Read Utopia (Perfect Library) by The Perfect Library Online

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Utopia from Thomas Morus Thomas Morus 1478 1535 , anglicus advocatus, vir civilis, doctus et politicus, sanctus et martyr....

Title : Utopia (Perfect Library)
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ISBN : 150311239X
ISBN13 : 978-1503112391
Format Type : PDF
Language : Latein
Publisher : CreateSpace Independent Publishing Platform 5 November 2014
Number of Pages : 108 Seiten
File Size : 760 KB
Status : Available For Download
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Utopia (Perfect Library) Reviews

  • Nina M.
    2019-04-20 12:07

    Der 1478 geborene Autor Thomas Morus war Jurist, diente am Königshof von Heinrich VIII. und wurde 1529 sogar zum Lordkanzler ernannt. Dennoch fand Morus Zeit, seinen literarischen Neigungen nachzugehen.Als Rahmenhandlung von "Utopia" dienen die Erzählungen eines fiktiven Seemanns, der in der Republik Utopia gelebt haben will. Der Roman befasst sich mit dem Leben der Utopier, und beinhaltet Kritik an den damaligen polititschen und gesellschaftlichen Verhältnissen wie Todesstrafe, Monogamie und vielem mehr. Überbevölkerung wird durch Migration verhindert. Man sieht, allzuviel hat sich bis heute nicht geändert.Noch immer sind wir auf der Suche nach staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen, die möglichst vielen Menschen ein glückliches Zusammenleben garantieren können. Auch die Diskussion über Privateigentum läuft bis heute und macht diesen Klassiker von Thomas Morus bis heute zeitgemäß. Der Autor selbst wurde 1535 aufgrund eines politischen Zerwürfnisses mit König Heinrich VIII. leider enthauptet.Eine (aktuell kostenfreie) englische Version des Buchs ist ebenfalls verfügbar: Auch unser Wort "Utopie" verdanken wir diesem bis heute topaktuellen Buch. Unbedingte Kauf- und Leseempfehlung.

  • Wilfried.John
    2019-04-19 13:51

    Eine Bibliothek ohne die Klassiker, auch wenn sie nicht den bevorzugten Lesestoff enthalten mögen, ist keine richtige Bibliothek. Wenigstens eine Ecke sollte für die Klassiker der Weltliteratur reserviert sein. Jetzt könnte man natürlich trefflich darüber streiten, welche Autoren und/oder Werke zu dieser Klassischen Weltliteratur gezählt werden müssen – über die Klassifizierung dieses Werkes wird allerdings kein Streit aufkommen: Utopia.Rahmenhandlung sind die Erzählungen eines Seemannes, der eine Zeit lang bei den Utopiern gelebt haben will. Der Roman beschreibt eine auf rationalen Gleichheitsgrundsätzen, der gemeinsamen Arbeit und dem Streben nach Bildung basierende Gesellschaft mit demokratischen Grundzügen. In der Republik Utopia ist aller Besitz gemeinschaftlich, Anwälte sind unbekannt, und unabwendbare Kriege werden bevorzugt mit ausländischen Söldnern geführt.Nachhaltigste Wirkung hatte das Plädoyer des fiktiven Berichterstatters über Utopia für die Abschaffung des Privateigentums: „Indessen … scheint mir – um es offen zu sagen, was ich denke – in der Tat so, dass es überall da, wo es Privateigentum gibt, wo alle alles nach dem Wert des Geldes messen, kaum jemals möglich sein wird, gerechte oder erfolgreiche Politik zu treiben, es sei denn, man wäre der Ansicht, dass es dort gerecht zugehe, wo immer das Beste den Schlechtesten zufällt, oder glücklich, wo alles an ganz wenige verteilt wird und auch diese nicht in jeder Beziehung gut gestellt sind, die übrigen jedoch ganz übel …Wenn ich das, wie gesagt, bedenke, werde ich dem Platon besser gerecht und wundere mich weniger, dass er es verschmäht hat, solchen Leuten überhaupt noch Gesetze zu geben, die die gleichmäßige Verteilung aller Güter ablehnten.“Natürlich muss man solche Werke in ihrer Entstehungszeit bewerten und die damalige Hauptsorge der vorindustriellen Gesellschaft war die Verteilungsgerechtigkeit für eine optimale Versorgung der Bürger mit den knappen Gütern und die Bewahrung des inneren und äußeren Friedens. Individualismus spielte noch keine allgemeine Rolle, die Idee der Freiheit der Individuen, als Grundvoraussetzung eines selbstbestimmten Lebens, gehört in die Zeit der Aufklärung.Ich persönlich würde zwar Egoismus in allseinen Formen als gegenpol des Gemeinschaftssinns, und damit als Störelement des gerechten Ausgleichs der Lebensverhältnisse und der Gemeinschaftsinteressen, beschrieben, aber das Privateigentum nicht gänzlich abschaffen… lediglich das Privateigentum an solchen Produktionsmitteln, aus denen sich Marktbeherrschung und damit (gesellschafts-)politische Macht ergeben..Das Buch war so dermaßen prägend, dass man fortan jeden Entwurf einer positive Gesellschafts-Idee als Utopie und jeden Roman, der als Sujet eine solche Utopie zum Thema macht, als utopischen Roman bezeichnete. Also, selbst wer in seiner Bibliothek nur eine Science-Fiction-Sammlung anlegen möchte, kommt ohne dieses Ursprungs-Werk nicht aus.

  • Butabuta
    2019-04-09 14:06

    Dank der kostenlosen Kindle-Klassiker habe ich mir dieses Buch besorgt, was ich mir so nicht unbedingt gezielt gekauft hätte.Ich war absolut überrascht über die gute Lesbarkeit und die hochaktuellen politischen und philosophischen Gedanken des Autors aus dem 15.Jh. Es lohnt sich allemale, Klassiker zu lesen. Das kurze Büchlein schildert den Aufbau einer utopischen Gesellschaft ohne Konsumspirale, Arm-Reich-Schere. Manche Ideen sind in der heutigen Zeit vielleicht nicht haltbar, wie das Geschlechterverhältnis und Sklavenarbeit als Bestrafung, wobei Morus dies als Alternative zu Todesstrafe bei Diebstählen empfielt. Das Buch muss natürlich historisch gelesen werden und doch entbehrt es nicht einer gewissen Aktualität, besonders was die Ökonomie anbelangt...das Buch ist kurzweilig zu lesen, verändert den eigenen Blickwinkel.

  • Hajo4711
    2019-04-10 06:49

    Eine Schande, ein ziemlich wichtiges Buch so fahrlässig schlecht zu redigieren. Die Inhalte strotzen vor Übersetzungsfehlern, die man im Einzelnen wohlwollend übersehen mag (z.B. steht „Besprächen“ wo es „Gesprächen“ heißen müsste), die aber in Ihrer Gesamtheit (weil in großer Menge auftretend) mehr als störend, befremdlich wirken. Ich habe selten ein so schlecht gemachtes Buch gelesen. Nicht zu empfehlen!

  • Kimsam
    2019-04-12 15:04

    Unglaublich wie aktuell so ein Klassiker der politischen Denker auch heute noch ist.Wer auch immer das bedingungslose Grundeinkommen als Spinnerei von Sozialromantikern des 21. Jahrhundert bezeichnet, sollte sich dieses Buch einmal einverleiben. Viele der heute verwendeten Ideen zur Verbesserung der Gesellschaft sind schon mehrere Jahrhunderte alt! Nichts wie ran...

  • Ulrich Dierssen
    2019-04-04 06:51

    Wenn man bedenkt, dass dieses Buch bereits aus dem 16. Jahrhundert ist, sieht man, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme haben sich nicht verändert. Und wenn man sehen will, wo Karl Marx abgeschrieben hat, dann sollte man dieses Buch lesen.Es handelt von einer fiktiven Reise auf eine fiktive Insel mit einem scheinbar vollkommenen Gesellschaftsmodell ohne Eigenbesitz, aber mit Eigenverantwortung. Gemeinschaftliches Miteinander ist wichtiger als persönlicher Reichtum oder Machtbestreben. Sehr interessant zu lesen und zum Nachdenken.

  • Harpina
    2019-03-26 07:55

    Dieses Utopia fesselt, weil man sich sehr wünscht, dass die Welt wirklich so friedfertig sein könnte. Dieser Ort weckt Sehnsucht und ist die erste Utopie, die nicht völlig aus der Luft gegriffen zu sein scheint, da viele Dinge überdacht sind, die nicht immer überdacht werden. Kein Wunder, dass Thomas More ein hoher Berater des Königs gewesen ist.