Read Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren: Anleitung zum subversiven Denken (Beck'sche Reihe) by Hubert Schleichert Online

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Anhand zahlreicher Beispiele entlarvt der Philosoph Hubert Schleichert wienerisch charmant, witzig und bissig die rhetorischen und argumentativen Tricks von Politikern und Fundamentalisten jeder Couleur Er zeigt, wie man die Schwachstellen ihrer Diskussionsweisen und Weltanschauungen nutzt und den Gegner aushebelt Ein leicht verstndlicher Grundkurs in Logik und Argumentation, ein wahres Lesevergngen....

Title : Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren: Anleitung zum subversiven Denken (Beck'sche Reihe)
Author :
Rating :
ISBN : 3406583784
ISBN13 : 978-3406583780
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : C.H.Beck Auflage 7 24 Oktober 2011
Number of Pages : 196 Seiten
File Size : 873 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren: Anleitung zum subversiven Denken (Beck'sche Reihe) Reviews

  • Alexander Jensko
    2019-01-21 15:40

    Auch wenn es der Titel anders vermuten lässt: es ist kein reißerisches Buch, keine Sammlung an Tricks und keine Anleitung zum unmittelbaren Parieren. Vielmehr offeriert hier der Autor einen Werkzeugkasten, mit dem zu umgehen dem geneigten Leser überlassen wird.Es ist also kein Buch mit spielereischem didaktischem Ansatz, wie wir es zum Beispiel von einem Richard Wiseman kennen. Es ist im Gegenteil ein Buch, wie es nur Philosophen, Linguisten und Literaturwissenschaftler zu schreiben vermögen: dicht mit Inhalten gepackt, jeder Satz, jedes Wort ist wichtig und darf nicht überlesen werden, nicht unbetrachtet bleiben. Höchste Konzentrtion ist gefordert - sonst ist der Faden verloren; der Leser auch.Die hohe Aufmerksamkeit wird aber auf jeden Fall belohnt, denn der Autor versteht sich durchaus darauf, dem Leser einen sicheren, erkennbaren Weg durch die dichte Materie zu weisen. Statt direkte Anleitungen zu geben, erklärt Hubert Schleichert vielmehr, wie unsere (und vor allem: die der fundamental Denkenden) Denkweise funktioneirt, welche Fallen lauern, welche Denkfehler wir gemeinhin begehen und wie wir dieselbe vermeiden und bei anderen erkennen.Gerade in heutiger Zeit des Meinungspluralismus, des allgegenwärtigen Relativierens im Namen der oft vereinfacht gemeinten politischen Korrektheit, in einer Zeit der politisch oktroyierten, wissenschaftlich verkleideten Ersatzreligionen, in einer Zeit hitziger Blog- und Kommentardebatten im Netz - gerade jetzt tut ein solches Buch Not - und Gutes.Warum also nur vier Sterne? Nun, eine Prise Humor und Selbstdistanz hätte auch diesem ernsthaften Buch nicht geschadet.

  • Geri
    2019-02-13 16:38

    "Anleitung zum subversiven Denken" trifft den Inhalt des Buches exakt. Es ist sehr informativ und gut gesammelt wie die Argumentierung bei Fundamentalisten abläuft und wie viele Stolperfallen es hier im nicht-fundamentalen Denken gibt die Fundamentalisten vernwenden können. Hierin ist das Buch phänomenal, eine super Sammlung.Doch "Wie man mit Fundamentalisten diskutiert.." lernt man hier nicht, sollte das überhaupt möglich sein. Es fehlen auch psychologische Hintergründe.

  • Oskar12
    2019-02-06 15:23

    Die ersten zwei Drittel bestehen praktisch rein aus Faktenwissen bzw. aneinandergehreihten Argumentationsfiguren mit ein bis zwei Beispielen aus der Geschichte oder dem Alltag.Erst gegen Ende zieht man praktischen Nutzen aus den Ausführungen zum "subversiven" Argumentieren.Das Buch ist für meinen Geschmack zu theoretisch, um dem doch sehr populärwissenschaftlichen Titel zu entsprechen. Nichtsdestotrotz bleibt es eine gute Abhandlung über Argumentationstheorie und den umgang in Diskussionen mit fundamentalistischen/dogmatischen Gedankenmodellen. Es könnte im ersten Teil etwas spannender zu lesen sein, erfüllt aber seinen Zweck voll und ganz.

  • Heinz-Otto Römer
    2019-01-25 11:42

    Der österreichische Philsoph Schleichert deckt mit Konsequenz und Humor festgefahrene Meinungen und Dogmen auf.In vielen Beispielen zieht er Parallelen zu vergangenen Epochen, in welchen z.T. falsch ausgelegte Zitate durch Fanatiker in Katatastrophen verwandelt wurden.Er zeigt sie aus verschiedenen Blickwinkeln, versucht sie verständlich zu machen und will uns helfen, sie zu erkennen und zu entschärfen.Durch wiederholtes Augenzwinkern zwischen seinen Ausführungen gelingt es ihm, den Leser trotz der ernsten Themen zu entspannen.

  • R. Diederich
    2019-02-09 12:46

    Wenngleich es grundsätzlich müßig erscheint, mit Ideologen zu diskutieren, ist dieses Werk für Hartnäckige sehr zu empfehlen, sofern sie davon ausgehen, dass der Ideologe in Diskussionen bereit sein wird, seinen Standpunkt überhaupt infrage zu stellen.

  • Joachim
    2019-02-15 09:49

    Auch hier kann ich nur sagen, dass es Spaß macht sich immer wieder mit den Inhalten zu beschäftigen. Verstand sollte man allerdings schon haben

  • Bernd
    2019-02-13 11:27

    Dieses Buch sollte man gelesen haben ! Einige Kapitel ziehen sich etwas, aber die Mühe lohnt. Vor allem die Kritik an allen Heilslehren und ..ismen ist sehr gut formuliert, zwar etwas polemisch, aber im Grunde höchst berechtigt.

  • Diego M.
    2019-02-18 15:43

    Wer kennt das nicht. Ein Freund/Kollege/Diskussionspartner ist stur, verbockt und will es einfach nicht einsehen. Obwohl er eigentlich null Argumente hat, gibt es stundenlange Diskussionen, die sich im Kreise drehen. Am Ende muß man aufpassen, daß man seine Souveränität nicht verliert und mit seinen Argumenten blöd dasteht und der Fundamentalist mit einem Grinsen im Gesicht abzieht und evtl. neutrale Zuschauer sogar überzeugt hat.Das Problem beim Fundamentalismus: Es arbeitet wie die Bildzeitung: Ohne Fakten, aber mit Emotionen. Leicht und klar verständlich und emotional für jeden nachvollziehbar.Dieses Buch KANN helfen, daß man sicherer wird im Umgang mit solchen Menschen, allerdings steht am Anfang die Erkenntnis, die im Buch an Beispielen aufgezeigt wird. Oft, aber nicht nur(!) an der fundamentalistischen Religions"kultur".Schön und gut....es wird auch gezeigt, wie man den einen oder anderen Fallstrick umgeht. Nur leider....eine Lösung, wie man einen Fundamentalisten wirklich überzeugt, daß er es einsieht....diese Ansätze sind leider nur dünn gesäht. Mir scheint, daß beste was man da rausholen kann als aufgeklärter Mensch ist ein technisches Unendschieden....obwohl man doch die besseren Argumente hat...naja....Trotzdem empfehle ich dieses Buch als Grundlage für Diskussionswütige, denn bessere Alternativen dazu kenne ich auch nicht. Vielleicht gibt es irgendwann mal einen Nachfolger, der mehr Lösungsansätze aufzeigt