Read Wer hat Angst vor Tariq Ramadan?: Der Mann, der den Islam reformieren und die westliche Welt verändern will by Nina zu Fürstenberg Online

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Das Time Magazine z hlt ihn zu den 100 wichtigsten Pers nlichkeiten der Welt George Bush hielt ihn f r terrorverd chtig, Tony Blair holte ihn als Berater Wolf im Schafspelz oder die entscheidende Stimme eines k nftigen europ ischen Islam Tariq Ramadan, der brillante Denker und charismatische Redner, Enkel des Gr nders der Moslembr der und aufgewachsen in Genf, ist die Schl sselfigur des Islam der Gegenwart Dieser Mann, der die alten Konzepte islamischer Kultur mit der modernen westlichen Kultur selbstbewusst verbindet, kann der wichtigste Reformator des Islam werden Wer wissen will, wie sich der Islam in Europa in den n chsten Jahren entwickeln k nnte, braucht dieses Buch....

Title : Wer hat Angst vor Tariq Ramadan?: Der Mann, der den Islam reformieren und die westliche Welt verändern will
Author :
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ISBN : 3451298775
ISBN13 : 978-3451298776
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Verlag Herder Auflage 1., 1 August 2008
Number of Pages : 385 Pages
File Size : 667 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wer hat Angst vor Tariq Ramadan?: Der Mann, der den Islam reformieren und die westliche Welt verändern will Reviews

  • Winfried Stanzick
    2019-03-07 08:10

    Für das amerikanische "Time Magazine" ist der Schweizer Staatsbürger und Immigrantensohn Tariq Ramadan ein Superstar und wird zu den hundert wichtigsten Persönlichkeiten der Welt gezählt. Dem muslimische Intellektuellen, der in Genf aufgewachsen ist, eilt nicht nur der Ruf eines brillanten Denkers und charismatischen Redners voraus. Der in Oxford lehrende Autor des vorliegenden Buches gilt sozusagen als eine Schlüsselfigur des gegenwärtigen Islam. Er wird auch als wichtiger Gedankengeber eines künftigen europäischen Islam gehandelt.Auf viele Muslime in Europa übt er eine große Anziehungskraft aus, die nicht zuletzt mit seiner familiären Anstammung zusammenhängt, die eng mit jener der Muslimbrüder verflochten ist. Ramadan ist der Enkel von Männern, die an vorderster Front die Geschichte der arabischen Politik im 20. Jahrhundert mitbestimmten: sein Großvater Hassan al-Banna war Gründer der ägyptischen Muslimbruderschaft. Ramadans Vater Said, ebenfalls ein führender Muslimbruder, hat unter starkem politischen Druck in den fünfziger Jahren sein Heimatland verlassen und landete in Köln.Es ist diese Tradition, die Ramadan den Verdacht eingebracht hat, er sei eigentlich ein islamistischer Wolf im Schafspelz. Die Lektüre seines Buches, eine Mischung aus religiösen Predigten und politischem Realismus kann das so nicht bestätigen. Er formuliert urdemokratische Absichten und findet für viele der gegenwärtigen Probleme eine brauchbare und diskussionswürdige Antwort.Man findet das Urteil des berühmten britischen Historikers Timothy Garton Ash bestätigt, der über Ramadan gesagt hat: "Tariq Ramadan ist der Reformer eines richtig interpretierten Islam, der nicht im Konflikt zu dem demokratischen Modell Europas steht, sondern eine Hoffnung auf Fortschritt wen vom 'eurabischen' Albtraum der professionellen 'Blockdenker' birgt, für die mehr Muslime mehr Terroristen bedeuten."Das Zusammenleben mit dem "Anderen" ist ein zentrales Problem der europäischen Identität, weil sich nach Auschwitz der Mechanismus der Ausgrenzung nicht mehr wiederholen darf. Europa muss deshalb lernen, die Mechanismen der Ausgrenzung auszuschalten und ein Zusammenleben mit dem Anderen" zu lernen. Das Probleme dabei ist meiner Meinung nach nur die Frage, ob der "Andere" dieses Zusammenleben auch will.Ramadans Stimme in die islamische Gemeinschaft hinein wünscht man noch mehr Kraft und Überzeugung. Vielleicht verändert sich ja etwas in Europa. Navid Kermanis jüngstes Buch "Wer ist wir" (C.H. Beck 2009) ist ein gutes Beispiel dafür und kann an dieser Stelle nur empfohlen werden.Nina zu Fürstenbergs vorliegendes Buch ist auf ganz hervorragende Weise geeignet, in das Denken und die Bedeutung von Tariq Ramadan einzuführen. Ihr Buch versucht den echten Dialog mit dem Islam: eindrucksvoll, offen und ehrlich. Wir brauchen in Deutschland und Europa in den nächsten Jahren mehr von diesen Stimmen.