Read Du musst nicht verreisen, um bei dir anzukommen: Wege zu einem selbstbestimmten Leben by Diana Dreeßen Online

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Jetzt sind Sie mal dran Ihren Lieben mangelt es an nichts, Ihr Chef schtzt Sie, weil Sie ideenreich, engagiert und nahezu rund um die Uhr verfgbar sind, Ihre Kollegen knnen sich auf Sie verlassen, Ihre Freunde wissen, dass Sie stets ein offenes Ohr fr ihre Probleme haben wunderbar fr Ihre Lieben, Ihren Chef, Ihre Kollegen, Ihre Freunde Und wo bleiben Sie Sie haben Aufgaben bernommen, die genauso gut andere erledigen knnten, und fhlen sich fr Dinge zustndig, die sonst keiner machen will Stopp Lassen Sie los, was Ihnen nicht gut tut, und kommen Sie endlich wieder dort an, wo Sie zu Hause sind bei sich selbst....

Title : Du musst nicht verreisen, um bei dir anzukommen: Wege zu einem selbstbestimmten Leben
Author :
Rating :
ISBN : 3423261765
ISBN13 : 978-3423261760
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : dtv Verlagsgesellschaft 10 November 2017
Number of Pages : 287 Pages
File Size : 699 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Du musst nicht verreisen, um bei dir anzukommen: Wege zu einem selbstbestimmten Leben Reviews

  • Elisabeth Sommer
    2019-04-08 14:11

    Diana Dreessen beschreibt in ihrem neuen Ratgeber, wie sich viele Menschen fühlen: getrieben, überlastet und immer mit langen to-do-Listen beschäftigt. Die wesentlichen Dinge - und vor allem man selbst - bleiben dabei auf der Strecke. Ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen und es wirkt wie Medizin! Mit vielen praktischen Tipps und Tricks, wie man sein Leben entschleunigen kann und wieder zur eigenen Kreativität findet, beschreibt die Autorin im lockeren Erzählton und mit unglaublich großem Wissen, was uns im Alltag so antreibt. Wer verstehen möchte, warum er im Funktionsgefängnis feststeckt und atemlos durch die Arbeitswochen hektikt, der findet in diesem Ratgeber gute Hinweise, wie das zu ändern ist. Und sehr zu empfehlen ist auch das Workbook, in dem die Übungen aus dem Buch noch mal zusammengestellt und erweitert sind. Denn: nur wer sich selbst auf die Schliche kommt, kann alte Gewohnheiten abstellen. Ein tolles Geschenk an sich selbst!

  • Kirsten
    2019-04-20 09:16

    Noch nie habe ich ein Buch, das in die Kategorie „Ratgeber“ gehört, so schnell gelesen, geradezu verschlungen. Schon von den ersten Sätzen an hat mich das Thema gefesselt. Das „Funktionsgefängnis“ aus äußeren und inneren Anforderungen, das Diana Dreeßen beschreibt, ist mir nicht unbekannt. Wie sie an vielen Beispielen schildert, stehe ich damit auch nicht allein. In einem sehr persönlichen und lockeren Schreibstil führt sie in das Thema heran, lädt ein, das eigene Denken und Verhalten zu hinterfragen – und leitet durch sehr praktische, einfache Übungen Veränderungen ein, und das gleich von Anfang an. Der Spannungsbogen steigt von Kapitel zu Kapitel. Es geht darum, die Verantwortung für das eigene Leben zurück zu erobern, Prioritäten neu zu setzen, das eigene Leben und die eigenen Wünsche ernst zu nehmen. Ich fühle mich von der Autorin an die Hand genommen, mir meine Innenwelt anzuschauen, und gewinne dadurch neue Einsichten, aber auch Kraft für Neuorientierung, Weiterentwicklung, Veränderung. Auf eine lockere und gleichzeitig sehr tiefgehende Weise durchschreitet das Buch und ich als Leserin verschiedene Dimensionen mit jeweils neuen Entwicklungsschritten. In jedem Satz spürt man die Praxiserfahrung der Autorin als Coach und Trainerin. Ganz besonders berührt hat mich jedoch Diana Dreeßens Nähe zum Leser und ihr Engagement, ihre Zugewandtheit.Nach meiner Lektüre kann ich das Buch jedem weiter empfehlen, der sein Leben wieder an den eigenen Bedürfnissen ausrichten möchte und auf spielerische Weise lebenswichtige Veränderungen einleiten möchte. Nun ja, ich habe natürlich so schnell gelesen, dass ich viele der Übungen noch nicht vertiefen konnte. Aber das hole ich nun nach!

  • katikatharinenhof
    2019-03-25 15:54

    Diana Dreeßen hat mit diesem Ratgeber nicht nur einen Wegweiser zurück zum eigenen Ich verfasst, sie gibt auch auf sanfte Art den Blick in den Spiegel wieder, den viele von uns kennen. Zwischen Alltagshetze und dem Drang nach Perfektion bleibt meist das eigene Befinden auf der Strecke und man verliert sich selbst aus den Augen. Das Buch und das Workbook sind dabei die perfekten Alltagsbegleiter, um mehr Achtsamkeit zu üben und den Weg aus der selbst auferlegten Funktionsfalle zu finden. Praktische Tipps, die wirklich im Alltag ein- und umzusetzen sind, geben den Anstoß und den Mut, endlich den ersten Schritt zu wagen, um wieder die Person zu sein, die man vor vielen Jahren einmal gewesen ist. Frei von allen Zwängen, dafür aber mit Kreativität und Selbstvertrauen, offen für neue Ideen und eigenen Wünsche. Diana Dreeßen zeigt mir auf freundschaftliche Art und Weise den Weg, den ich gehen muss, um wieder bei mir selbst anzukommen. Sie ist eine wundervolle Ratgeberin, die mich an die Hand nimmt und mich die Schönheiten meines Lebens mit tollen Übungen wieder sehen lässt.Ein Buch , das mich versteht und nicht mit erhobenem Zeigefinger noch Salz in die Wunde streut.

  • Edith Nebel
    2019-03-30 10:50

    Die Autorin ist Managementtrainerin und kennt das Problem von ihren SeminarteilnehmerInnen: Die kommen vor lauter Arbeit und sonstigen Verpflichtungen oft nicht mehr dazu, abzuschalten und sich zu regenerieren. Sie sind in einem selbstgebauten „Funktionskäfig“ gefangen. Das ist, laut Diana Dreeßen, „Ein innerer Käfig, der irgendwann aus den zu hohen Ansprüchen und Anforderungen, die man an sich selbst stellt, entstanden ist. Gegossen sind die scheinbar unzerstörbaren Gitterstäbe aus dem Gefühl, nie gut genug zu sein, immer perfekt funktionieren zu müssen, Gewehr bei Fuß zu stehen, wenn ein nahestehender Mensch um Hilfe bittet, sowie aus der unklugen Eigenschaft, seine persönlichen Bedürfnisse immer nach hinten zu stellen.“ (Seite 14/15)Das kommt mir bekannt vor, dachte ich, und war gespannt, was die erfahrene Fachfrau als Gegenmittel empfiehlt.Vielleicht wäre es klug gewesen, den Selbsttest im letzten Kapitel zuerst zu absolvieren. Denn nachdem ich mich mit Interesse und gelegentlichem Stirnrunzeln durch mehr als 220 Seiten gearbeitet hatte, musste ich erfahren, dass ich just zu jener Untergruppe der Motivationstypen – den leistungsgetriebenen Skeptikern – gehöre, dem dieses Buch nicht helfen kann. :-DDas soll nicht heißen, dass die Lektüre für die Katz war. Es bestätigt nur, dass nicht alle Probleme im DIY-Verfahren mit Hilfe eines Sachbuchs gelöst werden können. Manchmal sind reale Gesprächspartner die bessere Wahl und manchmal braucht’s einen gestandenen Profi, der sich der Sache annimmt. Auch das beste Buch ersetzt keinen Therapeuten, wenn ein solcher nötig ist. Das gibt die Autorin auch klar zu verstehen.Um zu erfahren, wie man selbst in seinen Funktionskäfig geraten ist und ob nicht vielleicht schon ein paar kleine Tricks und Kniffe ausreichen, um dort wieder herauszukommen, ist das Buch hilfreich. Frau Dreeßen versteht ihr Handwerk und hat reichlich Erfahrung. Das spürt man, auch wenn das Buch in einem freundlich-lockeren Plauderton gehalten ist. Und was sie sagt, leuchtet ein.Wir funktionieren brav, weil wir anerkannt und geliebt werden wollen und uns davor fürchten, abgelehnt zu werden und allein zu sein, wenn wir ab und zu mal „nein“ sagen oder, Gott bewahre, einen Fehler machen. Die inneren Stimmen, die uns das einflüstern, begleiten uns oft schon von klein auf. Sie sind ein Mix aus verschiedenen Ratschlägen, Anweisungen, Bevormundungen, Werteübertragungen, Familientraditionen, Lehrregeln etc. – und sie haben eine zerstörerische Kraft.Es ist möglich, diese eingefahrenen Verhaltensmuster, Ansichten, Bewertungen und Vermutungen zu identifizieren und zu korrigieren. Aber das geht nicht mit einem Fingerschnippen. Es dauert. Und ein Spaziergang ist es auch nicht.Diana Dreeßen gibt uns Methoden an die Hand, mit deren Hilfe wir uns von negativem „inneren Daten m ü l l“ befreien und einen Perspektivwechsel vornehmen können. Wir überschreiben quasi die alten, schädlichen Glücksverhinderungs-Programme mit neuen Inhalten. Dafür kann es notwendig sein, sich intensiv mit der eigenen Vergangenheit zu befassen um zu verstehen, wie verborgene Verletzungen und Traumata noch heute fortwirken.Hierbei stößt man als Laie unter Umständen an seine Grenzen und findet Dramatischeres als „nur“ Jahrzehnte alte Botschaften, familiäre Verpflichtungsschwüre oder sonstige Glücksblockaden. Wirklich belastende, als existenzbedrohend erlebte Situationen verkramt das Gehirn nicht umsonst irgendwo in den Katakomben des Unbewussten. Daran würde ich, je nach Familiengeschichte, nicht selbst herumdoktern wollen.Was wir auf jeden Fall tun können: uns selbst auf die Prioritätenliste setzen und uns Pausen gönnen. Wer dafür einen guten Grund braucht: Neurowissenschaftler sind sich darin einig, dass das Gehirn auch mal zur Ruhe kommen muss und ausgiebigen Schlaf benötigt, um gesund zu bleiben. Das mit dem Delegieren/Tauschen ungeliebter Aufgaben ist auch eine gute Idee. Und dass man sich von Mitmenschen verabschieden soll, die einem schaden, statt sich von ihnen auf der Nase herumtanzen zu lassen, kann man nicht oft genug sagen.Es stimmt schon: Das Leben ist zu kurz, um es aus der Hand zu geben. Das 7. Kapitel präsentiert uns eine Auswahl von Techniken, die uns ein selbstbestimmtes Leben erleichtern sollen. Die Laudatio auf das Leben und das Zirkeltraining für den Verstand sind für mich neue Konzepte und definitiv einen Versuch wert. In diesem Kapitel erfährt man auch anhand des eingangs erwähnten Tests, zu welchem Motivationstyp man selbst gehört und welche Vorgehensweisen sich daher besonders empfehlen.Nur mit dem 5. Kapitel hatte ich Probleme. Was hier als „Wunder“ bezeichnet wird, würde ich als die Fähigkeit ansehen, glückliche Zufälle erkennen und für sich nutzen zu können. Ich glaube auch nicht, dass jedes Problem seine Lösung schon mitbringt, sondern dass man wahrscheinlich Lösungen findet, wenn man die Augen offen hält und gezielt danach sucht.Kritisch finde ich die Behauptung, dass im Leben alles so kommt, wie es für uns richtig ist. Wer sollte das veranlassen? Und zählen dazu auch Gewalt, Hausbrand, unheilbare Krankheiten, der frühe Tod eines Partners oder Kindes, Krieg und Flucht? Das sind Schicksalsschläge, mit denen man bei entsprechender Resilienz irgendwie klarkommt. Aber dass das gut für uns ist, wage ich zu bezweifeln.Zum Glück kam beim Punkt „Eigenverantwortung“ gerade noch rechtzeitig die Anmerkung, dass man diese natürlich erst ab einem bestimmten Alter übernehmen könne. Bei dem Satz „Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass Sie sich bei jedem notierten Fall daran erinnern, welchen Beitrag Sie selbst dazu geleistet haben [, dass Ihnen jemand ein Unrecht angetan hat].“ (Seite 202) hab ich schon gezuckt und gedacht, jetzt müsse man auch noch die Schuld auf sich nehmen, wenn man als Kind missbraucht oder misshandelt worden ist. Das dann doch nicht!Auch wenn ich nicht in allen Punkten mit der Autorin übereinstimme: Dieses Buch liefert uns Informationen und Strategien, mit deren Hilfe wir dafür sorgen können, dass uns alte, ungeeignete Überlebensmechanismen nicht schnurstracks in den Burnout führen.