Read Ethik by Nicolai Hartmann Online

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Frontmatter Einleitung Erster Teil Die Struktur des ethischen Ph nomens Ph nomenologie der Sitten I Abschnitt Kontemplative und normative Ethik 1 Kapitel Die Kompetenzfrage der praktischen Philosophie 2 Kapitel Von der Lehrbarkeit der Tugend 3 Kapitel Der berechtigte Sinn des Normativen II Abschnitt Vielheit der Moralen und Einheit der Ethik 4 Kapitel Mannigfaltigkeit und Einheit im sittlichen Bewu tsein 5 Kapitel Das Wissen um Gut und B se 6 Kapitel Vom Weg der Wertentdeckung 7 Kapitel Die Orientierungsgebiete des sittlichen Ph nomens III Abschnitt Irrwege der philosophischen Ethik 8 Kapitel Egoismus und Altruismus 9 Kapitel Eud monismus und Utilitarismus 10 Kapitel Kritik und ethischer Sinn des Eud monismus IV Abschnitt Die Kantische Ethik 11 Kapitel Der Subjektivismus der praktischen Vernunft 12 Kapitel Schelers Kritik des Formalismus 13 Kapitel Schelers Kritik des Intellektualismus V Abschnitt Vom Wesen der ethischen Werte 14 Kapitel Werte als Wesenheiten 15 Kapitel Relativit t und Absolutheit der Werte 16 Kapitel Vom idealen Ansichsein der Werte 17 Kapitel Werte als Prinzipien VI Abschnitt Vom Wesen des Sollens 18 Kapitel Das Verh ltnis von Wert und Sollen 19 Kapitel Stellung des Sollens zum Subjekt 20 Kapitel Das Sollen und der Finalnexus 21 Kapitel Teleologie der Werte und Metaphysik des Menschen VII Abschnitt Metaphysische Ausblicke 22 Kapitel Teleologische Wechselwirkung 23 Kapitel Der modale Bau des Sollens 24 Kapitel Zur Metaphysik der Person 25 Kapitel Der metaphysische Personalismus Zweiter Teil Das Reich der ethischen Werte Axiologie der Sitten I Abschnitt Allgemeine Gesichtspunkte zur Werttafel 26 Kapitel Von der Stellung sittlicher Werte im Reich der Werte berhaupt 27 Kapitel Zweck der Handlung und moralischer Wert 28 Kapitel Von der Rangordnung der Werte 29 Kapitel Die Frage nach den Kriterien der Werth he 30 Kapitel Das Problem des obersten Wertes II Abschnitt Die allgemeinsten Wertgegens tze 31 Kapitel Die Antinomik der Werte 32 Kapitel Modale Wertgegens tze 33 Kapitel Relationale Wertgegens tze 34 Kapitel Qualitativ quantitative Wertgegens tze III Abschnitt Die inhaltlich bedingenden Grundwerte 35 Kapitel Allgemeiner Charakter der Wertgruppe 36 Kapitel Die dem Subjekt anhaftenden Wertfundamente 37 Kapitel Die G terwerte IV Abschnitt Die sittlichen Grundwerte 38 Kapitel Von den sittlichen Werten berhaupt 39 Kapitel Das Gute 40 Kapitel Das Edle 41 Kapitel Die F lle 42 Kapitel Die Reinheit V Abschnitt Spezielle sittliche Werte erste Gruppe 43 Kapitel Von den Tugenden berhaupt 44 Kapitel Gerechtigkeit 45 Kapitel Weisheit 46 Kapitel Tapferkeit 47 Kapitel Beherrschung 48 Kapitel Aristotelische Tugenden VI Abschnitt Spezielle sittliche Werte zweite Gruppe 49 Kapitel N chstenliebe 50 Kapitel Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit 51 Kapitel Zuverl ssigkeit und Treue 52 Kapitel Vertrauen und Glaube 53 Kapitel Bescheidenheit, Demut, Distanz 54 Kapitel Werte des u eren Umgangs VII Abschnitt Spezielle sittliche Werte dritte Gruppe 55 Kapitel Fernstenliebe 56 Kapitel Schenkende Tugend 57 Kapitel Pers nlichkeit 58 Kapitel Pers nliche Liebe VIII Abschnitt Zur Gesetzlichkeit der Werttafel 59 Kapitel Der Mangel des Systembildes 60 Kapitel Schichtungsverh ltnis und Fundierungsverh ltnis 61 Kapitel Gegensatzverh ltnis und Wertsynthese 62 Kapitel Das Komplement rverh ltnis 63 Kapitel Werth hen und Wertst rkenverh ltnis 64 Kapitel Wert und Wertindifferenz Dritter Teil Das Problem der Willensfreiheit Metaphysik der Sitten I Abschnitt Kritische Vorfragen 65 Kapitel Der Problemanschlu 66 Kapitel Zum geschichtlichen Werdegang des Freiheitsproblems 67 Kapitel Die Fehler in der Begriffsfassung der Freiheit II Abschnitt Die Kausalantinomie 68 Kapitel Der Sinn der Kantischen L sung 69 Kapitel Determinismus und Indeterminismus 70 Kapitel Kausaldeterminismus und Finaldeterminismus 71 Kapitel Zur ontologischen Gesetzlichkeit als Basis der Freiheit III Abschnitt Die Sollensantinomie 72 Kapitel Kritik der Kantischen Freiheitslehre 73 Kapitel Fehlerhafte Beweisg nge f r die Willensfreiheit 74 Kapitel Die neue Problemlage IV Abschnitt Die Beweiskraft der ethischen Ph nomene 75 Kapitel Vom Beweisen metaphysischer Gegenst nde 76 Kapitel Sittliches Urteil und Bewu tsein der Selbstbestimmung 77 Kapitel Verantwortung und Zurechnung 78 Kapitel Das Schuldbewu tsein 79 Kapitel Erg nzende Tatsachengruppen 80 Kapitel Sollen und Wollen V Abschnitt Ontologische M glichkeit pers nlicher Freiheit 81 Kapitel Autonomie der Person und Determination der Werte 82 Kapitel Zur L sung der Sollensantinomie 83 Kapitel Das ungel ste Restproblem VI Abschnitt Anhang zur Freiheitslehre 84 Kapitel Scheinbare und wirkliche Schw chen der Theorie 85 Kapitel Ethische und religi se Freiheit Backmatter...

Title : Ethik
Author :
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ISBN : 3110001411
ISBN13 : 978-3110001419
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : De Gruyter Auflage Reprint 2010 1 M rz 1962
Number of Pages : 500 Pages
File Size : 680 KB
Status : Available For Download
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Ethik Reviews

  • Walter
    2018-12-10 22:38

    Nicolai Hartmanns „Ethik“ ist das Buch eines Systematikers und Phänomenologen. Systematiker ist er daher, weil er in Art und Weise eines (aufzeichnenden, kategorisierenden) Aristoteles vorgeht, dem Wunsch gemäß, das Reichhaltige anhand seiner Prinzipien zu ordnen, Wissensbezüge zu entdecken, gesammelte (Erkenntnis-)Verluste vermeiden zu wollen. Außerdem ist Hartmanns Vorliebe zur Phänomenologie herauszulesen; einer Autorenschaft, die durch scharfe Beobachtungsgabe und das feinfühlige Gespür lebensweltlicher Wahrnehmung bestimmt ist. Einer Wahrnehmung, die zu Erfassung, Auffassung, Vorstellung, Meinung, Erfahrung, Erkenntnis, Wissen wird –, ganz im Sinne der philosophisch-wissenschaftlichen Kultur eines Aristoteles, der die Werte- und Wahrnehmungswelt nicht von der Faktenwelt trennte. – Nützlich für das Verständnis von Hartmann wäre außerdem ein grober Einblick in seine Schichtenlehre (sein Aufbau der realen Welt in Anorganisches, Organisches, Seelisches, Geistiges), weil sie eine Naturlehre ist, die sich eben auch auf den Menschen als höchstes geistiges Wesen erstreckt. Im Übrigen sind Kraft und Ausdauerleistung anhand des Seitenumfanges vom Leser eingefordert; die Beschäftigung mit Kants freiem Willen ist zudem eine nützliche Grundlage, weil Hartmann hier sehr konkrete Unterschiede setzt (die ideelle Hürde des Sollens im Hinblick auf das naturgetriebene Wollen des Menschen).Hartmanns „Ethik“ greift auf den Habitus bei Aristoteles zurück, jedoch rückt er das Bewusstsein stärker ins Zentrum: als Schaltstelle, die zum Geburtshelfer von Werten und Idealen, aber auch von realen Zielen wird. (Auch wird Kants freier Wille dabei zu einem Willen der Selbsterziehung und Selbstgestaltung.) Erst Anteilnahme, Interessiertheit, lebendige Auswahl, Zwang, Konflikt, Leidensfähigkeit (Passion) etc. lassen moralische Werte ins Bewusstsein treten, lassen Wünsche der Veränderung und des Handelns aufkommen. Der moralische Mensch versammelt in sich eine größere Wertfülle geistiger Güter, nämlich solcher Art, die ihn zu einem erkennungsfähigeren machen. Er hat den besseren Umgang mit sich selbst (ein gesünderes Selbstverhältnis; er weiß um die Lenkung seiner Affekte), er wächst an Aufgaben (Tugenden), er sieht mehr, auch auf sich selbst, und ist daher fähiger, seine Persönlichkeit und Eigenentwicklung voranzutreiben. Er hat den weitsichtigeren Blick über Entscheidungen und kann Mitverantwortung auf sich nehmen, weiß um die Vorzugswerte im Leben (die Zumutungen, den guten Geschmack); er weiß was zählt. Seine sich selbst gegebene ethische Freiheit lässt Selbstbestimmung, Verantwortungsfreudigkeit und Autonomie zu.Als Träger moralischer Prinzipien greift er nicht nur auf Ziele ontologisch-reeller Art, sondern auch axiologisch-ideeller Art zu; er bewegt sich in Schichten von Zielen, in Sphären und Höhenlagen, die den Sprung der Naturen erfordern: zwischen Teleologie (geistig geschmackvollen Endzielen) und Kausalität (materiell notwendigen Erfüllungen). Er gestaltet eigene Webmuster an Werten, zwischen Sollen und Wollen. Der Mensch ohne Ethik ist (materiell) befangen in seiner verarmten Lebensleere, in seiner naturblinden Einäugigkeit verkappter Motive. Er wird zum Mitläufer – nicht auf den Wegen dieser Welt –, sondern auf den Schleich- und Nebenwegen einer sinnlos-fatalistisch dahinlaufenden Welt.