Read Franz Joseph I.: Kaiser von Österreich und König von Ungarn by Michaela Vocelka Online

franz-joseph-i-kaiser-von-sterreich-und-knig-von-ungarn

Mit nur 18 Jahren bestieg Franz Joseph I als Hoffnungstrger den Habsburger Thron, den er fast 68 Jahre innehaben sollte Michaela und Karl Vocelka haben anlsslich des herannahenden 100 Todestages eine spannende, umfassende und grndlich recherchierte Biographie dieses bedeutenden Monarchen vorgelegt Sie beschreiben zunchst die Erziehung des knftigen Kaisers und erhellen den familiren Rahmen seiner Entwicklung Zwar steht die Persnlichkeit des Monarchen im Vordergrund, doch um dessen Politik verstndlich zu machen, arbeiten sie sorgfltig die Rahmenbedingungen seiner Herrschaft heraus Familientraditionen, Lage der Monarchie, Hofhaltung und Verwaltung seines Reiches Ebenso nehmen sie die kulturellen Entwicklungen whrend seiner Regierungszeit in den Blick, stellen die innenpolitischen Herausforderungen im Vielvlkerreich sowie die auenpolitischen Krisen dar, die in der Katastrophe des Ersten Weltkriegs mnden Wer um die verheiungsvollen Anfnge des Kaisers wei, der einst mit Elisabeth in Bayern Sisi eine der schnsten Frauen des 19 Jahrhunderts heiraten sollte, der wird die Tragik nachempfinden, die seine Herrschaft umgibt Sie war berschattet von militrischen Niederlagen, der Hinrichtung seines Bruders, Kaiser Maximilians von Mexiko, dem Selbstmord seines Sohnes, Kronprinz Rudolf, unter skandalsen Umstnden, der Ermordung seiner geliebten Frau und dem heraufziehenden Ende der Habsburgermonarchie als Folge des Ersten Weltkriegs....

Title : Franz Joseph I.: Kaiser von Österreich und König von Ungarn
Author :
Rating :
ISBN : 3406682863
ISBN13 : 978-3406682865
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : C.H.Beck Auflage 1 16 Oktober 2015
Number of Pages : 100 Pages
File Size : 889 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Franz Joseph I.: Kaiser von Österreich und König von Ungarn Reviews

  • Gromperekaefer
    2019-03-01 05:58

    Die beiden Autoren haben eine gut recherchierte Biographie über den langjährigen Kaiser Franz Joseph verfasst. Dabei bekommt der Leser sowohl interessante Einblicke in das Privatleben des Kaisers als auch in dessen politisches Denken. Zudem wird die politische Entwicklung Österreich-Ungarns dargestellt.Franz Joseph ist einer der Mitverantwortlichen am Niedrgang der Habsburgermonarchie. Seine konservative Art zu herrschen war gegen Ende seiner Epoche nicht mehr zeitgemäss. Konnte er anfangs seiner Regierungszeit noch die revolutionären Entwicklungen stoppen und deren Zugeständnisse rückgängig machen, so wurde der aufstrebende Nationalismus seiner Völker nur ungenügend kanalisiert. Franz Joseph strebte ein absolutistisches Herrschen an, wurde allerdings durch seine militärischen Niederlagen (gegen Piemont, Preussen) zu konstitutionellen Schritten forciert. Der spätere Ausgleich mit Ungarn brachte allerdings nur eine partielle Lösung, wo die restlichen Völker in der Zweitrangigkeit verblieben. Die Donaumonarchie konnte international im Konzert der Grossmächte keine zufriedenstellende Bündnisse schliessen, bevor man letztlich eine Union mit dem Deutschen Reich einging. Die Tendenz der nationalistischen Denker sah in Österreich-Ungarn ein nict mehr zeitgemässes Länderkonglomerat, was den späteren Niedergang nachvdem 1.Weltkrieg bewirkte.Während seiner langen Herrscherzeit musste Franz Joseph neben den politischen (national und international) Rückschlägen auch viele familiäre Schicksalsschläge erleiden. Erwähnt seien der Selbstmord seines Sohnes Rudolp sowie die Attentate auf seine Frau Sissi und den Thronfolger Franz Ferdinand.Fazit : gelungene Biographie

  • Michael Kummer
    2019-03-13 06:00

    Gut und flüssig geschrieben mit sehr guten Literaturhinweisen. Wer ein nahezu neutrales Lebensbild von FJ I. lesen möchte ist hiermit gut bedient. Klare Kaufempfehlung

  • S. N.
    2019-03-16 08:17

    Interessantes Buch für alle Fans der Habsburger Monarchie. Man erfährt teilweise sehr interessante Details aus Kaiser Franz Josephs Leben. Das Buch lässt sich gut lesen.

  • V. Graf
    2019-03-14 03:11

    Ein wirklich gelungenes, kurzweiliges Buch über das Leben von Kaiser Franz Joseph. Es ist gut geeignet für alle Geschichtebegeisterten um die wichtigsten Punkte nocheinmal in Erinnerung zu rufen. Ebenso ist es aber auch für Einsteiger eine gute Lektüre da es, wie oben erwähnt, recht kurzweilig geschrieben ist, man aber allerlei Informationen bekommt um bei etwaigen Gesprächen mit Details aufwarten zu können.

  • Andreas
    2019-03-16 02:14

    Ist ein spannendes Buch das einen Pack und nicht mehr los lässt. Toller Autor. Würde ich wieder kaufen und wieder lesen.

  • bmk
    2019-03-08 09:20

    Obschon (oder vielleicht gerade weil) selbst Akademiker, habe ich das Buch als Freizeitlektüre bestellt; quasi als seriöse Ergänzung der allbekannten Sissi-Filme, die FJ I. ja letztlich einem breiten Publikum bekannt gemacht haben. Die Hoffnung war, ein fundiertes und doch unterhaltsames Werk über den "ewigen Kaiser" zu erhalten. Am Ende bin ich enttäuscht; und das hat im Wesentlichen 3 Gründe:1. Das Buch ist extrem "verwissenschaftlicht". Von 450 Seiten sind alleine 90 (!) Seiten Quellenangaben und Literaturverzeichnis. Ich habe aber keine Dissertation bestellt, sondern ein Sachbuch ... und es macht wirklich keinen Spaß, auf jeder Seite gefühlt 37 Quellenangaben zu haben, die wohl nur der hardcore K&K-Fetischist tatsächlich nachschlägt. Lesevergnügen sieht anders aus.2. Insgesamt ist das Buch unausgewogen. Während der Leser aus der Kindheit jedes noch so unwichtige Teil erfährt kommen spätere, wichtige Ereignisse viel zu kurz. So weiß der geneigte Leser zwar anfangs, mit wem FJ im Sandkasten gespielt hat, welche Farbe die Hose hatte, die er trug und ob er eventuell dabei gehustet hat (Achtung: Sarkasmus), während später ganze Jahre seiner Regentschaft als unerheblich abgetan und übersprungen werden. Auch fehlt quasi durchgehend eine Würdigung der zeitgeschichtlichen Ereignisse während dieser in der Tat ewigen Regentschaft (Industrielle Revolution usw.).3. Die ewigen Vermutungen und Querverweise auf andere Autoren sind sehr ermüdend. "Es scheint" er habe eine tiefe Verbundenheit zu Sissi gehabt ... "als wahrscheinlich gilt" dass er Person A lieber mochte als Person B ... Es ist doch davon auszugehen, dass die Autoren aufgrund langer und intensiver Recherchen zumindest stellenweise zu einer eigenen Einschätzung oder doch wenigstens einer Meinung gelangt sind. So bleibt das Buch in einer langweiligen pseudowissenschaftlichen Dauerschleife hängen. Schade!