Read Rubens by Nils Büttner Online

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Seine Zeitgenossen priesen ihn als Gott der Maler, und bis heute kann Rubens als Inbegriff barocker Malerei gelten Er schuf Portrts, Landschaften und politische Allegorien, vor allem aber Darstellungen mythologischer Szenen und fromme Werke aus dem Geist der katholischen Reform Er verkehrte mit den Reichen und Mchtigen und korrespondierte mit den Intellektuellen seiner Zeit Nils Bttners fundierte Einfhrung zeichnet das Leben von Rubens nach und stellt sein Werk in seiner Vielfalt vor....

Title : Rubens
Author :
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ISBN : 3406554903
ISBN13 : 978-3406554902
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : C.H.Beck Auflage 1 15 Februar 2007
Number of Pages : 128 Seiten
File Size : 781 KB
Status : Available For Download
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Rubens Reviews

  • Estragon
    2019-04-06 09:13

    Ich hatte mir das vorliegende Büchlein besorgt, um im Vorwege eines Besuchs der Rubens-Ausstellung im Frankfurter Städel-Museum (Februar bis Juni 2018) meine Kenntnisse aufzufrischen und auf den neuesten Stand zu bringen. Für diesen Zweck war dieses Buch des Kunsthistorikers Nils Büttner (*1967) ganz hervorragend geeignet.Büttner ist ein ausgewiesener Fachmann zum Thema Rubens. 2005 hat er sich mit einer Untersuchung zu Rubens habilitiert. Seitdem sind mehrere Arbeiten zur niederländischen und deutschen Malerei der frühen Neuzeit hinzugekommen.Es ist darauf hinzuweisen, dass der vorliegende Band primär von der Person Peter Paul Rubens handelt. Man sollte also keine umfassenden Analysen der Werke von Rubens erwarten und auch keine Einordnung in ästhetische Kontexte. Büttner legt einen starken Akzent auf die genaue Darstellung von Rubens als Leiter eines Handwerksbetriebs, als Unternehmer und – später – als Diplomat. Er zeigt, dass Rubens es fast zeitlebens mit Problemen seines gesellschaftlichen Status zu tun hatte (nur ein Bürgerlicher, nur ein Handwerker).Das Buch ist sehr zugänglich geschrieben. Es enthält 16 Seiten Farbabbildungen von Arbeiten von Rubens, auf die im Text detailliert eingegangen wird. Ein dichtes, aber dennoch übersichtlich geordnetes Literaturverzeichnis rundet den Band ab.

  • Duke
    2019-04-08 11:40

    Klasse Buch, vereint Bildband und Historie und gibt somit einen guten Gesamtüberblick über das Schaffen und Wirken des Künstlers in seiner Zeit.

  • Sirius
    2019-04-20 16:20

    Dieses Buch ist sehr empfehlenswert, wenn man sich mit Rubens beschäftigt. Nils Büttner befasst sich sehr ausführlich mit der Biographie des Malers und geht dabei kritisch mit Quellen und Sekundärliteratur um. Der Autor versteht es dabei den Maler im Kontext seiner sozialen, politischen wie kulturellen Umwelt zu verorten. Das Buch ist klar und unkompliziert geschrieben, wodurch die komplexen Zusammenhänge kurz und prägnant wiedergegeben werden.

  • Ulrich Bock
    2019-04-03 10:40

    Ansehnliches Bändchen, schön bebildert. Die ersten 20 Seiten sehr interessant. Der Autor ist hier in ganz gut in Form. Man liest einiges zur Geschichte, vermisst bis dahin nur das Thema Kunst ein bisschen, also das Thema, weswegen Laien ein Buch eines Kunstwissenschaftlers über einen Künstler kaufen.Mit der Rückkehr von Rubens nach Antwerpen gehen die Interessen des Autors fast ganz auf Fragen von Geldverdienen, Status, Hierarchie und Macht, Machterhalt, Machtvergrößerung. Wenn im deutschen akademischen Milieu Status und Macht die Leitkategorien geworden sein sollten, stört es mich doch, wenn Rubens nicht als Maler, sondern als auftiegsbesorgter Werkstattbetreiber behandelt wird. Dass akademische Perspektive und Realität nicht verwechselt werden dürfen, damit wird der Leser nicht beunruhigt. Struktur = Wirklichkeit.Doch: Rubens als Homo oeconomicus ist schon ein wenig bitter.Dass hier aber so gar keim Gedanke darüber das zu lesen ist, was für diese Malerei charakteristisch ist (von den Aufzählungen von Figuren, denen sich der Autor hingibt abgesehen). Dass hier überhaupt nichts von dem zum Thema gemacht wird, was in der Nähe von Ästhetik, Komposition oder so liegt.Wahrscheinlich liegt das alles nicht im Forschungsinteresse dieses Forschungssubjekts. Deswegen doch zwei Punkte