwartet. So hat man manchmal den Eindruck, dass etwas oberflächlich bekannte Fakten gesammelt wurden, statt mittels Recherche vielleicht die eine oder andere Zusatzinformation auszugraben.

  • Amazon Kunde
    2019-05-04 19:38

    Gerne wieder

  • Openuser
    2019-04-27 20:57

    Das Buch ist in einem Sportverlag erschienen, dort bekommt man auch die bebilderte Geschichte des HSV. Es lohnt sich, das Buch zu vergleichen mit dem Buch von Andre Schulz, "Das große Buch der Schachweltmeisterschaften". Schulz behandelt 46 Titelkämpfe, Breutigam 16 Schachweltmeister. Breutigam versteht von Schach mindestens soviel wie Schulz, ist möglicherweise sogar der bessere Spieler.Die Bücher unterscheiden sich folgendermaßen: Schulz bringt zu jedem Titelkampf eine komplette, gut kommentierte Partie.Bei Breutigam bekommt man für jeden Weltmeister eine Partie, Die Partien sind allerdings entweder überhaupt nicht oder eher sparsam kommentiert.Manchmal druckt Breutigam auch einzelne Stellungen ab, die berühmt geworden sind.Beide Bücher sind interessant Schwarz-Weiß bebildert.Zu den Texten: Schulz porträtiert nicht nur die Weltmeister, sondern auch die jeweiligen Herausforderer der Zweikämpfe. Breutigam beschränkt sich ganz auf die Weltmeister. Schulz bringt wesentlich mehr Informationen in die Texte ein, ich schätze, allein zum Lesen der Texte braucht man beim Schulz-Buch 5 mal soviel Zeit wie für die Texte von Breutigam. Leider aber verzettelt sich Schulz nur zu oft in nutzlosen biografischen Details. Man erfährt z.B. von Schulz, das Botwinik im Alter von 12 Jahren die 157. Schule in der Finnischen Gasse 5 besucht hat. Was soll der Blödsinn? Breutigam konzentriert sich auf das Wesentliche. Und vor allem geht Breutigam auf die schachlichen Charaktere ein. Das macht Schulz nicht. Beispielsweise beantwortet Breutigam die Frage, ob Lasker psychologisch gespielt hat, also nicht immer den stärksten, sondern den unangenehmsten Zug gewählt hat.Weil mich das Thema interessiert habe ich mir beide Bücher gekauft.Ich finded, die beiden Bände ergänzen sich ideal.Natürlich haben sich die Autoren nicht abgestimmt.Das Breutigam Buch ist wesentlich leichter lesbar, es kann auch nur zur Unterhaltung gelesen werden und könnte auch von Laien gelesen werden. Schachspieler dürften eher am Schulz-Buch Gefallen finden, weil es mehr kommentierte Partien gibt.