Read Starbuck: Der Rebell (Die Starbuck-Chroniken, Band 1) by Bernard Cornwell Online

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Dein Krieg ist nicht gerecht Doch er macht dich zum Helden Nathaniel Starbuck ist Sohn eines beraus frommen Pastors aus Boston Der Vater hasst die S dstaaten und er hasst die S nde Aber Nate liebt die Frauen, und nach einem Skandal wei er keinen Ausweg, als zu seinem Studienfreund Adam nach Virginia zu fliehen Krieg liegt in der Luft, und beinahe lynchen die braven B rger von Richmond den jungen Mann aus dem Norden als Spion Gerettet wird Nate von Adams Vater Washington Faulconer ist ein reicher Mann Er hat Land und Geld genug, um ein eigenes Regiment aufzustellen Und Nate wird aus Bewunderung erst Offizier, dann Kriegsheld, am Ende aber zum erbitterten Feind seines G nners Der Auftakt zu Bernard Cornwells grandiosem Epos aus dem Amerikanischen B rgerkrieg Die Starbuck Chroniken, Band 1...

Title : Starbuck: Der Rebell (Die Starbuck-Chroniken, Band 1)
Author :
Rating :
ISBN : 3499259141
ISBN13 : 978-3499259142
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Auflage 1 2 Juni 2014
Number of Pages : 544 Seiten
File Size : 696 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Starbuck: Der Rebell (Die Starbuck-Chroniken, Band 1) Reviews

  • WildJohn
    2019-05-15 04:09

    Bernard Cornwell ist ein enorm produktiver Autor. Praktisch im Jahresrhythmus kommen seine Bücher. Während sich sein Held Uthred im vormittelalterlichen England dem Rentenalter nähert und trotzdem weiter fleißig Köpfe spaltet, hat sich sein Held Sharpe im zeitalter der napoleonischen Kriege inzwischen bis nach Spanien gekämpft.Jetzt kommt also die Starbuckreihe im Sezessionskrieg.Kurzzusammenfassung:Nathaniel Starbuck ist ein Pfarrersohn aus Boston, den es in die Südstaaten versschlägt, wo er beim Vater eines Freundes unterkommt. Der stellt für den Krieg ein eigenes Regiment auf, in das starbuck als Offizier eintritt.Inhalt:Starbuck- Der Rebell ist ein klassischer Cornwell. Das heißt es gibt viele interessante Charaktere, gute Dialoge und massig militär-historische Details. Eingerahmt wird das Ganze von einer exzellenten Recherche, so dass man eigentlich getrost alles als zumindest möglich unterschreiben kann.Starbuck ist als Protagonist eine interessante Wahl. Hin- und hergerissen zwischen seiner calvinistischen Erzeihung und seiner Abenteuerlust. Zwischendurch ist allerdings nicht so richtig erkennbar, warum er mal in eine und mal ins andere Extrem schlägt.Die ersten zwei Drittel des Buches befassen sich mit dem Aufbau des Regiments, wobei alles minutiös geschildert wird.Mir persönlich gefällt das, insbesondere weil jede Menge Hintergrundwissen zur Epoche vermittelt wird, aber das ist Geschmackssache.Ebenfalls Cornwelltypisch gibt es eine Nebenhandlung um ein Mädchen. Der Autor weiß, dass er keine Liebesgeschichten im Stile von Romeo-und-Julia schreiben kann und versucht es auch gar nicht. Das Mädchen, bzw. nach damaligem Verständnis die junge Frau ist dann auch nur eine relativ bedeutungslose Nebenfigur.Was mir allerdings neegativ auffält, ist dass sämtliche Protagonisten alle keine Sklaven haben. Washington Faulconer, der das Regiment aufstellt, hat seine Sklaven freigelassen und lebt von Aktieninvestmentszinsen.Dazu kommt, dass er kein Einzelfall ist, keine der im Regiment vertretenen Personen hat Sklaven, die meisten lehnen Sklaverei explizit ab.Sogar einen freien, schwarzen (!) Pächter gibt es. Im tiefen Süden der USA. Vor dem Bürgerkrieg. Sicher doch.Das wirkt, insbesondere im Hinblick auf die sonst sehr gute Recherche, ziemlich lächerlich.Fazit:Ein typisches militärisch-historisches Buch von Cornwell.Man bekommt, was draufsteht.Wer die anderen Bücher Cornwells mochte, wird auch das mögen.Für einige kleinere Längen gibt es einen Punkt Abzug.

  • Voltigeur
    2019-04-22 00:15

    Kurz zur Handlung: Zu Beginn des amerikanischen Bürgerkriegs stellt in Virginia ein reicher Colonel seine eigene „Legion“ auf. Dabei wird er von dem jungen Nordstaatler Starbuck unterstützt, den er vor einem Lynchmob rettete.Ich habe schon einiges aus Cornwells Sharpe-Reihe gelesen und war erstaunt, hier einen anderen Tenor zu finden. Die eingeführten Charaktere erscheinen eher kauzig und zum Schmunzeln animierend. So plätschert denn leichtfüßig die Handlung zwischen Liebe und Intrige, zwischen Chauvinismus und Moral vor sich hin.Doch die Schurken sind nicht böse genug, die Intriganten nicht durchtrieben genug - somit fehlt es zunächst in diesem Buch an jeglicher Tragik. Selbst die Entführung eines jungen Mädchens scheint - trotz unangenehmer Begleitumstände - für das Mädchen selber ein Segen zu sein. Das Geschehen konzentriert sich auf die naiven, dilettantischen Kriegsbegeisterten des Südens, die voller Optimismus an einen baldigen Sieg glauben. Bedenken gibt es nur am Rande, wie auch das Thema Sklaverei nur dahingehend eine Rolle spielt, dass Schwarze als Bedienstete auftauchen.Dann gibt es einige Ungereimtheiten: beispielsweise wird im Vorfeld immer auf die mangelhafte Ausbildung der "Legion" hingeiwesen - im Gefecht entpuppen sich Offiziere wie Mannschaft als schlagkräftige, funktionierende Truppe. Wenig glaubhaft, da kaum nachvollziehbar, ist auch, wie das ursprünglich enge Verhältnis zwischen dem Colonel und Starbuck in die Brüche geht.Die Handlung kulminiert in der ersten Schlacht am Bull Run – Cornwell ist mit seiner Schlachtbeschreibung in seinem Element – und spätestens hier beginnt die Grundstimmung zu kippen: Die amüsante Südstaatenstory wendet sich zum Drama: Tod, Verstümmelung und Verwundung öffnen den Beteiligten die Augen über die wahre Natur des Krieges.Insgesamt stellt sich die Frage, ob die Zweiteilung des Buchs in einen leicht verdaulichen (um nicht zu sagen trivialen) und einen dramatischen Teil ein Glücksgriff war. Cornwell wollte möglicherweise die Schockwirkung des Kriegsthemas sowohl für die Protagonisten wie auch den Leser erhöhen, ich denke aber, dass eine im Vorfeld stärkere Dramatisierung dem Buch sicherlich gut getan hätte.

  • Zellerbue
    2019-04-30 00:26

    Cornwell schafft es in diesem Buch auf beeindruckende Art und Weise, den Leser und die Figuren in den Sog des amerikanischen Bürgerkrieges zu führen. Gelungen beschriebene Charaktere erleben eine Handlung, die es dem Leser ermöglicht, die fast unaufhaltsame Entwicklung bis hin zum Kriegsausbruch zu erleben, zu verstehen und sogar nachvollziehen zu können.Da Geschichte von den Siegern geschrieben wird, erlebt der Leser hier auch - das fand ich besonders interessant -, wie die Sicht der Südstaaten in dieseer Zeit war. Es gab sicher einige Gründe für den Krieg. Wegen der Skalvenhaltung wurde er aber nicht geführt.Ich fand das alles so rund und fesselnd, dass ich sofort Band 2 gelesen habe. Die weiteren Bände harren noch der Übersetzung, ich selber halte es wohl nicht so lange aus.