Read Musikmomente by Hanns-Josef Ortheil Online

musikmomente

Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Leseb ndchen.Der Schriftsteller Hanns Josef Ortheil hat in seinen Romanen immer wieder von starken Momenten der Musik erz hlt, in denen die handelnden Akteure sich h rend, spielend oder deutend mit gro en Kompositionen besch ftigen Mal handelt es sich um die Passionen Johann Sebastian Bachs, mal um die Klavierwerke Robert Schumanns oder Fr d ric Chopins besonders h ufig aber um das Gesamtwerk von Wolfgang Amadeus Mozart, dem sich der ausgebildete Pianist Ortheil besonders ausf hrlich und intensiv gewidmet hat In dieser Anthologie stellt er die wichtigsten Klangmomente seines stark von der Musik gepr gten Lebens vor, erl utert die kulturellen Hintergr nde seines lebenslangen Musikh rens und erz hlt davon, wie die Musik sein Empfinden und Denken geformt und gestaltet hat....

Title : Musikmomente
Author :
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ISBN : 3442715865
ISBN13 : 978-3442715862
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : btb Verlag 11 Dezember 2017
Number of Pages : 207 Pages
File Size : 778 KB
Status : Available For Download
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Musikmomente Reviews

  • Peter Johannsen
    2018-10-31 19:45

    Es ist eine große Freude, den Weg des Kindes Hannns-Josef Ortheil vom spielerischen Improvisieren bis zum ausgebildeten Pianisten zu folgen. Rückgriffe des Autors auf eigene bereits publizerte Werke lassen die zutiefst bewegende Familengeschichte noh einmal aufscheinen. Es ist meisterhaft, wie der Autor die extreme Belastung einer traumatisierten Famile mit der Errettung durch Musik verknüpft. Beschreibungen von Kompositionen, besonders von Bach, Mozart und Schumann, die Ortheil zunächst als Pianist und später als Schriftsteller geprägt haben, bilden das Kernstück eines großen Werkes in kleinem Format.

  • Dr. Harald Martin Hoffmann
    2018-11-08 01:35

    Es ist ein sehr schönes Buch, unbedingt empfehlenswert und lesenswert, so wie alle anderen Werke des Schriftstellers Hanns-Josef Ortheil auch.

  • Eva Fl.
    2018-11-14 02:38

    In diesem Buch fasst Hanns-Josef Ortheil seine ganz eigenen Musikmomente zusammen, wie er persönlich von der Musik geprägt wurde, was ihn dadurch wie geformt hat und welche kulturellen Hintergründe es teilweise dazu gibt.Musikmomente klang für mich nach einer interessanten und spannenden Lektüre, entsprechend gespannt war ich darauf – auch wenn ich vom Autoren bislang nichts bewusst gelesen hatte.Das Buch kommt in einem interessanten Format daher, mit ca 15 x 9 cm ist es durchaus handlich, wobei es durch die 282 Seiten natürlich eine entsprechende Dicke hat. Optisch finde ich es sehr ansprechend und hochwertig gestaltet, das hat mir wirklich gut gefallen, auch weil es mit einem praktischen Lesebändchen ausgestattet ist.Vom Schreibstil her merkt man natürlich, dass der Autor unheimlich viel mit Musik zu tun hat – und hatte. Er schreibt so, dass es sich ganz gut lesen lässt, jedoch war es für mich so, dass es mich nicht so in seinen Bann gezogen hat beim Lesen. Man merkt, dass es eine wertige, anspruchsvolle Sprache teilweise ist. Da es sich hier um sein Leben dreht, war es für mich in gewisser Weise nicht ganz so interessant – zumal ich den Autoren bisher nicht kannte. In gewisser Weise ist es seine ganz eigene musikalische Biographie, die man hier lesen kann. Natürlich erläutert er auch unheimlich viel über die verschiedenen Inhalte, so die Hintergründe über Musik und entsprechende Künstler. Die klassische Musik ist es, um die es hier hauptsächlich geht.Für mich war es ein nicht ganz so interessantes Buch, wie es das vielleicht für diejenigen wäre, die ihn „kennen“ bzw. schon von ihm gelesen haben. Inhaltlich ist es durchaus anspruchsvoll, schon auch unterhaltsam, für mich war es aber nicht ganz so, wie ich es wohl erwartet hätte.Von mir gibt es 3 von 5 Sternen, wer den Autor kennt bzw. ein solch tiefgehendes Interesse an seinen Ausführungen hat, dem kann ich das Buch durchaus empfehlen.

  • Gwyn
    2018-11-10 21:39

    Hanns-Josef Ortheil verwendet in seinen Romanen gern Musikszenen und beschreibt seine Liebe zur Musik. Er beschreibt Musiker im Einklang mit ihrem Instrument, mit dem Orchester und Zuhörer in Einstimmigkeit mit Musik. In dieser Anthologie berichtet Hanns-Josef Ortheil über sein Verhältnis zur Musik, seine Erziehung, ein Elternhaus, das auf eine musikalische Erziehung Wert legte. Der Autor selbst spielt Klavier, sein Leben ist von der Musik geprägt. Neben persönlichen Einblicken in sein Leben werden Passagen aus seinen Büchern zu kleinen Kapiteln eingefügt.»Die Schule, die Volksschule wie man sie damals nannte, war ja sozusagen an mir gescheitert. Und dann ging mein Vater hin und sagte: ›Jetzt nehmen wir einfach mal Blätter und zeichnen mal ein paar Linien. So fangen wir an‹«Eine traumatisierte Mutter, die vier Söhne verlor, das Sprechen eingestellt hat, nur noch schriftlich über Zettel kommuniziert, ein Trauma für den kleinen Hanns, der erst mit sieben Jahren zu sprechen beginnt. Nachdem er mit dem verbalen Ausdruck begonnen hat, bringt ihm der Vater das Schreiben bei. Und nun notiert der Junge alles, was er beobachtet, was ihn bewegt. Doch vor dem Sprechen stand die Musik. Hanns zeigte sich begabt am Klavier. Die Musik war seine erste Möglichkeit, sich auszudrücken.»Ich höre den Text. Das ist kein Witz. Und während ich das aufschreibe, folge ich eigentlich nur der inneren Musik dieser Texte.«Ein Buch über die Beziehung zur Musik, über hören, fühlen, über den Rhythmus. Musik schreiben, Musik fühlen, wer sich dafür interessiert, liegt hier richtig. Sicher ein nettes Geschenk für jemanden, der klassische Musik liebt.

  • Dcplus
    2018-11-07 19:52

    Das Buch besteht aus Versatzstücken anderer Werke des Autors, in denen er auf Musik zu sprechen kommt und die er am Anfang jeweils kommentiert. Ortheil ist ein Liebhaber klassischer Musik, und so darf man eine kritische Musikberichterstattung nicht erwarten. Was man geboten bekommt, ist eine einzige Schwärmerei, die mir persönlich einfach zu überbordend daherkommt. Irgendwann hat man verstanden, dass der Autor Mozart über alles liebt und dass darüberhinaus klassische Musik das Nonplusultra für ihn darstellt.Als Leser hätte ich mir mehr erwartet, ein bisschen mehr Fakten, über die der Autor zweifelsohne verfügt, und ein bisschen weniger Schwärmerei. Aber so: Anderen mag es anders gehen. aber mich interessiert es nicht, von des Autors Kindheitserlebnissen berichtet zu bekommen, wie er das erste mal die Berliner Philharmonie besuchte und welchen Eindruck das auf ihn machte usf. Das ganze Buch erscheint mir hochemotional, aber nichtsdestoweniger inhaltsleer.