Read Makers: Das Internet der Dinge: die nächste industrielle Revolution by Chris Anderson Online

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Alle k nnen heute im Internet selbst kommunizieren, publizieren und sich informieren Doch die eigentliche Revolution steht uns erst noch bevor das Internet der Dinge Mit wenig Aufwand und zu geringen Kosten kann jeder selbst Produkte designen und fertigen Schmuck und Modellbauteile, Werkzeuge, Haushaltsgegenst nde und vieles mehr Wer eine schlaue Produktidee hat, kann etablierten Herstellern Konkurrenz machen, die Macht der Markenunternehmen wird gebrochen Der Bestseller Autor und Internet Vision r Chris Anderson stellt in seinem neuen Buch den vielleicht faszinierendsten Megatrend vor, der unsere Welt von Grund auf ver ndern wird den Trend zur Eigenproduktion....

Title : Makers: Das Internet der Dinge: die nächste industrielle Revolution
Author :
Rating :
ISBN : 9783446451544
ISBN13 : 978-3446451544
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Carl Hanser Verlag GmbH Auflage Neuauflage, Nachdruck 2017 28 Januar 2013
Number of Pages : 286 Seiten
File Size : 764 KB
Status : Available For Download
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Makers: Das Internet der Dinge: die nächste industrielle Revolution Reviews

  • Christian K.
    2019-04-20 13:19

    Ein interessantes Buch ... leider geht es nur mit einem sehr eingeschränkten Fokus um das, was man hierzulande als "Internet der Dinge" versteht.Chris Anderson, ehemaliger Chefredakteur von WIRED und nun CEO von 3D Robotics, kennt man bereits durch , oder .Er greift viele seiner Gedanken aus den vorangegangenen Büchern auf und bietet hier damit auf 286 Seiten einen sehr lesenswerten Überblick über das Potential des Do-it-yourself-Trends und eines Massenmarktes für Nischenprodukte. Da alle heute über das Internet miteinander kommunizieren, Designs entwerfen, Daten austauschen und problemlos auf bestehenden Arbeiten und Entwürfen von anderen aufbauen können und gleichzeitig mit 3D-Druck u.ä. Fertigungsverfahren zur Verfügung stehen, die keine großen Investitionen mehr benötigen, kann sich die Produktion demokratisieren. Diesen OpenSource-Gedanken stellt Anderson in verschiedenen Varianten vor, immer mit interessanten Beispielen (bis hin zum Auto in der OpenSource-Produktion), beleuchtet ihn m.E. aber leider nicht kritisch genug. Wenn quasi jeder zum Produzent werden kann, dann wird irgendwann der Staat regulatorisch eingreifen (was wäre sonst mit Verbraucherschutz, Gewährleistung etc.) ... soweit, dass die Eigen-Produktion eben doch nicht mehr für jeden interessant ist, sondern nur für jene, die bereits Erfahrungen mit solcher Art von Regulierung haben (also Unternehmen).Anderson zeigt sehr interessant und kurzweilig auf, wie es zu dieser Entwicklung kam. Und welche Möglichkeiten sie bieten. Da er auch Themen wie Schwarmfinanzierung anspricht und im Anhang seines Buches konkrete Tipps für den eigenen Einstieg als Maker gibt, kann man sein Buch auch als grobe Anleitung für die Umsetzung eigener Ideen gebrauchen.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn der Titel mehr verspricht als der Inhalt hergibt und man viele Aspekte schon aus seinen früheren Büchern kennt. Typisch amerikanisch sieht Anderson vor allem die Vorteile der Maker-Bewegung, ohne auf mögliche gesellschaftliche Folgen einzugehen. Trotz der Kritik 5 Sterne, da seine Tipps zum Ausprobieren das durchaus aufwiegen.Falls ihr die Rezension hilfreich findet, unterstützt mich doch bitte und bewertet diese auf dem Button unterhalb als "hilfreich".

  • Bertolomäus
    2019-04-10 10:08

    Mir war es eine Freude dieses Buch zu lesen. Ich war auch kurz davor mir entweder einen 3D Drucker oder eine Tisch CNC Maschine zu besorgen. Die Preise haben mich allerdings wieder zur Vernunft gebracht. Nicht jedoch hat dies meinen Drang gedämpft zu Heimwerken oder defekte Geräte selbst zu reparieren. Dieses Buch ist vielleicht nicht der Grund dafür, dass Dank ein paar kleiner Lötarbeiten unser Röhrenfernseher immer noch läuft. Ein Schubs war es allemal. Das Buch ist sehr gut geschrieben und behandelt viele Aspekte der Makerszen. Es liefert genug Basisinformationen für weitere Recherche und macht definitiv Lust auf mehr. Kann ich nur empfehlen.

  • Jörn Dinkla
    2019-03-30 16:18

    Der Autor beschreibt in diesem Buch, wie industrielle Fertigungsprozesse mit CAD, dem 3D-Druck und/oder durch Outsourcing auch von Kleinunternehmern durchgeführt werden können. Die Dezentralisierung, d.h. eine möglichst große Verteilung der Produktionsmittel - im Gegensatz zu einer Zentralisierung im Sozialismus - wurde von vielen schon als Garant der Freiheit und Wohlstand gesehen. Das Buch ist von 2012 und der Autor beschreibt die Situation sehr enthusiastisch, allerdings auch ein wenig zu unkritisch.1. Er geht nicht genügend auf die industrielle Verwendung der 3D-Drucker ein. Er schreibt “Es gibt keine Stückkostendegration”. Das mag im Kleinen stimmen, aber nicht, wenn 3D-Druck industriell 24/7 eingesetzt wird. Wir wird Plastik nachgefüllt? Wenn das Modell geändert wird, muss der Computer den optimalen Guss berechnen, d.h. die Pfade für den 3D-Drucker. Das kostet Zeit. Hier schreibt er “Dem Computer ist es egal, wie viele Berechnungen er durchführen muss”. Ja, aber bei den Stromkosten macht das einen Unterschied. Das könnte insbesondere später bei komplexeren Modell schon entscheidend sein (vor allem wenn die Strompreise weiter steigen).2. Er berücksichtigt meiner Meinung nach das “Wissen” nicht, das ein 3D-Modellierer und -Entrepeneur haben muss und die Infrastruktur um den 3D-Betrieb herum. In Baden-Württemberg mit viel Industrie wird es mehr Aufträge geben, als z. B. in Ostfriesland mit wenig Industrie. So global wie der Autor die Wirtschaft beschreibt, ist sie meiner Meinung nach nicht.3. Der Autor geht auch nicht auf die Gefahren auf Regulierung durch den Staat ein (bei uns auch die EU). Solange der 3D-Druck nur ein Hobby für wenige ist, tut er der etablierten Industrie nicht weh. Wenn sich das ändert, besteht die Gefahr, dass die etablierten Groß-Unternehmen versuchen, die Konkurrenz zu verhindern. Dann werden die Firmen beim Staat versuchen, kostenintensive Regulierungen durchzusetzen, die sich nur Großbetriebe leisten können.4. Auch werden die rechtlichen Aspekte, wie Gewährleistung, Umtausch, Reklamationen, Kundenanfragen, etc. nicht behandelt. Der Autor ist US-Amerikaner, geht aber auch auf die Situation in den USA nicht ein.5. Das Thema hat mit dem “Internet der Dinge” eigentlich nur am Rande zu tun. Das hat der Übersetzer da in den Buchtitel hineingebaut, denn das ist im englischen Original nicht vorhanden.6. Das vorgeschlagene Geschäftsmodell von “3D Robotics” lässt sich leider nicht auf alle Unternehmen verallgemeinern. Das Unternehmen profitiert davon, dass Enthusiasten umsonst als Hobby an den Drohnen arbeiten, die Software verbessern usw. Diese Menschen arbeiten ja noch bei anderen Firmen und beziehen ihr Gehalt aus der “alten” Wirtschaft.Das Buch ist aber als Einstieg sicherlich lesenswert.