Read Die wunderbaren Falschmünzer: Ein Roman-Verführer 1800 bis 1930 by Rolf Vollmann Online

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Eine Gartenparty der Weltliteratur, bei der jeder auf seine Kosten kommt Eine fesselnde Chronik der Romanliteratur, mit ber 300 biographischen Skizzen, unterbrochen von Warnhinweisen vor Langweilern und bersch tzten Romanciers Vergessen sie alles, was sie ber Literaturwissenschaft, Nachschlagewerke und Deutschunterricht wissen Der Roman Verf hrer von Rolf Vollmann ist eine herrlich freche, frappierend kluge und ungemein unterhaltsame Widerrede gegen falsches Pathos, blinde Dichterverehrung und einfallsloses Gelehrtentum Vollmann ffnet die Schatztruhe europ ischer und amerikanischer Romane aus der Zeit von 1800 bis 1930 Tausende Romane hat er f r uns gelesen Und nun erz hlt er von ihnen berzeugt davon, da gro e Romane bis heute von der Mund zu Mund Propaganda ihrer Liebhaber leben....

Title : Die wunderbaren Falschmünzer: Ein Roman-Verführer 1800 bis 1930
Author :
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ISBN : 3442722977
ISBN13 : 978-3442722976
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : btb Verlag November 1999
Number of Pages : 1088 Seiten
File Size : 876 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die wunderbaren Falschmünzer: Ein Roman-Verführer 1800 bis 1930 Reviews

  • p. patronage
    2019-04-01 00:35

    Das Buch habe ich schon etliche Male verschenkt und es ist immer gut angekommen. Gibt eine kompetente Übersicht empfehlenswerter Literatur.

  • None
    2019-04-09 01:29

    Das Buch, das der Lesung der beiden CDs zugrunde liegt, kam mir damals ein bisschen wie eine exquisite Speisekarte vor - ich hatte jedesmal nach kurzer Zeit derart großen Apetitt auf das, was beschrieben wird, dass ich das Buch aus der Hand legte. Beim Anhören der beiden CDs ging es mir hingegen nicht so. Sicher, ich hatte große Lust, wieder einmal Flaubert oder endlich einmal Modeste Mignon zu lesen, vor allem aber habe ich mich an den Nebenbemerkungen des Autors, z.B. übers Autofahren oder das Sterben aus Liebeskummer, erfreut. Und die letzte Passage des letzten Abschnitts, als Vollman sich ausmalt, wie es wohl gewesen sein mag, als ein Neffe von Henry James im Landhaus seines Onkels ein "Verslein" gedichtet hat, ist anrührender und von einer höheren sprachlichen Qualität, als so manches, was heutzutage gedruckt wird. Das Beste ist allerdings Rolf Vollmanns Art des Vortrages. Eine wunderbare Radio-Stimme, im Tonfall gelassen und doch schwärmerisch, ein Kapitän, den man sich auf dieser Lesereise bedinglos anvertrauen kann. Hätte jedes Kind einen solchen Großvater, der ihm abends vorliest, das Gelesene erlŠutert und so die Welt der Literatur nahebringt, bräuchte man sich um die Zukunft des Kulturgutes Buches überhaupt keine Sorgen zu machen. Meine einzige Kritik gilt dem lieblos gemachten Booklet, das noch nicht einmal Angaben zur Person von Rolf Vollmann enthält.

  • None
    2019-04-18 03:50

    Dieses Buch gibt einen guten Überblick über die Romane der letzten zweihundert Jahre. Schön ist die Sortierung der Ereignisse nach Jahreszahlen, sodass man sehr einfach Verschiedenes nachschlagen kann. Auch die kurzen biographischen Einschübe über die verschieden Schriftsteller und ihre Situationen in der jeweiligen Zeit wirken sich positiv auf dieses Buch aus. Am Stück, also nicht als Nachschlagewerk gesehen, lässt sich der Roman-Verführer nur sehr schlecht lesen, weil das ständige Einfügen von Fußnoten den Text zerreißt. Man muss so viele Dinge mehrmals lesen um sie ganz fassen zu können. Vor allem der erste Teil des Buches besteht mehr aus Fussnoten denn aus einem fortaufenden Text. Zudem sind die Fussnoten so klein geschrieben, dass es wirklich anstrengend ist sie zu lesen. Um alle beschrieben Werke und Umstände zu verstehen muss man literarisch vorgebildet sein, sonst verliert man sehr schnell den Zusammenhang.Insgesamt gesehen verleitet und "verführt" einem das Buch schon dazu, sich mit den vorgestellten Werken und Autoren zu beschäftigen aber um sich hinzusetzen und das Buch in der Art eines Romans zu lesen ist es nicht flüssig genug und auch durch ständige Unterbrechung des Textflusses nicht sehr unterhaltend.

  • None
    2019-04-17 22:53

    das buch ist für jeden, der hinweise auf lesenswertes jenseits des mainstreams entdecken möchte, unbedingt lesenswert. wer hat in deutschland etwa von theophile gautier gehört oder von mrs. jewells oder anthony trollope? wünschenswert wäre vor allem, dass deutsche lektoren dieses buch aufmerksam lesen, denn leider sind viele der romane, die vollmann empfiehlt, entweder nie ins deutsche übersetzt worden oder nicht mehr lieferbar (dies gilt insbesondre für die romane trollopes). vollmanns vorlieben (hawthorne, eliot, raabe)und abneigungen (dostojewski, fontane, th. mann) werden sehr deutlich. erfreulich ist, dass vollmann hier mut zur eigenen auffassung hat und sich nicht darauf beschränkt, längst etabliertes vorzustellen. was mich angeht, so hat vollmann mir einige sehr nützliche hinweise gegeben, mich allerdings auch einige male zum kauf von büchern verleitet, die sich dann als ziemliche flops herausstellten (etwa "therese" von schnitzler). sehr schön sind seine hinweis auf ein wenig gelesenes werk von tolstoi: die kosaken, und den fast vergessenen deutschen romantiker v. arnim.unbedingt lobenswert ist die unakadademische, aber nie flache prosa.

  • H. J. Klaus
    2019-04-05 22:35

    Vielleicht lag es auch am Leseort: Eine sonnige Terasse im Sommer vor zwei Jahren. Aber das ist nur ein Teil der Geschichte. Mir hat alles gefallen, der Text, die Biographien, die Nachrufe, die zwei Arten von Anmerkungen, die Struktur nach Jahreszahlen, das riesige Register, der witzige, aber nie flache Stil, der zuweilen anspruchsvolle Text, die Meinungsfreudigkeit. Und noch immer schlage ich ab und zu bei Vollmann nach.Schade ist wirklich , dass einiges, dass Vollmann hoch hängt, nicht mehr erhältlich ist. Aber aufgepasst: Die Internetseiten der Antiquare. Ich habe z.b. Bücher von Anatole France und von einer grossen Heldin bei Vollmann, von Grazia Deledda, auf diesem Weg erhalten, die Ausgabe von France von 1920, die von Deledda von 1906. Ist doch auch hübsch in einer Bibliothek von uns Nachgeborenen!Und schade ist auch, dass Vollmann sich nicht aufgerafft hat, weiter in die Neuzeit vorzudringen, sagen wir bis 1970 oder so. "Herr Vollmann, ich warte!"