Read Paar Shit, Niete-Partner und ich: Auf Brautschau im Internet by Martin Hecht Online

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F r Martin Hecht hatte sich die Partnerfrage eigentlich l ngst erledigt Doch als er mit Mitte vierzig Witwer wurde, begann die Suche nach der Frau f rs Leben irgendwann doch wieder von vorne und zwar online Mit viel Humor und Selbstironie erz hlt er von seinen Erlebnissen aus drei Jahren Online Dating, in denen er die Erfahrung machen musste, dass sich Singles auf Partnerb rsen nicht nur unsterblich verlieben, sondern auch heillos verrennen, und dass er nicht der Typ Mann ist, der gerne im Sommerregen tanzt oder morgens Milchkaffee ans Bett bringt auch wenn es das ist, was Frauen wirklich wollen....

Title : Paar Shit, Niete-Partner und ich: Auf Brautschau im Internet
Author :
Rating :
ISBN : 3492310664
ISBN13 : 978-3492310666
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Piper Taschenbuch 2 Juni 2017
Number of Pages : 320 Seiten
File Size : 576 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Paar Shit, Niete-Partner und ich: Auf Brautschau im Internet Reviews

  • Amazon Kunde
    2019-05-19 17:40

    Mmmh - das Buch mag als persönlicher Erfahrungsbericht und die Offenlegung eigener Zweifel, Rechtfertigungen, Weltansichten, Wünsche und Irrtümer durchgehen. Eine wirkliche Hilfe ist es meiner Meinung nach nicht, da ich von vornherein das Gefühl hatte, es muss ein negatives Fazit her. Sonst wäre der plakative Buchtitel ja auch nicht möglich gewesen ... den der Autor am Schluss des Buches übrigens versucht, auf heuchlerisch anmutende Weise ein wenig gerade zu rücken - er bezöge sich ja nur auf seine "vorläufige Enttäuschung", sei nur ein "kleiner Seufzer" und verdamme die Partnersuche im Internet nicht grundsätzlicih. Zu spät, Herr Hecht! Der Titel entlarvt Ihr Kalkül und diese nachgeschobene Erklärung m.E. Ihre Unaufrichtigkeit.Abenteuerlich, anmaßend und in mancher Hinsicht schlicht falsch sind manche Schlussfolgerungen und Argumentationsketten. Zum Beispiel: Harald Schmidt sei ein "gekränkter Mann", weil die Leute ihn auf der Straße nicht mehr ansprächen und er somit unter Resonanzverlust leide, so wie der Autor selbst natürlich, der das zum Anlass nimmt, um sich und Harald einen anmaßenden Bogen des gemeinsamen Schicksals zu schlagen.Oder: Richard David Precht, Arnold Retzer und Konsorten betrieben Romantik Bashing und stünden somit im Verdacht, selbst verbiestert zu sein - Lieber Herr Hecht, Retzer und Kollegen sagen nicht, dass Liebesgefühle abnehmen und man einfach nur ein bisschen zufrieden sein soll, sondern dass sich die anfängliche euphorische Verliebtheit in jeder Beziehung reduziert und dieser fehlende Teil durch etwas Neues kompensiert werden kann und sollte, damit die Liebe BLEIBT!.Und: Internetportale fördern angeblich übertriebene "Offenheitsverpflichtungen", "Totale Toleranz" und noch einiges mehr - Lieber Herr Hecht, wenn Sie Astrids "AfD-light Kommentaren" beim Blind Date am Bistrotisch nicht widersprechen liegt das an Ihrem fehlenden Mumm und ist nicht die Schuld des Portalbetreibers. Hätten Sie Astrid nicht im Internet sondern in der Kneipe kennengelernt, würde ja auch nicht der Inhaber dieser gastronomischen Einrichtung für Astrids Äußerungen oder Ihre Hasenfüßigkeit haften.Außerdem: Geradezu komödiantisch verklemmt und altbacken wirkte das Kapitel "Sexueller Notstand" auf mich. Diese Ansprache passt zu einem pensonierten Studienrat im Film "Die Feuerzangenbowle" aber nicht in ein Buch über Online-Dating aus dem Jahr 2017.Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Internet Partnersuche erfolgreich funktionieren und vor allem mitreißender vermittelt werden kann. Mein Buchtipp dazu: "WIR SOLLTEN UNS KENNENLERNEN!" von Jörg Ter VeerMein Fazit: Das Buch ist leider nur "stets bemüht" und die Ansichten des Autors sehr ausgiebig um sich selbst gedreht.

  • Möhrchen
    2019-04-18 17:25

    Ein viel klügeres und tiefsinnigere Buch als der plakative Titel vermuten lässt. Ich habe nach der Lektüre eine schlaflose Nacht verbracht. Natürlich ist das Buch voller Humor und Selbstironie, aber auch traurig. So viel Bedürftigkeit, so viel Sehnsucht, so viel Fassaden und Facetten, so viel Hoffnung und Scheitern! Das Tröstliche: die berührenden und wahren Gedanken über Einsamkeit, Resonanz, Glück und Liebe am Endes des Buches. Ja, so fühlt sich auch frau als Witwe im mittleren Alter mit Altlasten. Die Konsequenz: Sofort vom Dating-Portal abgemeldet. Die Liebe passiert im echten Leben .... vielleicht, vielleicht auch nicht ...

  • Sagittarius
    2019-04-29 00:11

    Eigentlich wollte ich, nachdem ich Hechts unfassbar dämliche "Deutsche Unsitten" Bücher gelesen habe und als völligen Nonsense abtuen musste, nichts mehr von ihm lesen, aber hier mache ich mal eine Ausnahme.In diesem Buch beschreibt Hecht also seine Bemühungen im Netzwerk Elitepartner eine neue Frau zu finden, nachdem er mit fast 50 seine Partnerin wegen einer Krankheit verloren hat.Hierbei beschreibt er recht treffend die Profile und die vielen immer gleichen "Besonderheiten" der Frauen, die immer wieder im Profil auftauchen.... tanzen und kuscheln, Wein am Strand beim Sonnenuntergang usw. Auch er ist aber nicht besser und füllt sein Profil mit dem selben Unsinn aus welches er auch bei anderen bemängelt, naja...Dann erzählt er wie er mit den Frauen zuerst per Mail kommuniziert. Auch hier findet man oft sehr skurrile und komische Geschichten, von lächerlich kindlich bis überreizt.Ein weiterer grosser Teil besteht natürlich aus seinen Beschreibungen der Treffen mit den Damen, und es sind wahrlich viele. Ebenso wie in den anderen Kapiteln gibt es hier die absonderlichsten Geschichten, die gestresste Frau, die immer noch dem Ex-anhängende, die mollige die im Profil wohl doch gelogen hat usw. Diese Begegnungen werden alle sehr lustig beschrieben und sind wohl auch sehr zutreffend wenn man anderen erfahrenen Elitepartnern glauben kann.Allerdings keimt in mir der Verdacht dass er es garnicht richtig auf eine echte Beziehung hat drauf ankommen lassen sondern von Anfang an auf ein Buch aus war um seine Erfahrungen (mit möglichst vielen Frauen) zu beschreiben.Auch nimmt ein grosser Teil des Buches irgendein pseudopsychologisches Gesülze ein, das leider so offensichtlich ist (krisengeschüttelte Frauen,bedürftig,triebgesteuert) das es schon langweilig wird.Leider wird auch recht klar dass Hecht sehr von sich eingenommen ist,seine Meinung zählt als allein seligmachende Wahrheit, über alles andere kann man sich lustig machen. Dieter Nuhr ist ist ein "unlustiger rechter Systemkonformer FDP Wähler" (selten sowas dummes gelesen) den seltsamerweise alle Frauen mögen und Pink als Farbe ist schlimm, Shopping mag er auch nicht usw... Ich habe schon geahnt warum ich ihn bei seinen anderen Büchern als recht dämlich und selbstüberheblich eingeschätzt habe.Für die teilw sehr treffende Beschreibung der Profile und Klischees,die leider allzuoft in den Partnerbörsen zu finden sind (tanzen im Sommerregen, Milchkaffee am Bett etc) immerhin noch 3 Sterne, für die selbstgefällige, selbstgerechte überhebliche Art gibts Abzug.