Read Die Brücke nach Hause by Viktoria Bolle Online

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In einer deutschen Kolonie des Russischen Reichs geboren, haben der kleine Junge Johann und seine alleinerziehende Mutter mit vielen Problemen zu k mpfen Hunger, Armut, Not und Elend Ein strenges Regime unter Herrschaft Stalins martert sie fast zu Tode Johann und seine Mutter k mpfen ums berleben Sie beharren die Zwangskollektivierung, die Deportation nach Zentralasien, die Einberufung Johanns in die Trudarmee, Gefangenschaft im Str flingslager, den Zweiten Weltkrieg, die Kommandantur und schaffen, trotz der vielen Strapazen, am Leben zu bleiben und sich eine neue Existenz im zentralasiatischen Nirgendswo aufzubauen Eine ergreifende Erz hlung eines einfachen wolgadeutschen Jungen, die eine wahre Leidensgeschichte aller Kolonialdeutschen im Russischen Reich im Zweiten Weltkrieg beschreibt....

Title : Die Brücke nach Hause
Author :
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ISBN : 1507637985
ISBN13 : 978-1507637982
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : CreateSpace Independent Publishing Platform 26 Januar 2015
Number of Pages : 330 Seiten
File Size : 690 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Brücke nach Hause Reviews

  • Julia Gotfrid
    2019-04-01 11:07

    Ich bin durch die Zeitung auf das Buch aufmerksam geworden und fand die Kurzbeschreibung interessant. Schon der Beginn war vielversprechend und fesselnd. Ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen verschlungen, dabei durften die Taschentücher nicht fehlen.Eine sehr rührende und vielschichtige Geschichte, äußerst interessant und bildhaft erzählt :)

  • Amazon Kunde
    2019-04-14 09:06

    Mit „Die Brücke nach Hause“ hat Viktoria Bolle einen Roman in ganz klassischem Sinne vorgelegt: die Geschichte eines Lebens.Doch ist die Geschichte, die hier erzählt wird, nicht fiktiv, sondern die einer realen Person; eine Biographie, die zugleich ein Stück Zeitgeschichte vermittelt.Als Historiker hat mich ein solcher Blick in die Vergangenheit immer interessiert. Freilich verlangt er vom Autor sehr viel: nämlich genaue Kenntnis der historischen Zusammenhänge und authentisches, anschauliches Erzählen.Viktoria Bolle hat recherchiert und genau zugehört. Wenn sie das lange, entbehrungsreiche Leben ihres Großvaters, eines Wolgadeutschen, beschreibt, findet sich dieses Wissen und Einfühlungsvermögen auf jeder Seite ihres Romans wieder.Bedrückend sind die Verhältnisse, in denen wir Johann begleiten dürfen. Er kommt als uneheliches Kind zur Welt. Seine Mutter hat es schwer, ihn zu ernähren und zu versorgen. In der Schule lernt er bis zum 4. Schuljahr die deutsche Sprache, danach auch Russisch. Später wird sich zeigen, wie wichtig dieser Unterricht ist, aber auch, wie viel Johann durch mangelhaften Schulbesuch vorenthalten wurde.Es folgen Jahre der Deportation nach Sibirien, die vor allem von Hunger geprägt sind. Mehrere Fluchtversuche scheitern.Später kehrt Johann in seine Heimat zurück, ist dort in verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben tätig, heiratet und muss für seine Familie sorgen. Er arbeitet als Traktorist, hat es aber äußerst schwer, seine jeweiligen Arbeitsstellen zu halten.Das Leben im sozialistischen Staat ist schwierig. Es scheint fast unmöglich, echte Freunde zu finden. Oft ist sich jeder selbst der Nächste. Hin und wieder gibt es einen wohlwollenden Vorgesetzten, der gute Arbeiter mit einer Wohnung oder gelegentlichen Lebensmittelzuwendungen unterstützt. Doch wenn man eine Familie mit zehn Kindern zu versorgen hat, ist das Leben und Überleben in einer Kolchose äußerst schwer.Nach Öffnung der Mauer zieht Johann, inzwischen Großvater geworden, mit seiner Familie nach Deutschland. Noch einmal muss er einen Schicksalsschlag hinnehmen: Seine Frau stirbt an Krebs.Bedrückend ist diese Lebensgeschichte, weil die gesellschaftlichen Bedingungen in der Sowjetunion kein anderes Leben zulassen. Joseph Roth hat in den 30er Jahren in seinem Roman „Hiob“ ähnliches geschildert und letztlich trotz alledem darauf gebaut, dass ein solches Leben doch auch ein gutes Ende finden, dass Hoffnung eine Erfüllung haben kann.In Viktoria Bolles eindringlichem Roman ist diese Erfüllung real: Im Kreise einer großen Familie mit Kindern, Enkeln und Urenkeln erlebt Johann seine letzten Jahre als glücklich, kann es kaum glauben, dass es das Schicksal mit ihm am Ende doch noch gut meint. Er weiß genau, dass es auch anders hätte kommen können.Viktoria Bolle ist mit „Die Brücke nach Hause“ mehr gelungen als eine Biographie. Sie schildert Erfahrungen, die für eine ganze Generation Russlanddeutscher exemplarisch sind. Und sie tut dies in der Form eines erzählerisch dichten, einnehmenden Romans, der mich sehr berührt hat. – Ein sehr lesenswertes Buch.Christoph Andreas Marxwww.christoph-andreas-marx.de

  • Yvonne Engelking
    2019-04-15 10:49

    Die Autorin hat einen Roman auf der Grundlage des Lebens ihres Großvaters verfasst und hat somit einen persönlichen Bezug zu der erzählten Geschichte. Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Trotz aller schlimmen Ereignisse, die der Großvater erleben musste, strahlt die Autorin Zuversicht aus. Ein Happy End ist natürlich auch vorhanden. Die Geschichte ist sehr interessant und mitreißend erzählt. Man erlebt gemeinsam mit der Hauptfigur alle Formen von Trauer, Leid aber auch Glück.1925 beginnt die von Johann erzählte Geschichte als "Ich-Erzähler". Stalin regiert, die Zeiten sind hart, es herrschen Hunger und Elend, die politische Abneigung gegenüber Deutschstämmigen wird immer drängender, der 2. Weltkrieg bricht aus und schließlich werden Rußlanddeutsche nach Sibirien und Zentralasien verschleppt. Johann nimmt den Kampf seines Lebens auf. Er übersteht die Grausamkeiten der Trudarmee und seiner Zwangsernannten Heimat, baut sich eine neue Existenz in Kasachstan auf und wandert schließlich nach Deutschland aus, in der Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und seine Familie.Eine sehr einfühlsam und kurzweilig erzählte Geschichte. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Besonders bemerkswert ist die Leichtigkeit, mit der erzählt wird und wie die Autorin die einzelnen Geschichten auf den Punkt bringt. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!

  • Uwe Seidel
    2019-04-16 14:51

    Ich kann das Buch wärmstens empfehlen. Die Emotionen und Gefühle der Schriftstellerin haben sich beim Lesen voll auf mich übertragen. Eine sehr kurzweilige Geschichte, die wirklich unter die Haut geht.