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Albrecht von Haller Versuch Schweizerischer Gedichte Nach der Ausgabe letzter Hand Lesefreundlicher Gro druck in 16 pt Schrift Zwar der Weise w hlt nicht sein Geschicke Doch er wendet Elend selbst zum Gl cke F llt der Himmel, er kann Weise decken, Aber nicht schrecken Aus Die Tugend von Albrecht von Haller Edition Holzinger Gro format, 216 x 279 mm Berliner Ausgabe, 2017 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Albrecht von Hallers Versuch Schweizerischer Gedichte erschien erstmals 1732 in Bern und umfa te zun chst nur neun Gedichte Die schnell Ber hmtheit erlangende Sammlung wurde von Haller in den folgenden Jahren immer wieder erweitert Der Text folgt der Eilften vermehrten und verbesserten Auflage , Bern Typographische Gesellschaft 1777, die als Ausgabe letzter Hand anzusehen ist Inhaltsverzeichnis Versuch Schweizerischer Gedichte 1 Morgen Gedanken 2 Sehnsucht nach dem Vaterland 3 Ueber die Ehre 4 Die Alpen 5 Gedanken 6 Die Falschheit menschlicher Tugenden 7 Die Tugend 8 Doris 9 Die verdorbenen Sitten 10 Ueber eine Hochzeit 11 Der Mann nach der Welt 12 An Herrn D Gessner 13 Gedanken bei einer Begebenheit 14 Ueber den Ursprung des Uebels 15 Zueignungs Schrift 16 Beim Beilager 17 Unvollkommenes Gedicht ber die Ewigkeit 18 Ueber Marianens anscheinende Besserung 19 Trauer Ode 20 Ueber eben Dieselbe 21 Ueber das Einweihungs Fest 22 An Se Excellenz 23 Antwort an Johann Jakob Bodmer 24 Ueber den Tod 25 Einige Fabeln 26 Cantate 27 Serenate 28 Ueberschriften 29 Ueber den Tod der Frau Trillerin 30 Beim Tode der Johanna Maria Ayrerin 31 Beim Absterben Textgrundlage ist die Ausgabe Albrecht von Haller Gedichte, Herausgegeben und eingel von Ludwig Hirzel, Frauenfeld Verlag von J Huber, 1882 Herausgeber der Reihe Michael Holzinger Reihengestaltung Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes Gem lde von Johann Rudolf Huber,1736 Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt....

Title : Versuch Schweizerischer Gedichte (Großdruck): Nach der Ausgabe letzter Hand
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ISBN : 154494022X
ISBN13 : 978-1544940229
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : CreateSpace Independent Publishing Platform Auflage Large Print 26 M rz 2017
Number of Pages : 204 Seiten
File Size : 577 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Versuch Schweizerischer Gedichte (Großdruck): Nach der Ausgabe letzter Hand Reviews

  • Liberaler
    2019-03-29 15:15

    Albrecht von Haller war ein frühreifes poetisches Talent, das schon mit 16 Jahren über erstaunliche Lebensweisheit verfügte ("Vergangnes Leid muss Wohlsein fühlen lehren / Wer nie gedarbt, ist ohne Freude reich") und den festen Vorsatz fasste, nie Gelegenheitsgedichte schreiben zu wollen.Die Tatsache, dass er für ein Gedicht bisweilen länger als ein Jahr oder sogar mehrere Jahre benötigte, deuten darauf hin, dass seine Gedichte in Konstruktion und bisweilen auch in puncto Inhalt schwere Kost sind, will sagen: komplex in der Konstruktion und schwer zu lesen.Haller war offenkundig sehr belesen, kennt die antiken Schriften und seinen Lohenstein zur Genüge. Mit 18 gelingt ihm ein verblüffend reifes Gedicht über den Wert von Ehre und Ruhm.Auch ein gewaltiges Lob der Armut und Empathie entstammt seiner Feder, basiert in den Schweizer Alpen, das, in mehrmonatiger Arbeit entstanden, zugleich ein Hohelied der Zwanglosigkeit und Herrschaftsfreiheit darstellt und damit für die Zeit ein ungewöhnliches Zeugnis ist.Haller versucht außerdem, in einem weiteren Werk dem von ihm kritisierten Mangel an zeitgenössischen philosophisch inspirierten Lyrikern abzuhelfen und den Engländern Paroli zu bieten.Der Dichter selber maß der Dichtung nicht allzu große Bedeutung bei. Von Beruf Naturwissenschaftler, war er dennoch ein Gelehrter, der auch großen Einfluss auf die Dichtung seiner Zeit hatte. Darüber existiert sogar eine Doktorarbeit. Beeindruckend seine gedankliche und sprachliche Freiheit, frei von absolutistischen Beschränkungen, die in dieser Forme damals nur in der Schweiz möglich war.Leider allerdings sind viele Gedichte dieser Sammlung überlang geraten und von Versmaß und Strophenlänge her sehr schwer verdaulich, und das mit zunehmendem Fortschreiten verstärkt.Positiv ist allerdings anzumerken, dass der Dichter viele Gedichte mit Kommentaren und die meisten mit Fußnoten versehen hat. Ansonsten wäre manches, insbesondere die vielen historischen Anspielungen, heute nur sehr schwer oder kaum mehr verständlich.Besonders berühren im letzten Drittel des Bandes die für die Zeit ungewöhnlich persönlichen und berührenden Liebes- und Sterbegedichte für die zwei Ehefrauen. Man meint, dem Dichter hier persönlich sehr nahe zu kommen.