Read Beziehungsorientierte Bewegungspädagogik by Mone Welsche Online

beziehungsorientierte-bewegungspdagogik

Beziehungsf rderung ist Kernthema aller p dagogischen Handlungsfelder Wie nehme ich Kontakt zu anderen auf Kann ich Verantwortung bernehmen Und Wie stehe ich zu mir selbst Kann ich meinen F higkeiten vertrauen In diesem Buch werden Grundlagen der Eigenwahrnehmung, aber auch der Beziehungsgestaltung zu anderen Menschen in und durch Bewegung praxisnah vorgestellt Stundenbeispiele z B aus dem Sportunterricht einer F rderschule oder aus einer Aktivierungsrunde im Pflegeheim verdeutlichen, worauf bei der Umsetzung zu achten ist Die Bewegungsp dagogik, deren Ansatz auf die Begr nderin Veronica Sherborne zur ckgeht, ist f r Menschen jeden Alters geeignet, auch mit verschiedenen k rperlichen oder kognitiven Beeintr chtigungen Dazu gibt es eine ausf hrliche Aktivit ten und Spielesammlung mit vielen Fotos aus der Praxis....

Title : Beziehungsorientierte Bewegungspädagogik
Author :
Rating :
ISBN : 3497027510
ISBN13 : 978-3497027514
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Ernst Reinhardt Verlag Auflage 1 15 Januar 2018
Number of Pages : 160 Seiten
File Size : 982 KB
Status : Available For Download
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Beziehungsorientierte Bewegungspädagogik Reviews

  • Dr.Rudolf Sanders
    2019-01-19 18:06

    Da im Rahmen der Partnerschule, als Integrative Paar- und Sexualthe-rapie, die Bewegung, die Arbeit mit dem Körper eine zentrale Rolle spielt, sprach mich vor einigen Jahren eine Teilnehmerin, Renate Lis-sy-Honegger an, ob ich eine Möglichkeit sähe, dass sie ihre Erfahrun-gen der Bewegungsarbeit mit Menschen in das Konzept Partnerschule einbringen könne. Ihre Ausbildung in Dance in Education, hatte sie am Worcester College of Higher Education in England absolviert. Daraus folgte eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit sowohl in der Ausbildung von Partnerschule Trainerinnen als auch in der Arbeit mit Ratsuchen-den Paaren im Einzel- als auch im Gruppenkontext. Aus dieser Zu-sammenarbeit hat sie ein eigenständiges Bewegungskonzept für die Förderung der Paarkommunikation und Interaktion entwickelt. In einer Masterarbeit in Pastoralpsychologie an der Karl-Franzens-Universität in Graz konnte sie dieses Konzept vorstellen und deren Wirksamkeit hinsichtlich der Verbesserung der Paarinteraktion und Kommunikation durch eine Qualitative Wirksamkeitsstudie belegen (partnerschu-le.de/bewegung.pdf).Ich habe immer gespürt, dass die Arbeit mit dem Körper durch Bewe-gung die „halbe Miete“ einer erfolgreichen Paartherapie ausmacht, durch die Lektüre des vorliegenden Buches kann ich dies nun noch weit tiefer erfassen. Beide, Veronica Sherborn, deren Konzept die Autorin in erweiterter Form vorstellt als auch Renate Lissy-Honegger beziehen sich auf Rudolf Laban und dessen Bewegungslehre. Daniel Stern, der renommierte Entwicklungspsychologe und Psychoanalyti-ker, betont in seinen Überlegungen zum Wesen und zur Relevanz der Vitalitätsforschung die Rolle der Bewegung für die Wahrnehmung der eigenen Vitalität und die der anderen Menschen. Er befürwortet aus-drücklich den entwicklungspsychologisch ursprünglich bewegungs-gebundenen Zusammenhang zu sich selbst und zu anderen. Er weist auf die Bewegung als hochrelevante Informationsquelle für psycho-therapeutische Prozesse als Voraussetzung für das emphatische Ein-fühlen, die Identifikation und damit auch für die Beziehungsgestaltung zwischen Menschen hin.Was macht nun das Besondere an diesem Konzept aus und warum ist die Unterstützung des Menschen durch die Bewegung für dessen Persönlichkeitsentwicklung so erfolgreich? Zunächst einmal basiert es auf der Grundannahme, dass Menschen sich in ihrem Körper zu Hause fühlen müssen, um eine gute Körperbeherrschung zu erlangen und fähig zu sein, Beziehungen zu gestalten. Für dieses „zu Hause“ fühlen sind Bewegungserfahrungen fundamental. Durch die unterschiedlichen Aktivitäten können sie lernen, ihren Körper auf vielfältige Arten einzu-setzen und zu steuern. In und durch Bewegungsaktivitäten machen sie implizit Selbstwert- und Identitätserfahrungen und bekommen so Zu-trauen in die eigenen Fähigkeiten. Abzugrenzen sind diese Aktivitäten mit sportlichen Zielen wie schneller, höher, weiter. So werden statt Übungen Erfahrungsmöglichkeiten eröffnet, in denen es kein Richtig und kein Falsch gibt, in denen Menschen lernen, sich jeweils mit ihrer individuellen Weise auszudrücken, sich auszuprobieren. Statt Konkur-renz und Leistung erfahren sie genau dabei Freude. Diese Freude am Miteinander in der Bewegung (in den Wochenkursen der Partnerschule lassen wir uns morgens dafür 90 Minuten Zeit) wirkt sich dann durch eine atmosphärische Veränderung auf die häufige Schwere, die bei einzelnen Paaren zu spüren ist, deutlich wahrnehmbar in Richtung Leichtigkeit und gegenseitigem Wohlwollen aus – eine wichtige Vo-raussetzung, um beziehungsorientiert Ressourcen und Schätze bei den Paaren zu heben.Pädagogische Prinzipien und didaktische Hinweise im Buch, helfen bei der Umsetzung genauso, wie die vielen bebilderten Impulse und Anregung für die Praxis. Die Anwendungsbeispiele beziehen sich vor allem auf die Arbeit mit Jungen und Mädchen, mit den Möglichkeiten der Inklusion, auf kognitiv beeinträchtigte Erwachsene und Seniorin-nen und Senioren in Alterseinrichtungen. Wie schon oben betont, kann ich mir ein Arbeiten mit Menschen in der Psychosozialen Beratung ohne Einbezug des Leibes durch Bewegungsübungen nicht mehr vor-stellen. Dieses ist sowohl im Einzelsetting, etwa durch eine Standübung mit der ich jede Beratungsstunde beginne, als insbeson-dere in der Arbeit mit Gruppen, im Rahmen von Beratungsstellen, psychosomatischen Kliniken oder Rehaeinrichtungen möglich. Und ganz nebenbei macht es als Beraterin und Berater viel mehr Freude, wenn wir Einzelne, Paare oder ganze Familien in Bewegung bringen.Dr. Rudolf Sanders , partnerschule.eu

  • Ghostreader
    2019-01-06 17:55

    In diesem Buch werden Grundlagen der Eigenwahrnehmung, aber auch der Beziehungsgestaltung zu anderen Menschen in und durch Bewegung praxisnah vorgestellt. Dieses Werk beinhaltet eine Methode nach Veronica Sherborne, die sie aber mehr oder weniger aus der Lehre Rudolf von Laban, während Ihres Studiums am Bedford College of Physical Education in England kennen lernte. Diese besondere Form der Bewegungspädagogik dokumentierte Sherborne in Filmen, damit sie einem größeren Personenkreis bekannt werden sollte. Die entsprechenden Filmtitel, sowie das Literaturverzeichnis befinden sich am Ende des Buches im Anhang. Das Cover zeigt bereits einen Teil ihrer Botschaft, die sich der besonderen Förderung für Kinder und Erwachsene in gemeinsamen Bewegungsaktivitäten auszeichnet. Auch in Deutschland gewinnt die Inklusion mehr an Bedeutung, so dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehören sollte, um an gemeinsamer Bewegung teilzuhaben. Egal wie derjenige aussieht, welche Sprache er spricht, oder ob er eine Behinderung hat, Kind oder Erwachsener unterschiedlichen Alters ist, jeder kann mitmachen. Das ist das Anliegen und das Konzept der Autorin, die auf neuartige Weise ausgewählte sportpädagogische und entwicklungspsychologische Aspekte näher bringen möchte, aber den Ansatz von Sherborne weitgehend erhält. Die grundlegenden Merkmale, die sie auch von Herrn Laban einbaut sind Kraft, Zeit, Raum und Antrieb. Beispiele aus dem Sportunterricht einer Förderschule oder auf was sich das Augenmerk pflegender Personen richten sollte, um mit ihnen zu arbeiten und sie anzuleiten werden professionell gegeben. Dazu gibt es eine ausführliche Aktivitäten- und Spielesammlung mit vielen guten Fotos aus der Praxis. Auch direkte Fallbeispiele verschiedener Personen (Kinder aus dem Regelkindergarten, Schüler inklusive Schulen oder pflegebedürftige Senioren) verdeutlichen das Füreinander, Gegeneinander und Miteinander. Autorin Mone Welsche berichtet sehr einleuchtend über die Konzepte aus Labans Bewegungslehre und der spielerischen Beziehungsgestaltung/ Aktivität Sherborns sowie Erfahrungen zum „Ich“ und „Du“ in allen Theorien und Modellen. Mit reichlichen Abbildungen und Tabellen in der Kategorie Körper und Körperwahrnehmung, Beobachtungen und Perspektiven in der Bewegung und im Körperkontakt unterstützt dieses Buch weitestgehend alle Interessierte.Ab Seite 82 findet man dann spezielle Anregungen für die Praxis, indem Icons angewendet werden, um den entsprechenden Hinweis auf Gruppen-, Partner-, Einzelaktivität, Körper- und Raumwahrnehmung oder Bewegungsqualität zu erhalten. Den Schluss bilden dann die verschiedensten Anwendungsbeispiele der gebildeten Gruppen.Insgesamt ist dieses Werk sehr gelungen und dient natürlich dem Fachpersonal sowie allen anderen, die sich für das Thema begeistern.