Read Handbuch Französisch: Sprache – Literatur – Kultur – Gesellschaft: Für Studium, Lehre, Praxis by Prof. Dr. Ingo Kolboom Online

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Das Handbuch Franz sisch ist ein Novum in der deutschen Romanistik und Frankreichforschung Erstmals werden die Gegenstandsbereiche der Sprach , Kultur und Literaturwissenschaften, die sich auf die franz sischsprachigen L nder und Regionen der Erde beziehen, in umfassender, enzyklop discher Weise beschrieben Unter Mitarbeit von 127 Fachspezialisten wird in 134 Artikeln der Kenntnisstand abgebildet, der gegenw rtig in den jeweils zust ndigen Einzelwissenschaften erreicht worden ist Behandelt werden die Themenbl cke Das Franz sische als Nationalsprache und als Weltsprache Das Franz sische als Lernsprache Das Franz sische in der verbalen Interaktion Internationale Frankophonie Frankreich und die deutsch franz sischen Beziehungen Ge schichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur Frankophone R ume au erhalb Frankreichs Europa, Afrika, Nordamerika, Asien Franz sischsprachige Literaturen in Europa Franz sischsprachige Literaturen au erhalb Europas Fachgeschichte und HilfsmittelDas Handbuch wendet sich an Studierende des Faches Franz sisch in allen Studieng ngen, an Lehrende in Schule und Hochschule sowie an alle Interessierten, die sich in Erziehungsinstitutionen, Verlagsredaktionen, Medienorganisationen, Wirtschaftsunternehmen, transnationalen Mittlerorganisationen etc mit den historischen und gegenw rtigen Gegebenheiten der franz sischsprachigen Welt auseinandersetzen.F r die Neuauflage wurde der Text an zahlreichen Stellen pr zisiert und erg nzt Die bibliographischen Angaben und das Verzeichnis der Hilfsmittel wurden aktualisiert.Die drei Herausgeber sind international renommierte Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten Ingo Kolboom, Professor f r Frankreich Studien und Frankophonie an der Technischen Universit t Dresden, Assoziierter Professor f r Geschichte an der Universit de Montr al Thomas Kotschi, Professor i.R f r romanistische Sprachwissenschaft an der Freien Universit t Berlin Edward Reichel, Professor i.R f r franz sischsprachige und italienische Literaturen an der Technischen Universit t Dresden Der Band kann als Standardwerk f r ein breit angelegtes, vielseitiges und den heutigen Anspr chen entsprechendes Franz sisch Studium angesehen werden Zeitschrift f r romanische Philologie Sein Wert liegt vor allem in der hohen wissenschaftlichen Qualit t der meisten Beitr ge begr ndet Es sei deshalb den Leserinnen und Lesern nachhaltig zur Lekt re empfohlen Lendemains 2007 07 04...

Title : Handbuch Französisch: Sprache – Literatur – Kultur – Gesellschaft: Für Studium, Lehre, Praxis
Author :
Rating :
ISBN : 3503098305
ISBN13 : 978-3503098309
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Erich Schmidt Verlag GmbH Auflage neu bearbeitete und erweiterte 1 Januar 2008
Number of Pages : 1062 Seiten
File Size : 564 KB
Status : Available For Download
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Handbuch Französisch: Sprache – Literatur – Kultur – Gesellschaft: Für Studium, Lehre, Praxis Reviews

  • Theophilix
    2019-03-05 07:19

    Ein hervorragendes Handbuch, übersichtlich, mit gutem Layout und Verweisen. Es ist dem Französisch-Studenten nützlich vom Studienanfang bis zur Examensvorbereitung. Ich empfehle es als Lektüre bereits VOR (!) dem Studium.Auch für Referendare wegen Landeskundlicher Themen (Film, Literaturgeschichte etc.)gut geeignet.Absolute Kaufempfehlung!

  • Gero Faßbeck
    2019-03-04 00:40

    Das Handbuch Französisch wird zu Recht als "Novum" vorgestellt, denn es kombiniert Themen aus allen Wissensbereichen des Faches, für die es bisher kein übergreifendes, enzyklopädisches Standardwerk in deutscher Sprache gab. 'Neu' ist dabei auch die Anordnung der einzelnen Beiträge: Sie werden nicht - wie in Lexika - alphabetisch, sondern inhaltlich nach Themengebieten geordnet und sollen so "systematische und zusammenhängende Einblicke und Vertiefungen" liefern, ohne dabei "an schnell überholte Daten und Fakten gebunden" (S. 12) zu sein.An wen richtet sich das Handbuch? Primär ist das Buch als Orientierung für Französisch-Student/innen an Hochschulen konzipiert. Im Vorwort heißt es, das Buch solle sowohl einen Einblick in die verschiedenen Fachbereiche ermöglichen als auch eine Hilfe bei der Schwerpunktsetzung und Vertiefung sein. Darüber hinaus möchte das Handbuch auch für Französischlehrer/innen an Schulen von Nutzen sein. Zuletzt will das Handbuch auch für Experten außerhalb von Schule und Hochschule in praxisnahen Berufe relevant sein, so z.B. für Beschäftigte im Bereich der deutsch-französischen Beziehungen.Inhaltlich gliedert sich das Handbuch Französisch in einen sprachwissenschaftlichen, einen kultur- und landeswissenschaftlichen, sowie einen literaturwissenschaftlichen Teil:A) Der erste Teil untersucht die französische Sprache unter drei Gesichtspunkten. Als 'National- und Weltsprache' werden die Aspekte Geschichte und Gegenwart, Einheit und Vielfalt sowie Verbreitung und Gebrauch des Französischen besprochen. Als 'Fremdsprache' geht es um Themen wie Aussprache und Rechtschreibung, Wortschatz, Wortbildung und Phraseologie oder Satzgrammatik. Unter dem Gesichtspunkt der 'Interaktion' stehen zuletzt Fragen der mündlichen und schriftlichen Kommunikation, der Text- und Diskursstrategie sowie der Gesprächsorganisation im Mittelpunkt.B) Der zweiten Teil des Handbuches befasst sich mit kultur- und landesspezifischen Themen. Er wird mit einem Abschnitt über den 'Stellenwert der Landes- und Kulturwissenschaft in der Romanistik' eröffnet. Danach werden die 'frankophonen Länder und Großräume der Welt' vorgestellt: das französische Mutterland, das moderne Québec, der Maghreb sowie die frankophonen Regionen südlich der Sahara und in Asien. Es folgt ein Abschnitt über 'die Frankophonie als internationales System'. Einen Höhepunkt bildet das anschließende Kapitel, das zehn 'historisch-systematische Problemfelder und Schlüsselbegriffe' behandelt. Die überaus vielseitigen Beiträge tragen so ansprechende und aktuelle Titel wie "Les Gauches, les Droits: zwei französische 'Völker'", "Vergangenheitsbewältigung: Vichy, Résistance, Kollaboration und koloniales Erbe" oder "Laizität, Immigration, Islam in Frankreich". Unter der Überschrift 'kulturelle Kommunikation in Frankreich und anderen frankophonen Räumen' werden danach u.a. die französischen Massenmedien, die Film- oder Kunstszene sowie das Theaterleben behandelt. Lesenswert ist hier auch der Vergleich zweier frankophoner Metropolen ("Was Montréal von Paris unterscheidet"). Schließlich wird anhand ausgewählter Themenfelder auf die schicksalhafte Nachbarschaft 'Frankreich-Deutschland' eingegangen.C) Der Literaturteil beginnt mit einem Abschnitt zu den theoretischen Grundlagen der Literaturwissenschaft. Zunächst wird die Gattungsproblematik thematisiert, bevor in Einzelbeiträgen Grundfragen der Analyse literarischer Texte (nach Gattungen geordnet) besprochen werden. Ein abschließender Beitrag widmet sich der literarischen Übersetzung. Der folgende Abschnitt über die französischsprachigen Literaturen in Europa liefert einen chronologischen Überblick über die Literaturgeschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. In Einzelaspekten werden dann die traditionellen Gattungen Drama, Prosa und Lyrik sowie die neueren Gattungen Chanson, Film und Karikatur problematisiert. Den Abschluss bildet ein Abschnitt über die französischsprachigen Literaturen außerhalb Europas.Im Anhang findet man schließlich noch einen Überblick über die Geschichte der deutschen Romanistik und eine ausführliche Bibliografie zu den wichtigsten Hilfsmitteln des Faches. Kartenmaterial sowie ein Personen- und Sachregister schließen das Handbuch ab.Stärken und Schwächen: Das Handbuch enthält insgesamt 134 Artikel zu allen wichtigen Bereichen des (Hoch-)Schulfaches Französisch. Damit bietet es gerade Studienanfängern eine nützliche Hilfe bei der ersten Orientierung. Aufbau und Qualität der einzelnen Beiträge variieren jedoch sehr stark: Neben einigen hervorragenden Beiträgen wie dem zu den "Grundfragen der Analyse von Lyrik und Chanson" (S. 769 - 773) findet man auch Artikel wie "Einzelaspekt: Erzählliteratur (Roman, Novelle, conte)" (S. 882 - 889), die eine klare Struktur vermissen lassen. Alles in allem liegen die Stärken des Buches vor allem im zweiten, kulturwissenschaftlichen Teil: In kurzen und prägnanten Beiträgen wird der Leser hier an die unterschiedlichsten Themen- und Problemfelder herangeführt. Auf Einheitlichkeit und Vollständigkeit wird dabei bewusst verzichtet. Das trägt nicht nur der Vielseitigkeit des Fachbereiches Rechnung, sondern macht die Lektüre auch zu einer abwechslungsreichen und kurzweiligen Beschäftigung. Weniger überzeugen kann das Handbuch dagegen im letzten, literaturwissenschaftlichen Abschnitt. Obwohl sich das Handbuch auch explizit an Lehrer/innen richtet, tauchen fachdidaktisch-methodische Fragestellungen leider nur in den Artikeln 16 ("Der Unterricht des Französischen in Deutschland") und 36 ("Kontrastivierung ausgewählter Strukturen des Französischen und des Deutschen") auf. Beiträge zur Literaturdidaktik im Schulunterricht sucht man vergebens. Die Artikel des ersten, sprachwissenschaftlichen Teils hingegen können durchaus auch für den Schulunterricht verwendet werden, da hier keine linguistischen Probleme im herkömmlichen Sinne behandelt werden, sondern sprachstrukturelle Aspekte wie Intonation, Passiv, Tempus und Aspekt oder Negation. Die Artikel sind deshalb auch gut für Studienanfänger ohne besondere linguistische Vorkenntnisse zu verstehen. Viele der Themen findet man meist auch in keiner Einführung zu den traditionellen Disziplinen der Sprachwissenschaft, so z.B. "Metaphern und Metonymien im französischen Wortschatz", "Argot, verlan, Jugendsprache und Verwandtes", "Sprachspiele" oder "Sprache und Werbung".Fazit: Das Handbuch Französisch ist ein in Konzeption und Methode ausgezeichnetes Standardwerk, das jede(r) Studierende des Faches kennen sollte. Es liefert einen Überblick über die wichtigsten Gegenstandsbereiche des Französisch-Studiums und bietet somit gerade für Studienanfänger eine erste Orientierung z.B. bei der Vorbereitung von Referaten und Hausarbeiten. Zur Literaturrecherche kann außerdem die ausführliche Bibliographie am Ende des Buches herangezogen werden. Die einzelnen Artikel des Handbuchs sind durchaus lesenswert, auch wenn man nicht studienbedingt mit einem Thema beschäftigt ist, und können auch gut für den Schulunterricht verwendet werden.

  • E. Aslan
    2019-03-10 01:27

    Bücher zu bewerten ist immer so eine Sache - Geschmäcker sind eben verschieden - wobei man gegen Klassiker eigentlich nichts sagen kann... gebraucht fürs Studium, thats it.